Forum-Breadcrumbs - Du bist hier:ForumEssen und TrinkenDie frugalistische Diät
Bitte oder Registrieren, um Beiträge und Themen zu erstellen.

Die frugalistische Diät

Hallo zusammen,

ich möchte gern meinem Ziel - dauerhaft 10 Kg abnehmen - endlich näher kommen und mich nun auch dem Thema der Ernährung mehr widmen.

Jetzt wäre es natürlich ein leichtes zu sagen man macht eine FDH-Diät und quält sich somit runter, mit der Gefahr später wieder 5kg mehr zu haben als zum Ausgangszeitpunkt. An Bewegung mangelt es mir eigentlich nicht, da ich beispielsweise im Juni knapp 600km geradelt bin. Mein Problem ist eher die ungesunde Ernährung und die eine oder andere abendliche Fressattacke. Frühstücken ist auch so gar nicht mein Thema. Ich stehe auf, mach mich fertig und fahre/radle zur Arbeit.

Habt ihr mir ein paar frugale Tipps, mit denen ich nicht nur Geld sondern auch überwiegend Kalorien spare?

Wenn dann noch Tipps dabei wären die auch noch schmecken, wäre das genial 😉

Viele Grüße

derHamster

Schlank, frugal und gesund ernähren:

Frühstück: 100 g Haferflocken = 0,20 €

Mittagessen: 100g gekochter Reis = 0,50 €

Abendessen: Banane, Apfel, Haferflocken = 1 €

2 L. Leitungwasser

Achte auf deine Gedanken! Sie sind der Anfang deiner Taten.
Zitat von Ernst am 6. Juli 2019, 0:14 Uhr

Schlank, frugal und gesund ernähren:

Frühstück: 100 g Haferflocken = 0,20 €

Mittagessen: 100g gekochter Reis = 0,50 €

Abendessen: Banane, Apfel, Haferflocken = 1 €

2 L. Leitungwasser

Das klingt in der Tat sehr frugal und zugleich auch wenig schmackhaft.

Auf der Arbeit trinke ich bereit 2L Leitungswasser + 2-3 Kaffee, zu Hause dann nochmal bestimmt 0,5-1 Liter Mineralwasser.

Versuche seit heute mal meine Essgewohnheiten mit MyFitnessPal aufzuzeichnen. Bin guter Hoffnung das ich durch bewussteres Essen weniger und zugleich auch gesünder esse.

Wie handhabt ihr das so?

 

Die Nährstoffversorgung ist sehr gut, insbesondere die Haferflocken.

Es stimmt, dass es nicht schmackhaft ist, aber Geschmack kann man trainieren. Viele unserer Nahrungsmittel enthalten Bestandteile, die den Appetit weiter anregen oder süchtig machen, z.B. Chips.

Den Geschmack der o.g. Ernährung kann man optimieren mit z.B. Naturhonig zu den Haferflocken und Salz zum Reis. Für die Getränke bieten sich Tees an, zuvorderst grüner Tee.

Auch das Obst kann variieren, zzgl. Gurken und Möhren. Aber man verlässt dann immer die zugegeben extreme Minimalversion zum Überleben.

Übrigens gewöhnt sich der Körper nach ca. 6 Wochen an Veränderungen. Das ist der Zyklus, den man durchhalten muss.

Achte auf deine Gedanken! Sie sind der Anfang deiner Taten.

16:8 kann ich empfehlen. Ist keine Diät- eher eine Umstellung der Essgewohnheit. Diät ist eh blöd.

16:8 heißt in 8 Stunden kannst du essen, 16 Stunden nichts essen. (Nennt man auch Intervallfasten.)

Da du eh kein Frühstück isst, isst du ordentlich Mittagessen (natürlich nicht Schnitzel mit Pommes, sondern was Gesundes 😉 ) und du isst Abendessen. Achte dabei darauf, dass du nicht zu wenig Kalorien zu dir nimmst. Man solls ja nicht übertreiben.
Wie du deine Zeitfenster legst, hängt von deinem Tagesrythmus ab. Muss du dir selbst ausrechen.

Wenn du was Vernünftiges zu den Mahlzeiten isst, bekommst du auch keinen Heißhunger. Auch die Nachereinen lassen sich in den Griff bekommen, man muss aber nicht gänzlich darauf verzichten.
Das Wochenendbierchen wird zelebriert. 🙂

Getränke sollte nicht süß sein. Zuckeraustauschstoffe sind eine böse Falle.

1 Kg pro Monat sollte damit drin sein, ohne dass man sich alles verbieten muss.
Ich empfinde es nicht als Last. Es ist einfach eine Frage der Gewohnheit. (Ich mache das nicht um abzunehmen, denn mit 53 kg habe ich das glaub ich nicht nötig, aber das Kurzzeitfasten tut meinen Gelenken gut.)

 

Liebe Grüße, Flitzekittel --------------------------------------------- https://miteigenenhaenden.wordpress.com/ - Downshifting, Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, DIY -

habe ganz gute Erfahrungen (also nicht so gut, wie ich gerne hätte...) damit, gelegentlich eine Mahlzeit auszulassen. Mit dem Frühstück mache ich das tendentiell sowieso schon, meistens Kaffee, wenn ich Lust habe mit Milch, vielleicht ein Stück Brot, aber nur wenn ich gerade wirklich Lust darauf habe. Das ist so ein bisschen ungeregelt.

Geregelt habe ich  in der Zeit vor Weihnachten (ursprünglich ja eine Fastenzeit - Weihnachten gut und viel zu essen ist schön, aber noch schöner ist es, wenn man nicht schon total vollgefressen in die Feiertage geht...) drei Mal in der Woche auf das Abendessen verzichtet. Für mich ist das ganz gut - einen Abend nichts essen stehe ich gut durch, solange ich das im Bewusstsein mache, am nächsten Tag in der Früh mein Butterbrot zu bekommen, und  am nächsten Tag auch wieder normal zu Abend zu essen. Das habe ich sieben Wochen vor Weihnachten gut durchgehalten, und dabei auch ein paar Kilo abgenommen, und bin auch immer noch leichter, als davor. Habe mir eine Gewichtsgrenze gesetzt, wenn ich darüber bin, gibt es an drei Tagen in der Woche (Montag, Mittwoch und Freitag)  nach dem Mittagessen keine Kalorien mehr. Also normal auch kein Bier oder Fruchtsaft, Zucker oder Milch im Kaffee. Wenn ich wirklich Appetit und/oder Lust auf ein Bier bekomme, erlaube ich mir am Abend schon mal ein herbes alkoholfreies Pils - hat so 65-85 kcal, ich muss es ja nicht übertreiben, bei mir geht es nicht darum, aus gesundheitlichen Gründen abnehmen zu müssen, und verheiratet bin ich ja schon... Wenn es hilft, das durchzuziehen - und das Gefühl habe ich zumindest, sind das auch gut angelegte Kalorien. Interessanerweise habe ich am Morgen nach dem ausgefallenen Abendessen oft überhaupt keine große Lust auf ein Frühstück, und lasse es bei einem doppelten Espresso.

Für mich geht das ganz gut, wenn ich ambitionierter an die Sache heranging, z.B. nur sonntags zu Abend zu essen, oder nur noch Getränke ohne Kalorien zu mir nehmen, habe ich das entweder nicht durchgehalten, oder fand es zumindest ziemlich hart durchzuhalten, und würde das nicht zwischendurch - ohne Anlass wie Jahresanfang oder Fastenzeit - nicht machen. Seit zwei Wochen halte ich es wieder so, denke in zwei drei Wochen sollte es auch wieder in Ordnung sein.

Zitat von derHamster am 5. Juli 2019, 21:16 Uhr

Hallo zusammen,

ich möchte gern meinem Ziel - dauerhaft 10 Kg abnehmen - endlich näher kommen und mich nun auch dem Thema der Ernährung mehr widmen.

Jetzt wäre es natürlich ein leichtes zu sagen man macht eine FDH-Diät und quält sich somit runter, mit der Gefahr später wieder 5kg mehr zu haben als zum Ausgangszeitpunkt. An Bewegung mangelt es mir eigentlich nicht, da ich beispielsweise im Juni knapp 600km geradelt bin. Mein Problem ist eher die ungesunde Ernährung und die eine oder andere abendliche Fressattacke. Frühstücken ist auch so gar nicht mein Thema. Ich stehe auf, mach mich fertig und fahre/radle zur Arbeit.

Habt ihr mir ein paar frugale Tipps, mit denen ich nicht nur Geld sondern auch überwiegend Kalorien spare?

Wenn dann noch Tipps dabei wären die auch noch schmecken, wäre das genial 😉

Viele Grüße

derHamster

 

Als Frühstück einen 0,3 ltr. Smoothie genießen, lecker.

Den Smoothie kannst Du abends am Vortag vorbereiten. Praktisch, platzsparend: https://www.smoothie-mixer.de/nutribullet-test-erfahrungen

Z.B.: Karottensaft + Mango + Mandeln (gehäutet). Kannst Du (zusätzlich) 1h vor dem Mittagessen zu Dir nehmen.

Nach 16:00 Uhr kein Obst verzehren, beachte Lebensmittel-Kombination. Nach 18:00Uhr möglichst keine Nahrungsaufnahme.

Keine industriell erzeugten Nahrungsmittel essen.

Während der Abnehmphase wenigsten 1200Kcal beste Nahrung zu Dir nehmen.

Der Weg ist das Ziel.

Bzgl. Technik:

Das bereits von @flitzekittel angesprochene Kurzzeitfasten (intermittent fasting zu englisch) kann ich ebenfalls empfehlen - selbst ohne Umstellung der Lebensmittel hilft es, sowohl was Gewicht wie Gesundheit angeht.

Aber: Das ist nicht jedermanns Sache. Ein ehemals übergewichtiger Freund von mir kam damit nicht klar, hat dann aber über 20kg abgenommen, indem er jede Woche am Mittwoch außer Wasser, Tee und Kaffee (alles ohne Milch und Zucker) nichts zu sich genommen hat. Ohne ins Detail zu gehen: Es liegt am Insulinspiegel.

Ich persönlich arbeite gerade an der Strandfigur und verwende seine Methode in abgewandelter Form dafür: Funktioniert und ist super einfach!

 

Bzgl. Lebensmittel:

Günstig und gesund sind neben Haferflocken auch alle möglichen Linsenfrüchte, Bohnen, etc.. Ich keime mittlerweile auch regelmäßig Beluga-Linsen und Mung-Bohnen. Günstig und mit etwas Butter angebraten eine super Ergänzung zu jedem Hauptgang. Zum Keimen einfach 'mal googlen. Kleiner Tipp: 'N Honigglas mit Plastikdeckel taugt schon als Keimbehältnis 😉

Intervallfasten ist eine gute Sache wie viele schon geschrieben haben. Für mich ist aber 16/8 zu "hart" und ich faste immer nur für 13 Stunden.  Diese 13 Stunden sind leicht einzuhalten und haben auch schon einen enormen Benefit für die Gesundheit und das Gewicht.

Ich habe selbst über 20 kg abgenommen und halte mein neues Gewicht seit Jahren.  Tatsächlich ist es wichtig die Ernährung umzustellen und zwar so dass man mit der neuen Ernährung für den Rest seines Lebens gut leben kann.

Gute Öle sind sehr wichtig für die Gesundheit,  aber auch für ein gutes Sättigungsgefühl. Daran solltest du niemals sparen. Weder an der Qualität,  noch an der Menge. Olivenöl, Leinöl,  Kürbiskernöl, Traubenkernöl, schau mal was dir schmeckt.  Leinöl ist besonders gesund, aber es verdirbt auch besonders schnell,  darum hier nur geringe Mengen kaufen.

Ich weiß die Paleoszene sieht das anders, aber gesättigte Fettsäuren würde ich weglassen wo es geht. Sie sind enthalten in fettem Fleisch und vielen Milchprodukten. Genau diese Lebensmittel treiben aber auch den wöchentlichen Kassenbon in die Höhe., so dass du hier doppelt sparen kannst.

Haferflocken frühstücke ich unter der Woche auch jeden Tag. Ich koche sie mit Wasser auf, und ergänze sie dann mit Sojamilch und Obst der Saison.  Im Moment sind das Brombeeren,  die wachsen überall und kosten mich gar nichts. Brombeeren enthalten besonders viel Ellagsäure die angeblich die Entwicklung von neuen Fettzellen hemmt.

Die Regel, zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse am Tag zu essen würde ich einhalten. Wenn du Gewicht verlieren willst ist auf Dauer nicht nur wichtig,  dass du bestimmte Dinge weglässt wie Zucker und Alkohol,  sondern es ist auch wichtig dass du bestimmte Dinge auf jeden Fall isst.

Sparen bei deiner Diät kannst du wenn du folgende Dinge beachtest. Kaufe keine großen Mengen von neuen Sonderlebensmitteln, die dann am Ende im Schrank vergammeln sondern taste dich nach und nach an deine neue Lebensweise heran. Kaufe statt Fleisch Tofu, beim Asiaten ist der lecker und günstig zu bekommen. Kaufe statt fettem Käse lieber Quark (der darf dann auch 20% haben) oder Hummus.

Kaufe grundsätzlich nicht zu viel. Teuer ist das was am Ende in die Tonne wandert.

Besonders gut sparen kannst du, wenn du immer was mitnimmst anstatt unterwegs oder in der Mittagspause zu kaufen. Wenn du dir abends einen Salat verbreitest, kostet dich das nach etwas Übung 10 bis 15 Minuten,  da kannst du dann die Salat oder Gemüsesorten rein tun die du besonders magst. Vielleicht noch ein paar Bohnen die du am Wochenende vorgekocht hast,  eine halbe Avocado, eine kleine Handvoll Nudeln,  tolles Öl. Das kostet dann in Summe vielleicht 1,50 oder so, aber du wirst dich drauf freuen und gerne auf Pommes mit Currywurst verzichten.

P.S. Wobei 1,50€ dann wirklich der Preis für die Luxusversion mit Avocado,  Pinienkernen und dem teuersten Öl aus dem Ölladen ist. Es geht auch mit Gemüse und Salat der Saison und Hülsenfrüchten.

Das mit dem Öl kann ich bestätigen. Die immernoch propagierte Meinung, dass Fett fett macht, ist absolut Quatsch.
Seitdem bei uns nur noch 1 kleine und eine große Mahlzeit am Tag gegessen wird, setzte ich ganz bewusst gute Öle ein. Das Morgenmüsli besteht aus 3 Esslöffeln Flockenmischung, Beeren oder Obst, Nüssen/Samen, einem reichlichen Teelöffel Öl und Vollfettjoghurt. Da steckt also eine ganze Menge Fett drin.

Zusätzlicher Zucker ist aber nicht dran. Der würde nur hohle Kalorien bringen und dazu führen, dass ich nach spätestens 2 Stunden wider Hunger habe. Mit diesem Müsli komme ich von 6 Uhr morgens bis zum Mittagessen.

Ich glaube, es ist nicht entscheidend, ob man 13 oder 16 Stunden ohne Essen auskommt. Wichtig ist dass es überhaupt eine größere Essenspause (oder besser gesagt eine Kalorienpause) gibt.

Zitat von Sonnenanbeterin2 am 21. Juli 2019, 13:40 Uhr

Sparen bei deiner Diät kannst du wenn du folgende Dinge beachtest. Kaufe keine großen Mengen von neuen Sonderlebensmitteln, ...

Sonderlebensmittel braucht eh kein Mensch. 😉

Zitat von Sonnenanbeterin2 am 21. Juli 2019, 13:40 Uhr

Kaufe grundsätzlich nicht zu viel. Teuer ist das was am Ende in die Tonne wandert.

Es sei denn, du hast einen Plan und weist, was du mit der Menge anfangen kannst....

Zitat von Sonnenanbeterin2 am 21. Juli 2019, 13:40 Uhr

Besonders gut sparen kannst du, wenn du immer was mitnimmst anstatt unterwegs oder in der Mittagspause zu kaufen. ....  Das kostet dann in Summe vielleicht 1,50 oder so, aber du wirst dich drauf freuen und gerne auf Pommes mit Currywurst verzichten.

Ganz meiner Meinung.

 

 

Liebe Grüße, Flitzekittel --------------------------------------------- https://miteigenenhaenden.wordpress.com/ - Downshifting, Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, DIY -

Danke Flitzekittel, für deine Kommentare.  Nüsse tue ich nicht in meine Haferflocken weil ich die sowieso oft für den kleinen Hunger am Nachmittag esse.

Mit Sonderlebensmittel meinte ich allerdings alles, was wir sonst nicht essen. Für den ein oder anderen können das auch tolles Olivenöl im 5 Literkanister oder  2 kg getrocknete Hülsenfrüchte sein 😉 .

Und auf Zucker verzichte ich auch. Ist wohl auch der absolute Spartipp schlechthin auf ein Lebensmittel zu verzichten dass nicht satt sondern hungrig macht 😉

@derhamster: Meine persönliche Empfehlung für dich ist eigentlich die gleiche wie beim Sparen. Soll heißen, nach erst mal eine Bestandsaufnahme! Es gibt nicht DIE eine Diät, never ever. Lass dir nix anderes erzählen. Auf dem Gebiet kenne ich mich mal ausnahmsweise sehr gut aus. 😉

Empfehlen kann ich dir z.B. die App YAZIO, die ist kostenfrei. Und die sog. In App Käufe brauchst du nicht. Rigoros alles eintragen, dann siehst du erst einmal wo du stehst. (Ich nutze die App bereits seit über zwei Jahren, hat bei mir aber eher mit dem Sport zu tun als mit Diät.)

Nach der rund 4wöchigen Bestandaufnahme (nicht schummeln!), kannst du dein Ziel dann auch individueller gestalten. Tipps gibt es da genug.

Empfehlen kann ich dir auch, dich nicht auf schnelles Abnehmen zu konzentrieren. 200-400 g pro Woche, also 1-1,6 KG pro Monat sind perfekt. Für deinen Kopf vielleicht nicht, aber für deinen Körper und dein Wohlbefinden! Jojo-Effekt bleibt dann auch aus, wenn du zusätzlich 2-3x pro Woche Bewegung einbaust. Insgesamt 2 Stunden pro Woche sind schon effektiv.

Und dein Portemonnaie? Ist bei o.g. Prinzip völlig aussen vor, denn deine Ausgaben verändern sich dadurch nicht nach oben. Eher andersrum.

 

 

Minimalismus beginnt im Kopf und endet in Freiheit.

Hallo!

 

Kennst du die 90 Tage Challenge von Mark Lauren?

Da ich dringend abnehmen möchte, mache ich sie und bin etwa mittig der Challenge. Man trainiert mit dem eigenen Körpergewicht und stellt die Ernährung um. Ich bin bereits jetzt von Konfektion 46 auf 42 geschrumpft - diäte nicht, sondern ernähre mich nur anders. Mein Ziel ist Konfektion 38. Das werde ich damit auch schaffen. Leider bin ich mit den Schwangerschaften total auseinander gegangen und fühle mich nicht mehr wohl...

Das Buch führt einen Tag für Tag durch die Challenge mit Workouts und Theorie zu Gesundheit und Ernährung. Google mal danach! 🙂

Die neue Ernährung tut gut und ist auch nicht extrem teuer. Ein paar Rezepte sind im Buch inklusive. 🙂 Vieles mache ich persönlich eh schon. Ich kaufe bspw aus Kostengründen eh nichts außerhalb, sondern nehme es von Zuhause mit oder trinke keinen Alkohol und Co. Versuche auch möglichst viel ohne Auto zu erledigen, um Sprit zu sparen und die Umwelt zu schonen usw. Und die Theorie kann man ja auch auf sein eigenes Leben zuschneiden. 🙂

Das Buch kann ich echt nur empfehlen. Es gibt eine Ausgabe für Frauen und eine für Männer.

 

Liebe Grüße

Hallo Hamster,

mich würde mal deine Bilanz nach einem Monat interessieren:

Hast du deine Ernährung umgestellt?

Wieviel Gewicht hast du gewonnen/ verloren?

LG

Lupinenblau

Parsimonia summum vectigal

Hallo Hamster,

bei uns sind nach Urlaub mit reichlich Essen und Trinken auch wieder ein paar Kilo dazu gekommen. Habe gerade mit einer Freundin wieder eine Challange für ein paar Kilo abnehmen gestartet. Wir schicken uns jeden Morgen ein Bild der Anzeige unserer Waage, das ist schon mal ein gewisses Druckmittel.

Bei mir funktioniert das beschriebene Intervall-Fasten am besten, da es mich kaum einschränkt bzw. es Arbeit macht.  Da du ja eh nicht auf Frühstück stehst, kann ich der meine Zeiten fürs Essen von 11.oo bis 19.oo Uhr empfehlen, richte mich also nach 16/8 als Standard-Programm, am WE verschiebe ich aber auch schon mal.

Erfolge: 11Tage und 3 kg sind weg, noch 2 kg und mein Wohlfühlgewicht ist wieder erreicht.

Eine richtige Essensumstellung habe ich dabei nicht verfolgt, da wir uns überwiegend regional und ohne Fertigprodukte ernähren (selbst die Nudeln macht meine Frau selbst). Bis zum Erreichen meines Zieles verzichte ich in Gänze auf Alkohol, Süßigkeiten, Chips und Co, Eis und halte mich ansonsten nur an meine Essenzeiten, wobei das nicht wirklich schwer ist.

Wenn du dich mit dem Thema Ernährung beschäftigen willst, kann ich dir das Buch von Bas Kast (Ernährungskompass) empfehlen, wir haben daraus einiges gelernt über die Zusammenhänge und essen seit dem noch etwas gesünder mit mehr Hülsenfrüchten und einfacheren Gerichten zum Kochen und fühlen uns allgemein fitter

Lass einfach mal alles was in einer Verpackung steckt beim Einkauf weg, und du bist schon mal auf dem besten Weg zu einer gesunden Ernährung. Und ich denke da mal an meine Oma, die in einem relativ fitten Zustand 97 Jahre alt wurde. Bis zum Schluss jeden Tag körperliche Arbeit bzw. Bewegung auf dem Nebenerwerbs Bauernhof und das gesunde Essen aus dem eigenen Garten. Die Diskussionen über Superfood, Smoothies, Vegan usw. können wir daher nicht wirklich nachvollziehen, bzw. wirklich ernst nehmen.