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Derzeitige Kurseinbrüche

Bei meiner Freundin konnte gerade als Folge der schließenden Behörden ihre Arbeitserlaubnis als Nicht-EU-Fachkraft nicht verlängert werden, d.h. ab sofort beurlaubt ohne Gehalt, kein ALG 1, 2 oder sonstige Hilfe und KK ist selbst zu zahlen. Ich bin gerade super froh über meinen relativ krisenfesten Job und unseren sparsamen Lebensstil, mit dem wir das ohne Anfassen von Ersparnissen abfangen. Allerdings wird meine ETF-Sparrate zusammgestrichen. Im Nachhinein werden wir in den gängigen Interpretation der Statistik dann zu dummen Privatanlegern, die in der Krise panisch abspringen. 🙂

 

Ich hoffe und wünsche euch weiter, dass es euch außerhalb des Depots nicht so schnell trifft!

Das ist natürlich wirklich übel. Ich kann auch nicht verstehen, dass diese Behörden alle schliessen. Mein Reisepass, den ich aktuell zwar sowieso nicht nützen könnte, kann ich auch nicht abholen. Aber das Finanzamt verschickt fröhlich Mahnungen, das läuft.

Ich drücke euch die Daumen, dass sich das Problem bald wieder löst.

Aktuelles zu den Coronazahlen (weil ich oben darüber geschrieben hatte):

  • Bestätigte Fälle laut Hopkins University: 77.558
  •  zur Dunkelziffer: "Die Deutsche Gesellschaft für Virologie geht davon aus, dass die Zahl der tatsächlich Infizierten die der laborbestätigten Diagnosen hierzulande um ein Vielfaches übersteigt. "
  •  Aktuell Verdopplung der bestätigen Fälle in D alle 8,2 Tage (deutliche Verlangsamung)

Auf der Süddeutschen Start-Seite gibt es eine Übersicht mit den Verdoppelungszahlen.

Jetzt in D schon bei 11,0

Dann sind wir hier auf einem guten Weg (und meine Zahlen vielleicht doch zu pessimistisch).

Bei den ganzen täglichen Wasserstandsmeldungen zu den Corona-Fallzahlen handelt es sich größtenteils um einen nicht aussagekräftigen Datenwust.

Angabe absoluter Zahlen: Es kommt auf den prozentualen Anteil an. So gesehen haben wir immer noch fast doppelt so viele Infizierte im Vergleich zur USA.

Angaben zu den Todesfällen: In Deutschland unter 1%, in Italien über 10%. Ist Italien ein Entwicklungsland oder irgendeine abtrünnige Teilrepublik? Wenn unsere geringe Todesrate damit zusammen hängt, dass wir deutlich mehr testen, so ist die Sterblichkeit tatsächlich eher gering (und überwiegend auf Ältere und Vorgeschwächte konzentriert).

In den "Ranglisten" zu den Coronafällen tauchen Länder wie beispielsweise Iran, Türkei und Russland auf. Wer glaubt denn an den Wahrheitsgehalt solcher Zahlen...

Um wirklich ein Bild über die Ausbreitung zu bekommen müsste eine zufällige, ausreichend große Stichprobe an Menschen getestet werden, egal ob mit oder ohne Symptome. Wenn man dann noch statistische Angaben zu den Personen hat (Alter, Geschlecht, Tätigkeit...) und die Bewegungsprofile erfragt, bekommt man ein Bild über das tatsächliche Ausmaß. Aber da Testkits und Laborkapazitäten begrenzt sind, wird weiter nur bei begründeten Verdachtsfällen getestet.

Ich komme mir langsam wie eine Laborratte in einem globalen wirtschafts-sozialen Experiment vor.

Hammer and Dance - hier wird es beschrieben, Strategiepapier des Bundesinnenministeriums:

Am 20. April werden wir wieder freigelassen.

https://fragdenstaat.de/dokumente/4123-wie-wir-covid-19-unter-kontrolle-bekommen/

Achte auf deine Gedanken! Sie sind der Anfang deiner Taten.
Zitat von Privatier am 28. März 2020, 16:22 Uhr

Und auf Focus von Frau Merkel:

"Daher müsse man sich weiterhin strikt an die Corona-Regeln halten. "Niemand kann heute mit gutem Gewissen sagen, er wisse, wie lange diese schwere Zeit anhält. Ich muss Sie bitten: Seien Sie geduldig". Die täglichen Zahlen der Neuinfektionen gäben derzeit noch keinen Grund nachzulassen, "oder die Regeln zu lockern". Die Neuinfektionen in Deutschland würden sich derzeit etwa alle fünfeinhalb Tage verdoppeln - was schon deutlich langsamer als zu Beginn der Corona-Krise sei. Um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten, müsse der Zeitraum der Verdoppelung jedoch in Richtung "von zehn Tagen gehen", so die Kanzlerin. Jeder, der die Regeln befolgt, könne daher zum Lebensretter werden. Merkel schließt den Podcast mit den Worten: "Ich danke Ihnen allen dafür, dass unser Land auf Sie zählen kann" "

Gut, dann ergibt sich ein längerer Zeitraum:

Startpunkt 600.000

Nach 10 Tagen also 2,4 Mio

Nach 20 Tagen 9,6

Wenn dann die Rate auf Verdopplung alle 10 Tage fällt,

nach 30 Tagen ca. 20 Mio

und nach 40 Tagen Mitte Mai bei sind wir bei ca. 40 Mio

So oder so, Mitte / Ende Mai ist es dann soweit.

Die Börse werden das vorwegnehmen und spätestens Mitte Mai geht es wieder aufwärts

Wer sich das Strategiepapier von Ernst durchliest (danke für die Bereitstellung), sieht, dass im Worst Case Szenario die maximale Belegung an Intensivpatienten Mitte Mai der Fall sein wird. Genau das habe ich ja oben geschrieben. Noch Fragen?

Im Strategiepapier steht für das Worst Case Szenario auch 1,1 Millionen Tote in Deutschland:

“Im Worst Case Szenario gehen wir davon aus, dass sich die Verdopplungszeit bis zum 14. April von drei auf dann sechs Tage erhöht – und bis Ende April auf neun Tage. Unter diesen Worst Case Annahmen wird die Zahl der Infizierten trotzdem rasant zunehmen und schon relativ bald 70% der Bevölkerung ausmachen. Es ist daher mit einer massiven Überlastung des Gesundheitssystems zu rechnen (Abbildung 1). Über 80% der intensivpflichtigen Patienten müssten von den Krankenhäusern mangels Kapazitäten abgewiesen werden. Dabei ist berücksichtigt, dass in der nächsten Zeit zusät- zliche Intensivbetten und Beatmungsgeräte zur Verfügung gestellt werden. Die Phase der Rationie- rung könnte zwei Monate andauern. In diesem Szenario wäre mit mehr als einer Million Todesfällen zu rechnen. „

Die Bundesregierung scheint Szenario 1 anzustreben.

„Erste vorsichtige Schätzung des Verlaufs der Eindämmungsstrategie gegen Covid-19 15:

Zeitrahmen Reproduktionsfaktor Massnahmen
Vor 16. März R=2.2 nur sehr lockere Präventivmassnahmen
Ab 16. März R=1.6 Schulschliessungen, Social Distancing
Ab 23. März R=1.2 Umfassende und striktere Ausgangsbeschränkungen
Ab 6. April R=0.8 Testkapazität massiv hochgefahren auf 50.000 pro Tag
Ab 13. April R=0.5 Testkapazität auf 100.000 pro Tag
Ab 20. April R=0.8 Schrittweise Lockerung der Ausgangsbeschränkungen; Wiederaufnahme des Schulbetriebes, sobald dies ohne erneutes Aufflammen der Epidemie möglich ist
Ab 27. April R=0.5 Testkapazität auf 200.000 pro Tag, effiziente und gut ein- gespielte Kontaktsuche von Hand und durch Big Data (Location Tracking usw.)

*Die Angaben zu R in dieser Tabelle sind geschätzte Werte basierend auf Beobachtungsdaten von al-
len Ländern, über die verlässliche Daten vorliegen, sowie aus Fachpublikationen. Bei einer Modellierung des Verlaufs der Epidemie sind diese Werte Input-Parameter. Simulationen können den Wert R und seine Veränderung während der Epidemie nicht genauer bestimmen, sie bleiben immer Aus- gangsannahmen.
Bezüglich der Zahl täglich neu gefundenen Fälle erwarten wir, dass sie erst ab 13. April oder vielleicht sogar ab 20. April sinken wird (anscheinender Inflexionspunkt), da wir ein grosses Backlog an noch nicht gefundenen Fällen haben, dass bei Hochfahren der Testkapazität erst langsam aufgearbeitet werden muss. Den tatsächlichen Inflexionspunkt der Infektionen erwarten wir am 6. April.“

 

 

Achte auf deine Gedanken! Sie sind der Anfang deiner Taten.
Zitat von Ernst am 2. April 2020, 21:02 Uhr

Simulationen können den Wert R und seine Veränderung während der Epidemie nicht genauer bestimmen, sie bleiben immer Aus- gangsannahmen.

Kann man schon per Rekursion berechnen, ergibt nur relativ wenig Sinn, weil es keine Aussage über das zukünftige R liefert. Man bekäme nur raus, wie gut die Vorhersagen auf Basis der alten Daten waren bis maximal zum aktuellen Zeitpunkt. Allenfalls bei einem erneuten Ausbruch eines anderen Virus und vergleichbarer Informationslage nützlich. Aktuell frisst eine solche Auswertung nur Rechenleistung und bindet Mitarbeiter ohne Mehrwert zu liefern.

Grundsätzlich muss man bzgl. der Zahlen aufpassen, was die Vergleichbarkeit angeht. Andere Länder testen anders, haben andere Infektionsherde, anderes Gesundheitssystem, andere Altersstruktur der Infizierten/Getesteten. Selbst wenn man unsere Zahlen für sich betrachtet und für D keine Überlastung des Gesundheitssystems mehr drohen sollte, wären wir nicht durch, sondern nur besser dran als die Nachbarstaaten. Hieße aber noch nicht zwingend, dass man zB den Grenzverkehr wieder lockern dürfte/könnte.

Die Situation wird uns daher noch 'ne Weile beschäftigen, ich glaube aber, dass wir in D - mal wieder - zu den Profiteuren der Krise gehören werden. Wenn man sich ansieht, was in den USA gerade an Arbeitsplätzen vernichtet und hier erhalten wird, dann ist das jetzt schon ein enormer wirtschaftlicher Vorteil, auch wenn das aktuell noch nicht so offensichtlich ist.

Meine Fresse, was für ein Gelaber... was Langeweile alles anrichtet... geht Unkraut jäten, oder näht Schutzmasken

Hast du Frustgetrunken oder schon Coronakoller ?

Lass sie doch.

Ob es unbedingt hier im Thread über Kurseinbrüche sein muss, darüber könnte man streiten. Ein separater Thread wäre angebrachter gewesen. Aber ansonsten ist doch interessant was geschrieben/gerechnet wird.

Zitat von Cheffe am 4. April 2020, 0:15 Uhr

Meine Fresse, was für ein Gelaber... was Langeweile alles anrichtet... geht Unkraut jäten, oder näht Schutzmasken

Na, dann trag“ doch mal was bei zum Thema. Vor knapp 2 Monaten wolltest Du raus aus dem Hamsterrad. Wie sieht’s aus? Job gekündigt? Eh auf Corona-Honeoffice? Kurzarbeit? Lockout? Was machen Deine passiven Einnahmen?

Bei mir ist alles takko soweit, +10 Grad u Sonne, da kommt in ca 1h die GFK-Schutzmaske zum Einsatz. Unkraut macht der Gärtner, der Rest findet sich.

Weder meine Dax-Short, noch meine Edelmetallminen-Long Strategie haben letzte Woche richtig gezündet. Hab jetzt keine Lust mehr und stecke bis auf Weiteres alles in den Dirk Müller Fond. Ich kann mit der derzeitigen Marksituation nicht wirklich was anfangen, will aber auch kein Cash halten. Da bleiben dann nicht so viele Möglichkeiten.

Für mich ist oberstes Gebot mein Vermögen nicht schrumpfen zu lassen da der Arbeitsausstieg bei mir in Sichtweite ist. Ist gerade schwer zu bewerten was man wirklich an Vermögen hat und was nur auf dem Papier steht. Was ist der Euro in Zukunft wert? Was die Immobilien, Gold und was alles andere? Glaube all mein gerechne vom letzten Jahr kann ich in die Tonne schmeißen.....

Zitat von vodef72 am 4. April 2020, 10:43 Uhr

Für mich ist oberstes Gebot mein Vermögen nicht schrumpfen zu lassen da der Arbeitsausstieg bei mir in Sichtweite ist. Ist gerade schwer zu bewerten was man wirklich an Vermögen hat und was nur auf dem Papier steht. Was ist der Euro in Zukunft wert? Was die Immobilien, Gold und was alles andere? Glaube all mein gerechne vom letzten Jahr kann ich in die Tonne schmeißen.....

Ich kann deinen Frust verstehen. Aber die Lage wird sich auch wieder beruhigen. Und dann wird dir voraussichtlich der Großteil deines Ersparten bleiben. Wahrscheinlich musst du länger arbeiten als gehofft, aber damit geht es dir immer noch besser als den Millionen, die gerade ihre Arbeit verlieren oder darum fürchten. Und mit dem Eindruck der Krise planst du den Ausstieg vielleicht konservativer, und bist später vielleicht dankbar, wenn dich im Alter nicht die nächste Krise um die letzten Rücklagen bringt.

Zitat von vodef72 am 4. April 2020, 10:43 Uhr

Weder meine Dax-Short, noch meine Edelmetallminen-Long Strategie haben letzte Woche richtig gezündet. Hab jetzt keine Lust mehr und stecke bis auf Weiteres alles in den Dirk Müller Fond. Ich kann mit der derzeitigen Marksituation nicht wirklich was anfangen, will aber auch kein Cash halten. Da bleiben dann nicht so viele Möglichkeiten.

Auf jeden Fall Respekt dafür, dass du bei negativen Entwicklungen diese anerkennst und offen hier nennst. Das eigene Handeln realistisch bewerten und daraus lernen* können viele nicht, ist aber beim aktiven Anlegen Vorraussetzung für langfristigen Erfolg.

*Womit ich nicht bewerten möchte, ob der Dirk Müller Fonds jetzt eine gute Lösung ist.

 

Das eigene Handeln ständig zu hinterfragen halte ich für wichtig in allen Lebenslagen. Meißt fahre ich ganz gut damit wenn ich mich öfters neuen Situationen versuche anzupassen und mein Handeln ändere. Die große Frage ist für mich: Welche Assetklasse wie gewichten? 'Dazu zählen für mich z.B.:

Konserverndosen, Schnaps, Cash, Edelmetalle, Immobilien, Aktien......

Ich versuche immer so zu gewichten, daß ich bei allen vorstellbaren Zukunftsszenarien halbwegs gut dastehe. Und die richtige Gewichtung zur richtigen Zeit entscheidet über den Erfolg.

Ein Positives hat die derzeitige Krise. Ich hatte den theoretischen Ausstieg immer mit dem Damoklesschwert eines Kurseinbruchs im Hinterkopf geplant. Es heißt ja wohl, ein Einbruch in den ersten 5 Jahren nach dem Ausstieg kann das Portfolio sehr wahrscheinlicher in den Bankrott treiben. Darum hatte ich mein monatliches Salaire mit nur max 3 % Entnahme gerechnet.

Nun nach/in der Krise, wann dieser Zeitpunkt auch immer genau ist, kann die Entnahmeplanung mit 4% erfolgen ( floatende angepasste Entnahmeraten, 4% Regel ). Man könnte nun mit mehr Ruhe dementsprechend in die Entnahmephase einsteigen. Einen Ausstieg würde ich allerdings trotz alledem mit 3% Entnahme in den ersten 5 Jahren gestalten.

 

Sehr schräge Logik...

Wenn dir ein Einbruch direkt am Anfang gleich das Genick bricht, war es wohl zu knapp kalkuliert.

Jetzt freust du dich über den Kurseinbruch und rechnest mit 4% Entnahme. Vielleicht kommt ja direkt nach deinem Ausstieg der nächste Einbruch?

Wieso ist das in den ersten 5 Jahren schlimmer als am Ende? Am Anfang hast du noch genug Masse um gegenzusteuern.

Bei mir sind es jetzt genau 4 Tage und 2 Jahre, dass ich aufgehört habe. Mein Gesamtvermögen liegt  - die letzten schönen Woche hin oder her - immer noch über dem vom 1.4.2018. Und zwischendurch habe ich ja 2 Jahre gut gelebt.

Fazit: nicht zu knapp kalkulieren. Du siehst, was alles passieren kann.

Zitat von vodef72 am 4. April 2020, 10:43 Uhr

Weder meine Dax-Short, noch meine Edelmetallminen-Long Strategie haben letzte Woche richtig gezündet. Hab jetzt keine Lust mehr und stecke bis auf Weiteres alles in den Dirk Müller Fond. Ich kann mit der derzeitigen Marksituation nicht wirklich was anfangen, will aber auch kein Cash halten. Da bleiben dann nicht so viele Möglichkeiten.

Vielleicht solltest du deine Aktivitäten nochmal hinterfragen. Ziemlich chaotisch, was du hier veranstaltest...

Zitat von Privatier am 4. April 2020, 20:16 Uhr

Wenn dir ein Einbruch direkt am Anfang gleich das Genick bricht, war es wohl zu knapp kalkuliert.

Hier im Forum zu Hauf beschrieben, bzw. siehe auch Olivers Ausführungen/Turtorial zu Entnahmeregeln. Ob man Dem folgt muss man natürlich selber wissen. Man kann natürlich auch Reserven bis zum Nimmerleinstag planen. Dann kommt man evt. als Normalsterblicher nicht zum Ausstieg. Soweit ich glaube erlesen zu haben und mich erinnern kann hast du dein Vermögen hauptsächlich oder weitgehend in Immobilien. Da gestaltet sich die Vermögensentwicklung und die Bezugmöglichkeit von Cashflow in Krisenzeiten anders. Meine Auführungen galten bei hauptsächlicher Anlage in Aktien (Börsenabhängig ). Das hätte ich dazu schreiben sollen.

Zitat von Privatier am 4. April 2020, 20:16 Uhr

Jetzt freust du dich über den Kurseinbruch und rechnest mit 4% Entnahme. Vielleicht kommt ja direkt nach deinem Ausstieg der nächste Einbruch?

Darum auch eine floatende Entnahme. Angepasst in einer Floatingrange an die Kurssituationen.

Zitat von Privatier am 4. April 2020, 20:16 Uhr

Wieso ist das in den ersten 5 Jahren schlimmer als am Ende? Am Anfang hast du noch genug Masse um gegenzusteuern.

Siehe erste Antwort. (Bankrottrisiko in der Entnahmephase, Olivers Turtorial)

Zitat von Privatier am 4. April 2020, 20:16 Uhr

Bei mir sind es jetzt genau 4 Tage und 2 Jahre, dass ich aufgehört habe. Mein Gesamtvermögen liegt  - die letzten schönen Woche hin oder her - immer noch über dem vom 1.4.2018. Und zwischendurch habe ich ja 2 Jahre gut gelebt.

Du hast ja auch eine recht manierliche Börsenphase erwischt. So sollte es sein. Glückwunsch. (Ein wenig neidisch)

Zitat von Privatier am 4. April 2020, 20:16 Uhr

Fazit: nicht zu knapp kalkulieren. Du siehst, was alles passieren kann.

Genau, deshalb sind statische Entnahmesummen evt. prolematisch. Auch kommt es natürlich auf den individuellen Lebensstil und Ort an. Ob man mit 1000,- , 2000,-, 3000,- 4000,-, 5000,- eur ..... p.m. leben möchte. Wenn ich mit 1000.- eur leben möchte hätte ich auch vor Jahren aufhören können, egal was die Börse macht.