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Der Gebert Indikator

Leider sind die kostenlosen Online Quellen versiegt. Den Gebertbrief werde ich nicht abonnieren, das schmälert nur mein Budget.

Dafür ist die Berechnung zu einfach, wie Fritz oben dargelegt hat.

Das Thema wird auf Godmodetrader aufgegriffen, dort gibt es einige gute Artikel, und die Berechnung wird auch schonmal online gestellt. Einfach auf https://www.godmode-trader.de/ suchen.

PS: Ich sehe gerade, dass auch godmodetrader den Indikator in den Bezahlbereich verlegt hat.

Damit ist frugalisten.de offenbar die einzige verbliebene kostenlose Onlinequelle.

😮

Achte auf deine Gedanken! Sie sind der Anfang deiner Taten.
Zitat von Ernst am 6. Juli 2019, 11:32 Uhr

Leider sind die kostenlosen Online Quellen versiegt. [...]

Damit ist frugalisten.de offenbar die einzige verbliebene kostenlose Onlinequelle.

😮

Es gibt noch eine auf http://ayondomitdaxmonat.blogspot.com/

 

Ich habe jetzt Der Große Gebert in weiten Teilen gelesen und frage mich zur Indikator-Strategie nun, warum man ihn so konstruiert:

Gebert hat gefunden, dass jeder einzelne Teil-Indikator des Gebert-Indikators bereits den DAX schlägt. Zusätzlich begründet er einen Zusammenhang zwischen Inflationsrate und Zinsen der EZB, jedoch nicht zu und zwischen den anderen Teil-Indikatoren, EUR/USD-Verhältnis und Jahreszeit.

Ist das Vermeiden von Krisen (und "Mini-Krisen") das Ziel des Gebert-Indikators? Wird dies bereits durch die Teil-Indikatoren Inflation & EZB-Zinssatz bewerkstelligt (entspricht 2 Ampelpunkten), und die weiteren Teil-Indikatoren dienen nur noch dazu, eine Überrendite gegenüber dem "krisen-befreiten" DAX zu erwirtschaften?

Vielleicht bin ich voreingenommen, da ich wie Gebert gelernter Physiker bin, aber die Analyse wirkt schlüssig, ist erpropt und deutlich erfolgreicher als breitgestreutes, kostengünstiges Buy- and Hold. Ich werde mein junges Portfolio wohl nach seinem Indikator umstrukturieren.

Hallo @friedrich,

Zwischen dem Leitzins und der Inflation existiert tatsächlich eine nachweisbare Korrelation. Wird der Leitzins angehoben oder gesenkt, verändert sich auch entsprechend die Inflation. Dieser Zusammenhang wird auch effektiv von der EZB (und eigentlich allen Notenbanken auf der Welt) genutzt um die Inflation auf einem gewünschten Niveau von z.B. 2% zu halten. Zwischen den Anderen Teilindikatoren gibt es aber keine nachweisbare Korrelation. Der Dollarkurs beeinflusst nicht die Entscheidungen der EZB und er korreliert auch nicht mit der Saisonalität des DAX. Gleichfalls beeinflusst die Inflation auch nicht die Saisonalität und umgekehrt. Dennoch haben sie eine Auswirkung auf den DAX. Im Endeffekt ist hier nur die Summe der Indikatoren entscheidend, ob der DAX sich gut oder schlecht entwickelt. Es ist so ähnlich wie mit dem Gemüseanbau: Wenn es regnet, warm ist und dann noch die Sonne scheint, wachsen die Pflanzen super. Wenn es kalt ist, bewölkt und trocken, eben nicht. Wenn es nur regnet und warm ist, dann entwickeln sie sich eben so mittelmäßig. Dabei haben Regen und Temperatur erst einmal nichts miteinander zu tun und können sich vollkommen unterschiedlich entwickeln. Die Summe aller Einflüsse macht das Resultat.
Die Teilindikatoren alleine schützen noch nicht vor einem Crash, aber in den Wintermonaten sind Crashs eben statistisch weniger häufig, als im Sommer und Herbst. Und wenn alle Teilindikatoren anschlagen, ist das eben super, weil dann ein Crash höchst unwahrscheinlich ist.
Man muss aber ebenfalls bedenken, dass es keine exakte Wissenschaft ist und auch niemals sein kann. Der Gebert-Indikator wurde anhand empirisch ermittelter Daten und deren Auswertung konstruiert. Es gibt keine genaue Erklärung für das Phänomen der Saisonalität, es hätte ebenso gut die Zahl der Sonnenflecken oder die Lohnabschlüsse sein können, die den DAX beeinflussen. Es ist auch keine Gesetzmäßigkeit, die für alle Zeiten gilt, wie ein Naturgesetz. Es könnte auch sein, dass der Gebert-Indikator in 30 Jahren nicht mehr funktioniert, weil sich vielleicht die Saisonalität verschiebt oder der Dollar als Leitwährung abgelöst wird. Verständlicherweise würde er auch außer Kraft gesetzt, wenn plötzlich alle Marktteilnehmer nach ihm handeln würden. Wenn alle gleichzeitig Kaufen und verkaufen wollen, funktioniert der Markt nicht mehr.
Genau genommen ist der Gebert-Indikator die Summe von Einflussfaktoren, die sich mit der größten Trefferwahrscheinlichkeit aller untersuchten Faktoren bis heute auf die DAX-Entwicklung auswirken. Kein Naturgesetz, sondern eher ein statistischer Zusammenhang, der im Einzelnen auch nachweisbar ist und nicht auf Scheinkorrelationen beruht. Er ist an aktuell gültige wirtschaftlich-gesellschaftliche Rahmenbedingungen geknüpft.
Aber die Volk- und Betriebswirtschaftslehre tut sich ja generell schwer mit Gesetzmäßigkeiten, deshalb sind es ja auch "Lehren" und keine "Wissenschaften" 😉

Hallo an alle!

Auch ich bin im Zuge meiner Recherchen vor einigen Jahren auf den Gebert- Indikator gestoßen, und habe einen Teil meines Depots nach seinen Vorgaben angelegt.

Nun ist, wie ja viele wissen, der DAX Index nicht der große Burner, zu viele alte Schlachtschiffe und ehemalige Staatskonzerne sind in ihm vertreten.

Viel besser gefällt mir da der MDAX, dieser beinhaltet mittelständische Unternehmen, einige Weltmarktführer, oft noch von Familien geführt, die langfristig denken.

Soweit ich zurückblicken kann, sind der DAX und  MDAX in etwa ident verlaufen, wobei der MDAX eine deutliche Outperformance gegenüber dem DAX aufweist.

Ich habe jetzt zwei ETF´s nach Gebert investiert, einen DAX und einen MDAX, und ich überlege, beim nächsten Neueinstieg nur mehr den MDAX- ETF zu kaufen.

Ich weiß natürlich das man von der Vergangenheit nicht auf die Zukunft schließen kann, aber ich denke die Chance eine bessere Rendite einzufahren, indem ich den

DAX durch den MDAX ersetze, ist durchaus gegeben.

Oder übersehe ich da etwas?

 

 

Zitat von ironfist37 am 20. Juli 2019, 12:59 Uhr

Ich habe jetzt zwei ETF´s nach Gebert investiert, einen DAX und einen MDAX, und ich überlege, beim nächsten Neueinstieg nur mehr den MDAX- ETF zu kaufen.

...

Oder übersehe ich da etwas?

 

Hallo ironfist37,

ich halte sehr viel davon nicht nur den DAX zum Investieren nach dem Gebert Indikator zu betrachten. Weiter oben habe ich schon etwas ausführlicher etwas dazu geschrieben. Gerade der MDAX entwickelt sich oft besser, ich würde aber sogar noch etwas breiter gehen.

Ich investiere u.a. in das folgende wikifolio: https://www.wikifolio.com/de/de/w/wforiginal das in ETFs vom DAX, TecDAX, MDAX und SDAX investiert. Kann man also auch ganz einfach selbst abbilden. Interessant ist auf jeden Fall, dass man unter dem Link immer nachschauen kann, wie die einzelnen ETFs seit dem letzten Gebert Kaufsignal abgeschnitten haben. Da ist der MDAX vorne mit dabei, aber auch der TecDAX läuft das letzte Jahrzehnt sehr gut.

Das letzte Gebert Kaufsignal war zum 01.11.2018, also genau heute vor neun Monaten. Seit dem haben sich die ETFs wie folgt entwickelt:

DAX: +6%

MDAX: +8%

TecDAX: +11%

SDAX: -0,3%

Für neun Monate sind 6% kein schlechtes Ergebnis für den DAX, der MDAX war aber 2% besser. Der TexDAX sogar 5% besser. Lediglich der SDAX hat den Schnitt diesmal leider nach unten gezogen. In vorherigen Perioden und auf Sicht von 3 und 5 Jahren hat aber auch der SDAX etwas besser abgeschnitten. Das stellt natürlich nur eine Momentaufnahme dar, aber das Portfolio aus allen 4 ETFs hat damit bei breiterer Diversifizierung immer noch minimal besser abgeschnitten als der DAX alleine.

Wie bei meinem letzten Beitrag auf Seite 2 vom April, gibt es wieder eine deutliche Überrendite [DAX] vs [DAX+MDAX+TecDAX+SDAX+Geldmarkt]:

1 Monat: -3,1% (DAX) zu 0,0% (4-ETFs) = +3,1% Überrendite (trotzdem noch null 😉 )

3 Monate: -1,3% (DAX) zu -2,4% (4-ETFs) = -1,1% schlechter

1 Jahr: -4,4% (DAX) zu +4,3% (4-ETFs) = +8,7% Überrendite!

Viele Grüße Dengeldachs

 

Dann versuche ich mich auch 'mal an der Berechnung von Herrn Gebert. @ernst, ich benutze dein nettes Format 😉

Aktuell stellen sich die Teilindikatoren folgendermaßen dar:

  • Leitzins: Da die letzte Zinsveränderung der EZB eine Leitzinssenkung war (bereits im Jahr 2016), gibt es für dieses Kriterium weiterhin einen Punkt.
  • Inflationsrate: Die HCPI-Inflationsrate für die Eurozone lag im Juli (dem letzten Monat, für den endgültige Daten vorliegen) bei 1,1 Prozent und damit niedriger als ein Jahr zuvor (2,2 Prozent). Damit gibt es für die Inflationsrate diesen Monat einen Punkt.
  • EUR/USD-Wechselkurs: Der Euro-Dollar-Wechselkurs liegt Ende Juli 2019 bei 1,1151 und damit tiefer als ein Jahr zuvor (1,1736). Damit gibt es für das Wechselkurskriterium des Gebert-Indikators weiterhin einen Punkt.
  • Saisonalität: Da wir uns nicht im Zeitraum zwischen 1. November und 30. April befinden, gibt es für den Teilindikator Saisonalität weiterhin keinen Punkt.

Damit blebit der Gebertindikator für August auf 3 Punkten, also weiterhin long.


Quellen:

Leitzins: https://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php/Inflation_in_the_euro_area

Inflationsrate: https://www.bundesbank.de/dynamic/action/de/statistiken/zeitreihen-datenbanken/zeitreihen-datenbank/723452/723452?tsId=BBK01.SU0202

EUR/USD-Wechselkurs: https://www.bundesbank.de/dynamic/action/de/statistiken/zeitreihen-datenbanken/zeitreihen-datenbank/723452/723452?tsId=BBEX3.M.USD.EUR.BB.AC.A01&listId=www_s331_b01012_4

Gebert-Indikator für August 2019:

Leitzins: 1

Jahreszeit: 0

Inflation 1,3 (Vorjahr 2,0): 1

Dollar 0,8967 € (Vorjahr 0,8521 €): 1

Gesamt: 3 Punkte (Kauf)

Keine Veränderung zum Vormonat, Investitionen im DAX bleiben also unverändert.

Ausblick: Wenn wir mal einen Blick in unsere "Glaskugel" werfen, wird sich an der aktuellen Lage erst einmal nichts ändern. Die Geldpolitik der EZB bleibt unverändert. Die Inflation war im Vorjahreszeitraum mit ca. 2% in der gesamten 2. Jahreshälfte recht hoch, so dass ein deutlicher Anstieg von etwa 1% notwendig wäre um diesen Teilindikator zu ändern. Danach sieht es nicht aus. Für den Monat August wird die Inflation im Euroraum voraussichtlich auf 1,1% sinken. Der Dollar bewegt sich auf aktuell hohem Niveau seitwärts. Durch die Senkung des Leitzins in den USA, könnte hier etwas Bewegung rein kommen. Aber selbst wenn dieser Punkt wegfällt, wird noch kein Verkaufssignal ausgelöst. Im November kommt dann wieder der reguläre Saisonpunkt dazu, so dass wir mindestens noch bis Mai 2020 grünes Licht haben.

 

Vielen Dank @dengeldachs (lustiger Nick)  für deine Antwort.

Ich habe auch schon einige Varianten durchgerechnet und verglichen.

Um es "einfach" zu halten könnte man ja auch nur einen HDAX- ETF kaufen, dieser beinhaltet den DAX, den MDAX und den TecDAX, also fehlt nur der SDAX.

 

Danke Friedrich und Fritz - beide Berechnungen kommen zum gleichen Ergebnis.

Ich denke auch, dass wir frühestens im Mai 2020 eine Bewegung sehen.

Als Instrument habe ich DBX1DA.

Achte auf deine Gedanken! Sie sind der Anfang deiner Taten.

Aktuell stellen sich die Teilindikatoren folgendermaßen dar:

  • Leitzins: Da die letzte Zinsveränderung der EZB eine Leitzinssenkung war (bereits im Jahr 2016), gibt es für dieses Kriterium weiterhin einen Punkt.
  • Inflationsrate: Die HCPI-Inflationsrate für die Eurozone lag im Juli (dem letzten Monat, für den endgültige Daten vorliegen) bei 1,0 Prozent und damit niedriger als ein Jahr zuvor (2,2 Prozent). Damit gibt es für die Inflationsrate diesen Monat einen Punkt.
  • EUR/USD-Wechselkurs: Der Euro-Dollar-Wechselkurs liegt Ende August 2019 bei 1,1036 und damit tiefer als ein Jahr zuvor (1,1651). Damit gibt es für das Wechselkurskriterium des Gebert-Indikators weiterhin einen Punkt.
  • Saisonalität: Da wir uns nicht im Zeitraum zwischen 1. November und 30. April befinden, gibt es für den Teilindikator Saisonalität weiterhin keinen Punkt.

Damit bleibt der Gebertindikator für September auf 3 Punkte, also weiterhin long.

Achte auf deine Gedanken! Sie sind der Anfang deiner Taten.

Gebert-Indikator für Oktober 2019:

Leitzins: 1

Jahreszeit: 0

Inflation 1,0 (Vorjahr 2,0): 1

Dollar 0,9184 € (Vorjahr 0,8639 €): 1

Gesamt: 3 Punkte (Kauf/Halten)

Keine Veränderung zum Vormonat, Investitionen im DAX bleiben also unverändert.

Ausblick: Die letzte Prognose scheint sich nun zu bestätigen. Im November werden wir erstmals wieder 4 Punkte bekommen - seit Januar 2016. Die Inflation fällt erneut und der Dollar hat in den letzten Wochen nochmal angezogen. Es sieht also alles sehr positiv aus für deutsche Aktien. Bis Mai 2020 wird es definitiv kein Verkaufsignal geben.

Gebert-Indikator für November 2019:

Leitzins: 1

Jahreszeit: 1

Inflation 0,8 (Vorjahr 2,1): 1

Dollar 0,8965 € (Vorjahr 0,8835 €): 1

Gesamt: 4 Punkte (Kauf/Halten)

Saisonbedingt kommt heute ein Punkt dazu; weiterhin grünes Licht für DAX&Co. Die Inflation ist erneut gefallen und wird voraussichtlich im Dezember noch einmal zurückgehen. Sollte diese Entwicklung anhalten, wird die Gebert-Ampel wohl noch bis weit in den Sommer 2020 auf grün bleiben. In den USA mehren sich bereits die Anzeichen für eine Abkühlung der Wirtschaft. Der Leitzins ist von der FED zum dritten mal in Folge gesenkt worden. Gleichfalls gab es im August kurzzeitig eine inverse Zinslage (kurzlaufende Staatsanleihen haben höhere Zinsen als langlaufende). Solche inversen Zinslagen sind immer Vorboten einer Rezession. Das kann aber noch eine weile dauern, daher kein Grund zur Panik.

Sehr schön und vielen Dank, dass Ihr den Punktestand des Indikators hier laufend aktualisiert. Eine Frage zur praktischen Umsetzung. Kauft Ihr den entsprechenden ETF jeweils zum Stichtag, wenn das Kaufsignal generiert wird, z.B. jetzt zum 01.11.? Wie sieht es mit (laufenden) Nachkäufen aus?

Natürlich mehren sich die Anzeichen einer konjunkturellen Abkühlung. Gleichzeitig sind die neuen Notenbankprogramme noch gar nicht richtig angelaufen. Ich sehe da noch einiges an Potenzial für Dax und EuroStoxx, wenn Madame Lagarde loslegt.

@bankenretter Der ETF sollte am besten gekauft werden, wenn das Signal umschaltet. Die Gebert-Ampel hat das letzte mal am 01. November 2018 ein Kaufsignal generiert. So lassen sich die besten Ergebnisse erzielen und zwischenzeitliche Drawdowns fallen nicht so stark ins Gewicht. Ein Nachkauf ist natürlich immer dann sinnvoll, wenn - wie Vorgestern - ein Punkt hinzukommt. Ich habe hier auch noch etwas nachgelegt, da der Saison-Anteil einen relativ starken Einfluss hat. Ansonsten würde ich Nachkäufe nur dann empfehlen, wenn der Kurs kurz nach dem Umschalten in das Kaufsignal nochmal kräftig nachgibt. Während einer laufenden Investitionsphase kann das ins Augen gehen, denn der Gebert-Indikator schützt nicht vor Drawdowns und die können mit unter sehr heftig ausfallen (siehe 2015).

Madame Lagrande wird nicht viel loslegen, selbst wenn sie wollte. Das ist aber auch gar nicht so schlimm, denn steigende Zinsen sind immer schlecht für die Börse. Die EZB ist in einer Zwickmühle und kommt so leicht nicht aus der Nullzins-Politik heraus. Würde man jetzt die Zinsen anheben, würde das Italien in den Ruin treiben. Eine Volkswirtschaft dieser Größe könnte man aber nicht so einfach retten wie Griechenland. Ich denke, dass sich hier vorerst nicht viel ändern wird. Der Zug für Zinserhöhungen ist bereits abgefahren. Die Amerikaner haben da wesentlich besser agiert.

@fritz

Ok, vielen Dank für Deine Antwort. Ich meinte auch eher positive Impulse durch die Notenbankpolitik unter Frau Largarde. Da sehe ich eher QE infiniv und weitere Lockerungen, keine Zinsanhebungen.

Dann muss ich mal schauen, wie ich mit den Nachkäufen umgehe.

 

Wo schaut man am Besten die 4 Kriterien am 1.ten nach ? Könnt ihr da mal links posten ? Meine Quellen hatten unterschiedliche Angaben.

Am besten hier! Danke, Fritz, für die monatliche Aktualisierung!

Zitat von matty am 10. November 2019, 19:35 Uhr

Wo schaut man am Besten die 4 Kriterien am 1.ten nach ? Könnt ihr da mal links posten ? Meine Quellen hatten unterschiedliche Angaben.

https://www.bundesbank.de/dynamic/action/de/statistiken/zeitreihen-datenbanken/zeitreihen-datenbank/723452/723452?tsId=BBK01.SU0202

http://sdw.ecb.europa.eu/quickview.do?SERIES_KEY=122.ICP.M.U2.N.000000.4.ANR

https://www.bundesbank.de/dynamic/action/de/statistiken/zeitreihen-datenbanken/zeitreihen-datenbank/723452/723452?tsId=BBEX3.M.USD.EUR.BB.AC.A01&listId=www_s331_b01012_4

 

Die Links findest du auch bei Wikipedia - Artikel "Gebertindikator".

Gebert-Indikator für Dezember 2019:

Leitzins: 1

Jahreszeit: 1

Inflation 0,7 (Vorjahr 2,2): 1

Dollar 0,9106 € (Vorjahr 0,8804 €): 1

Gesamt: 4 Punkte (Kauf/Halten)

Erwartungsgemäß ändert sich auch im Dezember nicht viel. Es bleibt bei 4 Punkten und wir bleiben investiert. Darf man dem 16-Wochenzyklus von Herrn Gebert Glauben schenken, so sollten wir im Dezember nochmal eine kräftige Jahresendrallye bekommen. Wir werden sehen... Der Dollar scheint so langsam in eine Seitwärtsbewegung überzugehen. Lange dürfte die Aufwärtsphase auch nicht mehr gehen, denn zyklenbedingt müsste er bald wieder nachgeben und auch die Zinsen in den USA sprechen für eine Eintrübung. Für die aktuelle DAX-Entwicklung ist das aber noch kein Grund zur Panik, wir werden uns an der Hausse noch eine Weile erfreuen dürfen. Kleine Zwischenbilanz: Seit dem letzten Kaufsignal am 01.11.2018 haben wir im DAX eine Steigerung von 15%. Für das Gebert-System ein Durchschnittswert.