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Dein aktuelles Vermögen

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Ich denke die Zielsetzungen und -Umsetzungen sind individuell verschieden und somit nicht allgemein übertragbar. Im Mittelpunkt sollte die Lebensqualität stehen und nicht eine möglichst hohe Vermögenssumme als Selbstzweck.

Die Lebensqualität ist immer dann erheblich gestört, wenn eine bezahlte Tätigkeit mit Widerwillen ausgeführt wird oder gar wie von @knuddelwinzig beschrieben krank macht. Ist in so einem Fall ein kleines Vermögen vorhanden, dass einen schlechter bezahlten Job der aber erfüllender ist, oder Teilzeit zulässt ist das für die Person sicher die richtige Entscheidung. Aber daraus zu schließen dass Arbeit=immer schlecht und gesundheitsschädlich oder des Lebensqualität nicht zuträglich ist, halte ich als pauschale Schlussforderung für falsch.

Ich empfinde nicht so und mache meinen Job auch mit Mitte Fuffzisch und höherem Vermögen noch gerne. Alleine das Wissen weitestgehend unabhängig zu sein hilft in vielen Alltagssituationen und entspannt. Wo ich zustimme ist den Zeitpunkt des Absprungs nicht zu verpassen und dann neue interessante Wege zu gehen. Spätestens wenn der Grenznutzen der Arbeit rational betrachtet keinen Sinn mehr macht.

Gewöhnlich ist es aus meiner Erfahrung rückblickend sinnvoller die jungen und vitalen Jahre zu nutzen um sein Einkommen maximal zu steigern und so vermögen aufzubauen und den langfristigen Zinseszinseffekt zu nutzen.

Auf Reddit schlechte Laune zu holen ist für das "Leistungsglück" nicht förderlich. Auch dieses kann erfüllend sein und bereichert ein Leben. Genuss und Entspannung ist immer dann ausgeprägter und schöner wenn vorher Anstrengung und Spannung vorausgeht. Kennt jeder Sportler! Das Essen schmeckt dann besser, das Gesicht strahlt mehr und der Schlaf ist auch besser.

Und zuletzt ist ein üppiges Budget auch sehr freiheitlich und erlaubt sich auf Änderungen einzulassen und kann dies dann auch ermöglichen. Vielleicht entdeckt man mit 70 noch die Freude mit einem Cabrio-Sportwagen durch die Toskana zu fahren und Brunello zu trinken anstatt Supermarkt Chianti im Einzimmer Appartement ohne Balkon und Klimaanlage.

 

Da stimme ich dir zu, auch wenn wir von der Einstellung zur Arbeit und den Erfahrungen mit dem Vollzeitjob aus zwei verschiedenen Ecken kommen.

Menschen sind verschieden, in ihren Zielen, ihrer Gesundheit, ihrer Energie, und daher finde ich es wenig sinnvoll zu behaupten das was z.B. Oliver macht unklug ist, und drüber zu spekulieren ob er das mal später bereut. Genauso wenig würde ich dir unterstellen dass du deinen Job eigentlich nur weitermachst weil du irgendwie nicht aufhören kannst Geld zu scheffeln. Und wer mit 250.000 € aufhört zu sparen und in Teilzeit geht und das Geld 30 Jahre investiert lässt hat ziemlich gute Chancen in der Rente mehr zu haben als der Durchschnittsrentner.

Ich finde mein Lebensglück eher in kleinen Dingen und in den Menschen um mich herum als mit dem Cabrio in der Toskana. Wobei ich nicht sagen möchte dass ich ein bisschen Luxus verschmähen würde. Aber wirklich relevant ist das für mich nicht. Wobei, einen Balkon und ein zweites Zimmer darf das Appartement schon haben. 😁

Und last but not least: Die Überzeugung (finanziell) auf alles vorbereitet zu sein halte ich für eine Illusion. Da erzeugen die letzten paar Prozent Sicherheit so viel Aufwand, und dann ist am Ende doch alles nur Theorie.

Zitat von Feedback am 10. Juli 2026, 17:17 Uhr

Und viele schreiben sehr negativ wie sich der Standort Deutschland verändern wird.

Könnte - nicht "wird"

Ist aber ein Szenario, das man zumindest bedenken sollte...

Wenn es so extrem wird könnt ihr eure Rentenpunkte auch vergessen da einfach kein geld mehr reinkommt. ...

Richtig!

Deshalb ist für "uns um die 50" (oder darunter) das Thema "Kapitalanlage" wichtiger als für diejenigen, die Ü70 bereits in Rente oder besser Pension sind:

WENN die fetten Jahre (in Deutschland!) vorbei sein sollten, dann kann ein Depot in Aktien der florierenden Volkswirtschaften (außerhalb Europas) die Rettung sein ... auf individueller Ebene...

Zitat von exitus2022 am 10. Juli 2026, 18:08 Uhr
Zitat von Feedback am 10. Juli 2026, 17:17 Uhr

Und viele schreiben sehr negativ wie sich der Standort Deutschland verändern wird.

Könnte - nicht "wird"

Ist aber ein Szenario, das man zumindest bedenken sollte...

Wenn es so extrem wird könnt ihr eure Rentenpunkte auch vergessen da einfach kein geld mehr reinkommt. ...

Richtig!

Deshalb ist für "uns um die 50" (oder darunter) das Thema "Kapitalanlage" wichtiger als für diejenigen, die Ü70 bereits in Rente oder besser Pension sind:

WENN die fetten Jahre (in Deutschland!) vorbei sein sollten, dann kann ein Depot in Aktien der florierenden Volkswirtschaften (außerhalb Europas) die Rettung sein ... auf individueller Ebene...

In so einem Fall gehe ich davon aus das wir eine Regierung aus links, SPD und Grünen haben die per Vermögenssteuer eine Enteignung machen um den Sozialstaat und die ausuferenden Pensionen zu finanzieren.

 

Irgendwas wie schon Vermögen 100.000

20% auf 100-500.000

30% auf 500 bis 2 Mio

40% auf 2 bis 5 Mio

 

Da hilft dann nur noch auswandern.

@kg6934

Wie du siehst sind wir mal wieder ganz woanders gelandet.

Vielleicht weil wir die nackten Zahlen eher uninteressant finden.

Bei mir würde es schon daran scheitern anzugeben was ich selber verdient und was ich mitbekommen habe. Meine Wohnung hab ich selber abbezahlt, hätte aber ohne Bürgschaft meiner Eltern damals den Kredit garnicht bekommen, ich hatte grade angefangen zu studieren. Und früh die Wohnung zu haben, und da Zimmer unterzuvermieten, hat schon einiges damit zu tun wo ich heute stehe. Ist das nun selbst erarbeitet (was du ja wissen willst) oder nicht?

Also keine Zahlen dazu von mir.

Zitat von Feedback am 10. Juli 2026, 19:44 Uhr
Zitat von exitus2022 am 10. Juli 2026, 18:08 Uhr
Zitat von Feedback am 10. Juli 2026, 17:17 Uhr

Und viele schreiben sehr negativ wie sich der Standort Deutschland verändern wird.

Könnte - nicht "wird"

Ist aber ein Szenario, das man zumindest bedenken sollte...

Wenn es so extrem wird könnt ihr eure Rentenpunkte auch vergessen da einfach kein geld mehr reinkommt. ...

Richtig!

Deshalb ist für "uns um die 50" (oder darunter) das Thema "Kapitalanlage" wichtiger als für diejenigen, die Ü70 bereits in Rente oder besser Pension sind:

WENN die fetten Jahre (in Deutschland!) vorbei sein sollten, dann kann ein Depot in Aktien der florierenden Volkswirtschaften (außerhalb Europas) die Rettung sein ... auf individueller Ebene...

In so einem Fall gehe ich davon aus das wir eine Regierung aus links, SPD und Grünen haben die per Vermögenssteuer eine Enteignung machen um den Sozialstaat und die ausuferenden Pensionen zu finanzieren.

 

Irgendwas wie schon Vermögen 100.000

20% auf 100-500.000

30% auf 500 bis 2 Mio

40% auf 2 bis 5 Mio

 

Da hilft dann nur noch auswandern.

KI sagt dazu, dass eine solche Enteignung verfassungswidrig sei und entsprechend gekippt werden kann.

Und selbst die Linken fordern solche hohen Steuern noch nicht mal bei Milliardären.

Gehe also davon aus, dass es sehr unwahrscheinlich ist

Zitat von gladbach am 10. Juli 2026, 20:07 Uhr
Zitat von Feedback am 10. Juli 2026, 19:44 Uhr
Zitat von exitus2022 am 10. Juli 2026, 18:08 Uhr
Zitat von Feedback am 10. Juli 2026, 17:17 Uhr

Und viele schreiben sehr negativ wie sich der Standort Deutschland verändern wird.

Könnte - nicht "wird"

Ist aber ein Szenario, das man zumindest bedenken sollte...

Wenn es so extrem wird könnt ihr eure Rentenpunkte auch vergessen da einfach kein geld mehr reinkommt. ...

Richtig!

Deshalb ist für "uns um die 50" (oder darunter) das Thema "Kapitalanlage" wichtiger als für diejenigen, die Ü70 bereits in Rente oder besser Pension sind:

WENN die fetten Jahre (in Deutschland!) vorbei sein sollten, dann kann ein Depot in Aktien der florierenden Volkswirtschaften (außerhalb Europas) die Rettung sein ... auf individueller Ebene...

In so einem Fall gehe ich davon aus das wir eine Regierung aus links, SPD und Grünen haben die per Vermögenssteuer eine Enteignung machen um den Sozialstaat und die ausuferenden Pensionen zu finanzieren.

 

Irgendwas wie schon Vermögen 100.000

20% auf 100-500.000

30% auf 500 bis 2 Mio

40% auf 2 bis 5 Mio

 

Da hilft dann nur noch auswandern.

KI sagt dazu, dass eine solche Enteignung verfassungswidrig sei und entsprechend gekippt werden kann.

Und selbst die Linken fordern solche hohen Steuern noch nicht mal bei Milliardären.

Gehe also davon aus, dass es sehr unwahrscheinlich ist

Die Verfassung ist keine geldpresse

 

Wenn das System kippt und kein Geld mehr da ist kann man sich auf Rechtsansprüche klammern

 

Man Stelle sich vor Deutschland gibt 20-30% das Bundeshaushalt für Zinsen aus und 40-50% für Rentenzuschüsse und Pensionen

 

Der vollkommene Schutz von bestandsrentnern/pensionar ist für mich der größte Fehler.

 

Hier ist finanziell der größte Hebel zu machen und die Akzeptanz das es gerecht ist in der gesamten  Bevölkerung

Der Staat hat eine Fürsorgepflicht, wenn den Rentnern die ohnehin geringe Rente gekürzt wird muss er das in anderer Form ausgleichen bspw. Grundsicherung oder Wohngeld. Die Menschen müssen von irgendwas leben. Außerdem geht dann der Inlandskonsum noch weiter zurück, volkswirtschaftlich ist das keine gute Lösung.

Ich glaube auch nicht, dass es in der Bevölkerung auf Akzeptanz stoßen würde.

Das System wird nicht kippen, es geht immer weiter, die Frage ist nur mit welchen Maßnahmen. Ich denke da eher an zuviel Verwaltung, Bürokratie, Vorschriften, Auflagen, Leistungen für Nichteinzahler. Bisschen Milei würde Deutschland guttun.

Zitat von Semi-Privatier am 11. Juli 2026, 6:51 Uhr

Der Staat hat eine Fürsorgepflicht, wenn den Rentnern die ohnehin geringe Rente gekürzt wird muss er das in anderer Form ausgleichen bspw. Grundsicherung oder Wohngeld. Die Menschen müssen von irgendwas leben. Außerdem geht dann der Inlandskonsum noch weiter zurück, volkswirtschaftlich ist das keine gute Lösung.

Ich glaube auch nicht, dass es in der Bevölkerung auf Akzeptanz stoßen würde.

Das System wird nicht kippen, es geht immer weiter, die Frage ist nur mit welchen Maßnahmen. Ich denke da eher an zuviel Verwaltung, Bürokratie, Vorschriften, Auflagen, Leistungen für Nichteinzahler. Bisschen Milei würde Deutschland guttun.

Sehe ich ganz genauso.

 

Zitat von Semi-Privatier am 11. Juli 2026, 6:51 Uhr

Der Staat hat eine Fürsorgepflicht, wenn den Rentnern die ohnehin geringe Rente gekürzt wird ...

Du lebst ja bilokal ...

Thailand ist auch ein Staat:

Wie ist die gelebte Praxis der staatlichen Fürsorge für Rentner bzw. Ü67-Jährige in Thailand?

Zitat von exitus2022 am 10. Juli 2026, 18:08 Uhr
Zitat von Feedback am 10. Juli 2026, 17:17 Uhr

Und viele schreiben sehr negativ wie sich der Standort Deutschland verändern wird.

Könnte - nicht "wird"

Ist aber ein Szenario, das man zumindest bedenken sollte...

Eins vorweg: ich bin nach wie vor der Meinung, dass D eines der lebenswertesten Länder der Welt ist, aber D hat sich in den letzten 20 Jahren wirtschaftlich schon verändert im Sinne einer Verschlechterung und das geht noch weiter.

WENN die fetten Jahre (in Deutschland!) vorbei sein sollten, dann kann ein Depot in Aktien der florierenden Volkswirtschaften (außerhalb Europas) die Rettung sein ... auf individueller Ebene...

Freies Kapital investiere ich zur Diversifikation schon fast nur noch außerhalb Europas ...

Zitat von exitus2022 am 11. Juli 2026, 11:55 Uhr

Du lebst ja bilokal ...

Thailand ist auch ein Staat:

Wie ist die gelebte Praxis der staatlichen Fürsorge für Rentner bzw. Ü67-Jährige in Thailand?

@exit-tbd Das ist eigentlich kaum der Rede wert.

Es gibt keine mit Deutschland vergleichbare staatliche Rente. Thailand verfügt zwar über ein staatliches Renten- und Sozialversicherungssystem, die Leistungen sind jedoch relativ niedrig und reichen in der Regel nicht aus, um den Lebensunterhalt im Alter zu finanzieren. Die staatliche thailändische Altersrente für einheimische Arbeiter liegt je nach Alter bei nur 600 bis 1.000 Baht (ca. 15 bis 25 Euro) im Monat. Die meisten Thailänder verlassen sich auf die Familie oder den staatlichen Rentenfond für Beamte (wenn sie denn Beamte waren).

In der Praxis finanzieren die Kinder den Ruhestand der Eltern, die Eltern werden auch nicht wie in Deutschland in Pflegeheime abgeschoben. Also das sollte dann auch jeder wissen, der sich dort einlässt und sich nicht wundern, warum der oder die Partner*in Geld nach Hause schickt. Bei uns nicht, weil ein Bruder meiner Frau sehr, sehr gut verdient und die Mutter unterstützt. Der lebt in Bangkok und fährt Porsche und das ist was anderes als Porsche fahren in Deutschland, die kosten etwa das Zwei- bis Dreifache des deutschen Listenpreises.

Ich verstehe teilweise den Pessimismus der jungen Leute in Deutschland nicht, das ist doch eigentlich ein Thema der älteren Generation. Vielleicht zu viel Internet Konsum, Instagram und Co., da tummeln sich so viele, die dem verhassten Konzernjob entkommen und systemfrei werden wollen, alternativ nach Bali oder Thailand.

Ich war froh, als ich nach vielen kleinen Klitschen endlich in einem Konzern mit den ganzen Vorzügen angekommen bin. Das ist total paradox, die Menschen in den Ländern wären froh, wenn sie ein System wie in Deutschland hätten. Wenn dir dort was passiert ist es p.P., persönliches Pech. Die Inflation ist noch viel höher, der Liter Sprit in Thailand kostet mittlerweile 1€ bei wesentlichem niedrigerem Einkommen, ohne Moos ist da auch nichts los. Selbst meine Frau, die ja nun in Thailand aufgewachsen ist und die wir in einem schönen Haus leben, freut sich immer auf Deutschland, länger als 6 Monate möchte sie gar nicht in Thailand bleiben.

Und dann schwärmen sie bei Insta von dem tollen Leben auf Koh Phangan oder Koh Samui, mitten in einem Touri HotSpot mit den höchsten Preisen, das echte thailändische Leben null kennengelernt, wahrscheinlich noch nie mit einem Thailänder außerhalb des täglichen To Do unterhalten. Dann wird geschwärmt, wie toll das Rollerfahren dort ist, als wenn man nicht auch in Deutschland Roller fahren könnte. Ich muss dann immer schmunzeln, das ist teilweise so naiv.

Und so gut wie alle Berufe sind geschützt, dürfen Ausländer nicht ausüben. Da bist Du schneller wieder draußen als Du gucken kannst. Digitale Nomaden, das mag eine Zeit lang gut gehen, aber wenn dir die Aufträge plötzlich ausbleiben stehst Du da.

Viele verkaufen ihren ganzen Hausstand in Deutschland für ein Appel und Ei bei Kleinanzeigen, wenn du dann irgendwann zurück musst/willst kannst du alles für teuer Geld neu kaufen. Ich habe ja gerade ein Haus komplett eingerichtet, das hat auch in Thailand eine Stange Geld gekostet, ich arbeite ja nicht aus Jux und Dollerei weiter 😉

Ich habe jetzt gerade zwei verfolgt, die Darmkrebs bekommen haben mit Mitte 30 in Vietnam und Mitte 40 auf Bali, der eine ist zurück nach Deutschland, der andere hat sich auf Bali von einem eingeflogenen Arzt operieren lassen. Die medizinische Versorgung soll angeblich dort viel besser sein. Also ich weiß nicht, ob Darmkrebs eine typische asiatische Krankheit ist und es dort Spezialisten gibt. Ich glaube eher nicht und würde mal vermuten, dass es hier mehr Spezialisten gibt, weil es eben eine westliche Zivilisationskrankheit ist. Das kann dann schon mal über Leben und Tod entscheiden. Eine Freundin von mir hat in Ägypten als Tauchlehrerin gelebt und ist mit Unterleibskrebs in Kairo operiert worden. Nicht so gut, sie ist dann später zurück nach Deutschland aber die konnten nichts mehr machen.

Also diese ganzen zusammengeschnippelten Hochglanz Berichte sehen toll aus, aber das ist leider nicht wahr bzw. nur die halbe Wahrheit. Und wer es in Deutschland nicht gebacken bekommt wird es woanders erst recht nicht hinbekommen.

Den Pessimismus verstehe ich auch teilweise nicht, wenn ich mir überlege, wie meine Eltern in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts aufgewachsen sind....da sind die ja mit ihren 175 Jahren noch optimistischer

Junge Leute, die jammern, müssen sich absolut bei mir

Luftkrieg, die Naturgeschichte der Zerstörung

In voller Länge ansehen...

Zitat von Privatier am 11. Juli 2026, 20:41 Uhr

Den Pessimismus verstehe ich auch teilweise nicht, wenn ich mir überlege, wie meine Eltern in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts aufgewachsen sind....da sind die ja mit ihren 175 Jahren noch optimistischer

Junge Leute, die jammern, müssen sich absolut bei mir

Luftkrieg, die Naturgeschichte der Zerstörung

In voller Länge ansehen...

Warum sollten die das tun? Niemand aus diesem Forum (0,01% Abweichung unterstellt) hat einen Luftkrieg erlebt, nicht mal als Kleinkind. Auch Du nicht.

Das klingt schwer nach „Opa erzählt vom Krieg“, den er obendrein nicht mal selbst erlebt hat.

Dabei ist es die jüngere Generation - und damit auch Dein Sohn - die aktuell wieder mit Musterung und Wehrdienst konfrontiert wird. Die können auch 1+1 zusammenzählen.

Ich teile den Vorwurf des (generellen) Pessimismus daher auch nicht, die jungen Leute ticken einfach anders als wir. Was ja auch nicht schlimm ist - die sind jung und wir über 50 …

Also mein Vater hat das alles erlebt...ob die durchgängig pessimistischer sind als wir damals, kann ich nicht sagen. In meiner Jugend gab es ja auch eine weit verbreitete null Bock Mentalität...

Zitat von Privatier am 11. Juli 2026, 20:41 Uhr

Den Pessimismus verstehe ich auch teilweise nicht, wenn ich mir überlege, wie meine Eltern in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts aufgewachsen sind...

Daß wir HIER UND JETZT in nahezu der besten aller denkbaren Welten leben, sollte m.E. unstrittig sein.

Optimismus bzw. Pessimismus bezieht sich i.a. aber auf die ZUKUNFT!

--> Wie sind die Chancen, daß Deutschland den aktuellen Status über die nächsten 20 oder 40 Jahre halten kann/könnte bzw. (mit dem derzeitigen politischen Personal) wird???

Ja was jetzt???
Zitat von Semi-Privatier am 11. Juli 2026, 6:51 Uhr

Der Staat hat eine Fürsorgepflicht, wenn den Rentnern die ohnehin geringe Rente gekürzt wird muss er das in anderer Form ausgleichen ...

&

Zitat von Semi-Privatier am 11. Juli 2026, 16:59 Uhr  r

... die gelebte Praxis der staatlichen Fürsorge für Rentner bzw. Ü67-Jährige in Thailand?

Das ist eigentlich kaum der Rede wert.

... Thailand verfügt zwar über ein staatliches Renten- und Sozialversicherungssystem, die Leistungen sind jedoch relativ niedrig und reichen in der Regel nicht aus, um den Lebensunterhalt im Alter zu finanzieren. ... bei nur 600 bis 1.000 Baht (ca. 15 bis 25 Euro) im Monat. ...

Hat "der Staat" jetzt eine Fürsorgepflicht oder nicht???

(WENN, dann würde das ja wohl für ALLE Staaten gleichermaßen gelten?!)

Das ist schon eine eine seltsam interessante Zeit.

Gestern auf einer Geburtstagsfeier gewesen auf der Leute waren die 3-7 Jahre älter als ich sind.

Keinem ging es schlecht. Einige sind schon aus dem Berufsleben (keine Privatiers sondern ATZ o.Ä.).
Einige machen teure Reisen, ein paar hat sich mit aufgelöster LV einen 911er gekauft usw..

Aber alle total unzufrieden mit dem Zustand im Land und den Handelnden der Politik.

Ich denke da sind auf die Leute persönlich betrachtet viele irrationale Ängste dabei.

in den 20-30 Jahren Lebenszeit ist da keine Existenz bedroht.

Ich bin allerdings auch nicht mehr bereit die Dinge welche dermaßen offensichtlich mein Heimatland und Europa ruinieren schönzureden. Lebenslügen wie die Energiewende ist ein Erfolg. Oder (umgesteuerte) Migration bereichert unsere Gesellschaft oder wir sind so ein reiches Land trage ich nicht (länger) mit.

#Bückbürgertum

Zitat von exitus2022 am 12. Juli 2026, 11:31 Uhr
Ja was jetzt???
Zitat von Semi-Privatier am 11. Juli 2026, 6:51 Uhr

Der Staat hat eine Fürsorgepflicht, wenn den Rentnern die ohnehin geringe Rente gekürzt wird muss er das in anderer Form ausgleichen ...

&

Zitat von Semi-Privatier am 11. Juli 2026, 16:59 Uhr  r

... die gelebte Praxis der staatlichen Fürsorge für Rentner bzw. Ü67-Jährige in Thailand?

Das ist eigentlich kaum der Rede wert.

... Thailand verfügt zwar über ein staatliches Renten- und Sozialversicherungssystem, die Leistungen sind jedoch relativ niedrig und reichen in der Regel nicht aus, um den Lebensunterhalt im Alter zu finanzieren. ... bei nur 600 bis 1.000 Baht (ca. 15 bis 25 Euro) im Monat. ...

Hat "der Staat" jetzt eine Fürsorgepflicht oder nicht???

(WENN, dann würde das ja wohl für ALLE Staaten gleichermaßen gelten?!)

@exit-tbd das erste bezieht sich auf Deutschland, das zweite auf Thailand:

Die verfassungsrechtliche Fürsorgepflicht des deutschen Staates richtet sich grundsätzlich auf Personen innerhalb seines Hoheitsgebiets bzw. auf seine Staatsangehörigen in den durch das Recht vorgesehenen Grenzen. Sie folgt insbesondere aus dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 und Art. 28 Abs. 1 GG) sowie den Grundrechten.

Das bedeutet:

  • Deutschland ist in erster Linie für Menschen zuständig, die sich in Deutschland aufhalten oder nach deutschem Recht leistungsberechtigt sind.
  • Es besteht keine allgemeine Verpflichtung, deutschen Staatsangehörigen überall auf der Welt Sozialleistungen oder denselben sozialen Schutz wie im Inland zu gewähren

Gilt eine staatliche Fürsorgepflicht weltweit?

Nein.

Jeder Staat trägt grundsätzlich die Verantwortung für die soziale Sicherung der Menschen auf seinem Staatsgebiet nach seinem eigenen Recht. Es gibt keine allgemeine völkerrechtliche Regel, wonach ein Staat seine umfassende soziale Fürsorgepflicht weltweit erfüllen müsste.

Internationale Abkommen (z. B. innerhalb der EU oder bilaterale Sozialversicherungsabkommen) können allerdings dazu führen, dass bestimmte Renten oder Versicherungsleistungen auch im Ausland gezahlt oder angerechnet werden.

Sowas kannst Du übrigens ganz einfach mit Chat GPT recherchieren, was anderes mache ich auch nicht.

Was meinst du mit Lebenslüge,  Migration und reiches Land?

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