Dein aktuelles Vermögen
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 7. Juli 2026, 22:58 UhrTräum weiter.
Träum weiter.
Zitat von Semi-Privatier am 8. Juli 2026, 8:37 UhrMeine Träume haben sich bereits erfüllt, keine Sorge. Arbeite Du mal lieber an Deinen, dann bekommst Du vielleicht auch mal eine positive Grundeinstellung.
Meine Träume haben sich bereits erfüllt, keine Sorge. Arbeite Du mal lieber an Deinen, dann bekommst Du vielleicht auch mal eine positive Grundeinstellung.
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 8. Juli 2026, 9:42 UhrZitat von Semi-Privatier am 8. Juli 2026, 8:37 UhrArbeite Du mal lieber an Deinen, dann bekommst Du vielleicht auch mal eine positive Grundeinstellung.
Woher willst Du wissen, wie meine Träume aussehen oder ob ich daran überhaupt noch arbeiten muss?
Aber gut, das ist ja das übliche Prozedere in dieser Irrenanstalt. Wenn man offensichtliche Fehler konkret benennt, wird einem spätestens zwei Sätze später eine nicht positive Grundeinstellung attestiert.
Nochmal und letztmalig: Statistik ist _nicht_, einfach mal eine Studie oder einen Link zu setzen, sondern Inhalt, Grundaussage und letztlich die Interpretation müssen auch zur konkreten Frage, also zum Diskussionsverlauf passen. Das ist hier nicht der Fall, weil die Studie keine Aussage darüber zulässt, wie die Vermögensverhältnisse bei Frugalisten iA aussehen. Und das sollte einem Dozenten irgendwann mal auffallen.
Die Behauptung, dass das so sei, also dass man aus der verlinkten Statistik auf die Vermögensverhältnisse von Frugalisten schließen könne, muss man auch wirklich wirklich wirklich ... also wirklich ... in Frage stellen dürfen, ohne sich dem Vorwurf ausgesetzt zu sehen, man habe keine positive Grundeinstellung. Denn Fragen zu stellen, auch wenn sie vermeintlich unangenehm sind, ist rein wissenschaftliches Arbeiten und an der Stelle das absolute Basisvorgehen. Die Behauptung wird getestet.
Und die - zumindest nach meiner internet-Recherche - plausible Antwort auf die gestellte Behauptung ist, dass es _keine Zahlen/Statistiken_ zu den speziellen Vermögensverhältnissen von Frugalisten gibt. Müsste man also zunächst mal zB per Studie oder Umfrage eruieren.
Erst dann könnte man eine belastbare Aussage treffen, ob und in welcher Höhe das von der allgemeinen Studie abweicht.
Du hingegen schreibst, dass die Studie - zumindest für Dich - hilfreich sei.
Finde den Fehler, Dozent.
Zitat von Semi-Privatier am 8. Juli 2026, 8:37 UhrArbeite Du mal lieber an Deinen, dann bekommst Du vielleicht auch mal eine positive Grundeinstellung.
Woher willst Du wissen, wie meine Träume aussehen oder ob ich daran überhaupt noch arbeiten muss?
Aber gut, das ist ja das übliche Prozedere in dieser Irrenanstalt. Wenn man offensichtliche Fehler konkret benennt, wird einem spätestens zwei Sätze später eine nicht positive Grundeinstellung attestiert.
Nochmal und letztmalig: Statistik ist _nicht_, einfach mal eine Studie oder einen Link zu setzen, sondern Inhalt, Grundaussage und letztlich die Interpretation müssen auch zur konkreten Frage, also zum Diskussionsverlauf passen. Das ist hier nicht der Fall, weil die Studie keine Aussage darüber zulässt, wie die Vermögensverhältnisse bei Frugalisten iA aussehen. Und das sollte einem Dozenten irgendwann mal auffallen.
Die Behauptung, dass das so sei, also dass man aus der verlinkten Statistik auf die Vermögensverhältnisse von Frugalisten schließen könne, muss man auch wirklich wirklich wirklich ... also wirklich ... in Frage stellen dürfen, ohne sich dem Vorwurf ausgesetzt zu sehen, man habe keine positive Grundeinstellung. Denn Fragen zu stellen, auch wenn sie vermeintlich unangenehm sind, ist rein wissenschaftliches Arbeiten und an der Stelle das absolute Basisvorgehen. Die Behauptung wird getestet.
Und die - zumindest nach meiner internet-Recherche - plausible Antwort auf die gestellte Behauptung ist, dass es _keine Zahlen/Statistiken_ zu den speziellen Vermögensverhältnissen von Frugalisten gibt. Müsste man also zunächst mal zB per Studie oder Umfrage eruieren.
Erst dann könnte man eine belastbare Aussage treffen, ob und in welcher Höhe das von der allgemeinen Studie abweicht.
Du hingegen schreibst, dass die Studie - zumindest für Dich - hilfreich sei.
Finde den Fehler, Dozent.
Zitat von Semi-Privatier am 8. Juli 2026, 10:32 UhrZitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 8. Juli 2026, 9:42 UhrZitat von Semi-Privatier am 8. Juli 2026, 8:37 UhrArbeite Du mal lieber an Deinen, dann bekommst Du vielleicht auch mal eine positive Grundeinstellung.
Nochmal und letztmalig: Statistik ist _nicht_, einfach mal eine Studie oder einen Link zu setzen, sondern Inhalt, Grundaussage und letztlich die Interpretation müssen auch zur konkreten Frage, also zum Diskussionsverlauf passen. Das ist hier nicht der Fall, weil die Studie keine Aussage darüber zulässt, wie die Vermögensverhältnisse bei Frugalisten iA aussehen. Und das sollte einem Dozenten irgendwann mal auffallen.
Habe ich nie behauptet.
Die Behauptung, dass das so sei, also dass man aus der verlinkten Statistik auf die Vermögensverhältnisse von Frugalisten schließen könne, muss man auch wirklich wirklich wirklich ... also wirklich ... in Frage stellen dürfen, ohne sich dem Vorwurf ausgesetzt zu sehen, man habe keine positive Grundeinstellung. Denn Fragen zu stellen, auch wenn sie vermeintlich unangenehm sind, ist rein wissenschaftliches Arbeiten und an der Stelle das absolute Basisvorgehen. Die Behauptung wird getestet.
Habe ich auch nie behauptet.
Und die - zumindest nach meiner internet-Recherche - plausible Antwort auf die gestellte Behauptung ist, dass es _keine Zahlen/Statistiken_ zu den speziellen Vermögensverhältnissen von Frugalisten gibt. Müsste man also zunächst mal zB per Studie oder Umfrage eruieren.
Willst Du das machen?
Erst dann könnte man eine belastbare Aussage treffen, ob und in welcher Höhe das von der allgemeinen Studie abweicht.
Das stimmt.
Du hingegen schreibst, dass die Studie - zumindest für Dich - hilfreich sei.
Ja, denn ich bin kein Frugalist.
Finde den Fehler, Dozent.
Mich interessiert die Frage nicht so weit, dass ich jetzt anfangen würde großartige Recherchen anzustellen. Ich sehe es auch nicht als meine Aufgabe an, irgendwelche Fragestellungen hier im Forum wissenschaftlich erschöpfend beantworten zu müssen.
Dir scheint das ja ein wichtiges Anliegen zu sein, dann man zu. Ich glaube aber eher, dass Du mal wieder Frust geschoben hast und den hier im Forum loswerden wolltest, indem Du irgendwelche Beiträge sezierst und Behauptungen dazu dichtest.
Deswegen an der positiven Grundeinstellung arbeiten, das ist nur ein Forum hier, keine wissenschaftliche Datenbank.
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 8. Juli 2026, 9:42 UhrZitat von Semi-Privatier am 8. Juli 2026, 8:37 UhrArbeite Du mal lieber an Deinen, dann bekommst Du vielleicht auch mal eine positive Grundeinstellung.
Nochmal und letztmalig: Statistik ist _nicht_, einfach mal eine Studie oder einen Link zu setzen, sondern Inhalt, Grundaussage und letztlich die Interpretation müssen auch zur konkreten Frage, also zum Diskussionsverlauf passen. Das ist hier nicht der Fall, weil die Studie keine Aussage darüber zulässt, wie die Vermögensverhältnisse bei Frugalisten iA aussehen. Und das sollte einem Dozenten irgendwann mal auffallen.
Habe ich nie behauptet.
Die Behauptung, dass das so sei, also dass man aus der verlinkten Statistik auf die Vermögensverhältnisse von Frugalisten schließen könne, muss man auch wirklich wirklich wirklich ... also wirklich ... in Frage stellen dürfen, ohne sich dem Vorwurf ausgesetzt zu sehen, man habe keine positive Grundeinstellung. Denn Fragen zu stellen, auch wenn sie vermeintlich unangenehm sind, ist rein wissenschaftliches Arbeiten und an der Stelle das absolute Basisvorgehen. Die Behauptung wird getestet.
Habe ich auch nie behauptet.
Und die - zumindest nach meiner internet-Recherche - plausible Antwort auf die gestellte Behauptung ist, dass es _keine Zahlen/Statistiken_ zu den speziellen Vermögensverhältnissen von Frugalisten gibt. Müsste man also zunächst mal zB per Studie oder Umfrage eruieren.
Willst Du das machen?
Erst dann könnte man eine belastbare Aussage treffen, ob und in welcher Höhe das von der allgemeinen Studie abweicht.
Das stimmt.
Du hingegen schreibst, dass die Studie - zumindest für Dich - hilfreich sei.
Ja, denn ich bin kein Frugalist.
Finde den Fehler, Dozent.
Mich interessiert die Frage nicht so weit, dass ich jetzt anfangen würde großartige Recherchen anzustellen. Ich sehe es auch nicht als meine Aufgabe an, irgendwelche Fragestellungen hier im Forum wissenschaftlich erschöpfend beantworten zu müssen.
Dir scheint das ja ein wichtiges Anliegen zu sein, dann man zu. Ich glaube aber eher, dass Du mal wieder Frust geschoben hast und den hier im Forum loswerden wolltest, indem Du irgendwelche Beiträge sezierst und Behauptungen dazu dichtest.
Deswegen an der positiven Grundeinstellung arbeiten, das ist nur ein Forum hier, keine wissenschaftliche Datenbank.
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 8. Juli 2026, 10:45 UhrZitat von Semi-Privatier am 8. Juli 2026, 10:32 UhrDeswegen an der positiven Grundeinstellung arbeiten, das ist nur ein Forum hier, keine wissenschaftliche Datenbank.
Die vorhandene oder nicht vorhandene positive Grundeinstellung ersetzt doch keine Evidenz. Daraus dann wieder auf vermeintlichen Frust zu schließen, rundet die These allerdings schlüssig ab.
q.e.d.
Zitat von Semi-Privatier am 8. Juli 2026, 10:32 UhrDeswegen an der positiven Grundeinstellung arbeiten, das ist nur ein Forum hier, keine wissenschaftliche Datenbank.
Die vorhandene oder nicht vorhandene positive Grundeinstellung ersetzt doch keine Evidenz. Daraus dann wieder auf vermeintlichen Frust zu schließen, rundet die These allerdings schlüssig ab.
q.e.d.
Zitat von Karlo Kniepig am 8. Juli 2026, 11:30 UhrFür mich kommt es immer drauf an, in welchem Zusammenhang von Vermögen die Rede ist.
Bei meiner privaten Bilanz lasse ich die Rente aussen vor, weil ich da Vermögen als das definiere, was ich verzehren kann. Ich lasse da auch die selbst bewohnte ETW aussen vor, da ich diese nicht verzehren kann. Solange ich darin wohne, kann ich sie nicht verkaufen, sie senkt aber meine Ausgabenseite. Verkauf ich sie, steigt die Ausgabenseite, beleihe ich sie, habe ich auch einen Kredit an der Backe.
Will ich jetzt aber Vermögen vergleichbar machen, z. Bsp. um mich mit anderen FIRE-Aspiranten zu vergleichen, dann muss ich natürlich auch unveräußerliche Werte, wie beispielsweise Rentenansprüche oder Nießbrauch zum Vermögen hinzu rechnen.
Ein weiterer Bereich, wo ich mir wünschen würde, dass jeder den Barwert der Rente/Pension mit zum Vermögen zählt, ist die immer wieder aufkommende Diskussion zur Vermögenssteuer. Da ist Otto-Normalo ohne Vermögen, aber mit 40 Rentenpunkten sehr viel besser aufgestellt, als Toto-Selbständig mit 0 Rentenpunkten und 200k an Firmenwert.
Geht es in diesem Thread also darum zu schauen, wo man mit dem Vermögen steht, dann sollte man meiner Meinung nach die Rente schon mit zum Vermögen zählen oder wenigstens die Rentenansprüche mit aufführen.
Wie man den Renten-Barwert ermittelt ist aber wieder so eine Sache. Man könnte Rentenpunkte mal Kaufpreis nehmen, den Wert einer Einmalzahlung für eine gleich hohe Leibrente ansetzen, die Rentenzahlung abzinsen, oder, oder, oder ...
https://www.finanzen-erklaert.de/du-bist-reicher-als-du-denkst/#comments
https://www.finanzen-erklaert.de/gesetzliche-rente-sichere-entnahmerate/
https://www.youtube.com/watch?v=ktGhZCFesAc
Für mich kommt es immer drauf an, in welchem Zusammenhang von Vermögen die Rede ist.
Bei meiner privaten Bilanz lasse ich die Rente aussen vor, weil ich da Vermögen als das definiere, was ich verzehren kann. Ich lasse da auch die selbst bewohnte ETW aussen vor, da ich diese nicht verzehren kann. Solange ich darin wohne, kann ich sie nicht verkaufen, sie senkt aber meine Ausgabenseite. Verkauf ich sie, steigt die Ausgabenseite, beleihe ich sie, habe ich auch einen Kredit an der Backe.
Will ich jetzt aber Vermögen vergleichbar machen, z. Bsp. um mich mit anderen FIRE-Aspiranten zu vergleichen, dann muss ich natürlich auch unveräußerliche Werte, wie beispielsweise Rentenansprüche oder Nießbrauch zum Vermögen hinzu rechnen.
Ein weiterer Bereich, wo ich mir wünschen würde, dass jeder den Barwert der Rente/Pension mit zum Vermögen zählt, ist die immer wieder aufkommende Diskussion zur Vermögenssteuer. Da ist Otto-Normalo ohne Vermögen, aber mit 40 Rentenpunkten sehr viel besser aufgestellt, als Toto-Selbständig mit 0 Rentenpunkten und 200k an Firmenwert.
Geht es in diesem Thread also darum zu schauen, wo man mit dem Vermögen steht, dann sollte man meiner Meinung nach die Rente schon mit zum Vermögen zählen oder wenigstens die Rentenansprüche mit aufführen.
Wie man den Renten-Barwert ermittelt ist aber wieder so eine Sache. Man könnte Rentenpunkte mal Kaufpreis nehmen, den Wert einer Einmalzahlung für eine gleich hohe Leibrente ansetzen, die Rentenzahlung abzinsen, oder, oder, oder ...
https://www.finanzen-erklaert.de/du-bist-reicher-als-du-denkst/#comments
https://www.finanzen-erklaert.de/gesetzliche-rente-sichere-entnahmerate/
https://www.youtube.com/watch?v=ktGhZCFesAc
Zitat von Karlo Kniepig am 8. Juli 2026, 12:03 UhrZitat von Muslime_Frugi am 7. Juli 2026, 18:04 UhrWenn man FIRE anstrebt und =/besser als ein Bürgergeldempfänger leben will, sollte man das oberste 10% Perzentile als Benchmark anstreben und überbieten.
Es kommt hal darauf an. Muss ich mit dem Vermögen, so wie es in der Studie definiert ist, nur die Zeit bis zur Rente überbrücken, dann kann man es je nach Ausstiegszeitpunkt, auch unterhalb der oberen 10% krachen lassen. Gibt es später nur eine kleine oder keine Rente/Pension, dann sind wir meiner Meinung nach beim Mehrpersonenhaushalte im von dir genannten Bereich Bürgergeldempfänger, beim Singlehaushalt eher im Bereich Aufstocker.
Ansonsten ist man mit rund 1 Mio. Vermögen >50y als Haushaltsvermögen (Single, 2 Erwachsene und Kinder) höchstens so wohlhabend um mit Abfindung oder Altersteilzeit Modellen ein paar Jährchen früher aufzuhören.
Da stimm ich dir zu.
Der größte Teil der oberen 10% haben wohl selbstgenutzten Immobilieneigentum, welches in der Mio. drinsteckt.
Und da fragt man sich, wieviel Rendite die Mietersparnis wohl so bringt. Die kann ja sogar negativ sein, wenn die Immobilie für die Lebenssituation zu groß ist und/oder hohe Kosten verursacht.
Zitat von Muslime_Frugi am 7. Juli 2026, 18:04 UhrWenn man FIRE anstrebt und =/besser als ein Bürgergeldempfänger leben will, sollte man das oberste 10% Perzentile als Benchmark anstreben und überbieten.
Es kommt hal darauf an. Muss ich mit dem Vermögen, so wie es in der Studie definiert ist, nur die Zeit bis zur Rente überbrücken, dann kann man es je nach Ausstiegszeitpunkt, auch unterhalb der oberen 10% krachen lassen. Gibt es später nur eine kleine oder keine Rente/Pension, dann sind wir meiner Meinung nach beim Mehrpersonenhaushalte im von dir genannten Bereich Bürgergeldempfänger, beim Singlehaushalt eher im Bereich Aufstocker.
Ansonsten ist man mit rund 1 Mio. Vermögen >50y als Haushaltsvermögen (Single, 2 Erwachsene und Kinder) höchstens so wohlhabend um mit Abfindung oder Altersteilzeit Modellen ein paar Jährchen früher aufzuhören.
Da stimm ich dir zu.
Der größte Teil der oberen 10% haben wohl selbstgenutzten Immobilieneigentum, welches in der Mio. drinsteckt.
Und da fragt man sich, wieviel Rendite die Mietersparnis wohl so bringt. Die kann ja sogar negativ sein, wenn die Immobilie für die Lebenssituation zu groß ist und/oder hohe Kosten verursacht.
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 8. Juli 2026, 15:38 UhrZitat von Karlo Kniepig am 8. Juli 2026, 11:30 UhrWie man den Renten-Barwert ermittelt ist aber wieder so eine Sache. Man könnte Rentenpunkte mal Kaufpreis nehmen, den Wert einer Einmalzahlung für eine gleich hohe Leibrente ansetzen, die Rentenzahlung abzinsen, oder, oder, oder ...
https://www.finanzen-erklaert.de/du-bist-reicher-als-du-denkst/#comments
https://www.finanzen-erklaert.de/gesetzliche-rente-sichere-entnahmerate/
https://www.youtube.com/watch?v=ktGhZCFesAcIm Video wird das doch ganz gut erklärt mit dem Barwert.
Bei finanzen-erklärt wird mir zu viel klein-klein berechnet und eine Genauigkeit suggeriert, die am Ende nicht gegeben ist.
Kleines Beispiel dazu, auch in Verbindung mit dem Video:
Nehmen wir mal drei fiktive Privatiers mit 0,5Mio, 1Mio und 3 Mio € Vermögen an. Im zweiten Link wird die Entnahmerate im dortigen Beispiel um 0,3% verbessert/erhöht. Das entspricht in absoluten Zahlen bei den vorgenannten Vermögenswerten einem erweiterten Spielraum von mtl. 125€, 250€ bzw. 750€.
Das Problem ist nun Folgendes: die drei fiktiven Rentner haben bei 3,6% Entnahmerate im Monat 1,5T€, 3T€ bzw. 9T€ zur Verfügung bzw. nach Verbesserung eben zusätzlich die Summe wie vor beschrieben. 125€ mehr oder weniger sind im ersten Beispiel aber schnell durch Konsumschwankungen "verzehrt", während sich der 9T€-Fatfire-Kandidat über die zusätzlichen 750€ natürlich freut, aber das im Prinzip gar nicht merken würde, wenn sie fehlen würden. Noch schlimmer: der kann sich von Beginn an für 4%, 5% oder auch auf Krawall 6% Entnahmerate entscheiden, weil die Wahrscheinlichkeit, dass er incl. (!) Kapitalverzehr Hops geht nur dann gegeben ist, wenn er auch tatsächlich 10T€ oder mehr im Monat verbrät. Bei realen Kosten von 5T€ - die der 0,5Mio-Kleinrentner niemals mtl. ausgeben darf, passiert da ... gar nichts. Und der FAT-fire-Kandidat hat auch erheblich mehr Spielräume, seine Kosten von 10T€ auf 8T€ oder 5T€ zu senken.
Relevant ist die Betrachtung also eher im mittleren Bereich um 1 Mio €, aber auch da sind die realen Risiken und Schwankungen aus Einzelereignissen so hoch, dass mit der Verbesserung von 0,3% eine Genauigkeit incl. zugehöriger Zuverlässigkeit der Date vorgegaukelt wird, die wiederum allein an den vorher getätigten Annahmen hängt. Und das darf man meiner Meinung nach absolut gar nicht so darstellen, mindestens ist da handfeste Kritik angebracht.
Im Fenster von 2-5% Entnahmerate kann man sich mMn je nach persönlicher Startposition eine Zahl in 0,5%-Schritten festlegen, also 2,0%, 2,5%, 3,0% etc. - alles was in der Genauigkeit tiefer zielt, ist mE nur Zahlenspielerei, die irgendwann von der Realität eingeholt wird.
Zitat von Karlo Kniepig am 8. Juli 2026, 11:30 UhrWie man den Renten-Barwert ermittelt ist aber wieder so eine Sache. Man könnte Rentenpunkte mal Kaufpreis nehmen, den Wert einer Einmalzahlung für eine gleich hohe Leibrente ansetzen, die Rentenzahlung abzinsen, oder, oder, oder ...
https://www.finanzen-erklaert.de/du-bist-reicher-als-du-denkst/#comments
https://www.finanzen-erklaert.de/gesetzliche-rente-sichere-entnahmerate/
https://www.youtube.com/watch?v=ktGhZCFesAc
Im Video wird das doch ganz gut erklärt mit dem Barwert.
Bei finanzen-erklärt wird mir zu viel klein-klein berechnet und eine Genauigkeit suggeriert, die am Ende nicht gegeben ist.
Kleines Beispiel dazu, auch in Verbindung mit dem Video:
Nehmen wir mal drei fiktive Privatiers mit 0,5Mio, 1Mio und 3 Mio € Vermögen an. Im zweiten Link wird die Entnahmerate im dortigen Beispiel um 0,3% verbessert/erhöht. Das entspricht in absoluten Zahlen bei den vorgenannten Vermögenswerten einem erweiterten Spielraum von mtl. 125€, 250€ bzw. 750€.
Das Problem ist nun Folgendes: die drei fiktiven Rentner haben bei 3,6% Entnahmerate im Monat 1,5T€, 3T€ bzw. 9T€ zur Verfügung bzw. nach Verbesserung eben zusätzlich die Summe wie vor beschrieben. 125€ mehr oder weniger sind im ersten Beispiel aber schnell durch Konsumschwankungen "verzehrt", während sich der 9T€-Fatfire-Kandidat über die zusätzlichen 750€ natürlich freut, aber das im Prinzip gar nicht merken würde, wenn sie fehlen würden. Noch schlimmer: der kann sich von Beginn an für 4%, 5% oder auch auf Krawall 6% Entnahmerate entscheiden, weil die Wahrscheinlichkeit, dass er incl. (!) Kapitalverzehr Hops geht nur dann gegeben ist, wenn er auch tatsächlich 10T€ oder mehr im Monat verbrät. Bei realen Kosten von 5T€ - die der 0,5Mio-Kleinrentner niemals mtl. ausgeben darf, passiert da ... gar nichts. Und der FAT-fire-Kandidat hat auch erheblich mehr Spielräume, seine Kosten von 10T€ auf 8T€ oder 5T€ zu senken.
Relevant ist die Betrachtung also eher im mittleren Bereich um 1 Mio €, aber auch da sind die realen Risiken und Schwankungen aus Einzelereignissen so hoch, dass mit der Verbesserung von 0,3% eine Genauigkeit incl. zugehöriger Zuverlässigkeit der Date vorgegaukelt wird, die wiederum allein an den vorher getätigten Annahmen hängt. Und das darf man meiner Meinung nach absolut gar nicht so darstellen, mindestens ist da handfeste Kritik angebracht.
Im Fenster von 2-5% Entnahmerate kann man sich mMn je nach persönlicher Startposition eine Zahl in 0,5%-Schritten festlegen, also 2,0%, 2,5%, 3,0% etc. - alles was in der Genauigkeit tiefer zielt, ist mE nur Zahlenspielerei, die irgendwann von der Realität eingeholt wird.
Zitat von Adastra am 9. Juli 2026, 10:21 UhrEs steht und fällt doch meist damit, was jemand als "komfortables monatliches Budget" definiert. Dazu gehört (und da sehe ich selbst hier im Forum in den Beiträgen immer wieder Beispiele), daß man genau klärt, was man denn ausgibt. Und für was.
Ich behaupte zudem, daß manche Ausgabe auch Frustkompensation für Unzufriedenheit im Berufsleben/Alltag ist. "Wenn ich schon soviel Streß habe, dann gönne ich mir wenigstens..... setze ein: teures Wellnesswochenende, teures Hobby, teure Anschaffungen".
Ehrlichkeit sich selbst gegenüber gehört zur Bestandsaufnahme.
Mein Vermögen liegt weit weit unter dem, was hier teilweise angegeben wird und als nicht ausreichend deklariert wird. Trotzdem weiß ich, daß ich morgen aufhören könnte zu arbeiten und sehr bequem leben könnte. Ich bin 59, werde definitiv mit 63 in Rente gehen (mit den entsprechenden Abschlägen).
Es ist genug verfügbares Kapital vorhanden, um im "Worst Case" die Zeit bis zum Renteneintritt zu überbrücken und mein Anlagen werden bei Renteneintritt die gesetzliche Rente (auch mit der gekürzten werde ich gut auskommen) so ergänzen, daß ich mich nicht einschränken muß, sondern die gewonnene Freizeit meinen Wünschen entsprechend füllen kann, ob es Reisen sind oder Hobbys.
Es steht und fällt doch meist damit, was jemand als "komfortables monatliches Budget" definiert. Dazu gehört (und da sehe ich selbst hier im Forum in den Beiträgen immer wieder Beispiele), daß man genau klärt, was man denn ausgibt. Und für was.
Ich behaupte zudem, daß manche Ausgabe auch Frustkompensation für Unzufriedenheit im Berufsleben/Alltag ist. "Wenn ich schon soviel Streß habe, dann gönne ich mir wenigstens..... setze ein: teures Wellnesswochenende, teures Hobby, teure Anschaffungen".
Ehrlichkeit sich selbst gegenüber gehört zur Bestandsaufnahme.
Mein Vermögen liegt weit weit unter dem, was hier teilweise angegeben wird und als nicht ausreichend deklariert wird. Trotzdem weiß ich, daß ich morgen aufhören könnte zu arbeiten und sehr bequem leben könnte. Ich bin 59, werde definitiv mit 63 in Rente gehen (mit den entsprechenden Abschlägen).
Es ist genug verfügbares Kapital vorhanden, um im "Worst Case" die Zeit bis zum Renteneintritt zu überbrücken und mein Anlagen werden bei Renteneintritt die gesetzliche Rente (auch mit der gekürzten werde ich gut auskommen) so ergänzen, daß ich mich nicht einschränken muß, sondern die gewonnene Freizeit meinen Wünschen entsprechend füllen kann, ob es Reisen sind oder Hobbys.
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 9. Juli 2026, 11:32 UhrZitat von Adastra am 9. Juli 2026, 10:21 UhrEs steht und fällt doch meist damit, was jemand als "komfortables monatliches Budget" definiert.
Korrekt. Und das kann sich auch leicht mal ändern, aus verschiedenen Gründen, und deswegen hat es wenig bis keinen Sinn, die Entnahmerate bis zur dritten Nachkommastelle zu berechnen.
Mein Vermögen liegt weit weit unter dem, was hier teilweise angegeben wird und als nicht ausreichend deklariert wird. Trotzdem weiß ich, daß ich morgen aufhören könnte zu arbeiten und sehr bequem leben könnte. Ich bin 59, werde definitiv mit 63 in Rente gehen (mit den entsprechenden Abschlägen).
Bei Dir ist die Lücke mit 4 Jahren auch kurz und mit jedem weiteren Monat im Job verkürzt sie sich weiter, das kann man in Deinem Fall grob auf dem Bierdeckel ausrechnen, ob das vorhandene Kapital die 4 Jahre überbrückt. Häufig geht's hier allerdings um 20-25 Jahre bis zum Renteneintritt und womöglich noch mit Familie/Kindern - dann kann man das eben nicht nur mit dem Kapitalstock beschreiben, sondern da muss ein kontinuierlicher Zins aus dem Kapital erwirtschaftet werden, sonst geht das nicht auf.
Und das braucht eben mehr Kapital als bei Dir.
Zitat von Adastra am 9. Juli 2026, 10:21 UhrEs steht und fällt doch meist damit, was jemand als "komfortables monatliches Budget" definiert.
Korrekt. Und das kann sich auch leicht mal ändern, aus verschiedenen Gründen, und deswegen hat es wenig bis keinen Sinn, die Entnahmerate bis zur dritten Nachkommastelle zu berechnen.
Mein Vermögen liegt weit weit unter dem, was hier teilweise angegeben wird und als nicht ausreichend deklariert wird. Trotzdem weiß ich, daß ich morgen aufhören könnte zu arbeiten und sehr bequem leben könnte. Ich bin 59, werde definitiv mit 63 in Rente gehen (mit den entsprechenden Abschlägen).
Bei Dir ist die Lücke mit 4 Jahren auch kurz und mit jedem weiteren Monat im Job verkürzt sie sich weiter, das kann man in Deinem Fall grob auf dem Bierdeckel ausrechnen, ob das vorhandene Kapital die 4 Jahre überbrückt. Häufig geht's hier allerdings um 20-25 Jahre bis zum Renteneintritt und womöglich noch mit Familie/Kindern - dann kann man das eben nicht nur mit dem Kapitalstock beschreiben, sondern da muss ein kontinuierlicher Zins aus dem Kapital erwirtschaftet werden, sonst geht das nicht auf.
Und das braucht eben mehr Kapital als bei Dir.
Zitat von Adastra am 9. Juli 2026, 12:01 UhrIch rede durchaus von Leuten hier im Forum in ähnlichem Alter - nicht von denen, die mit 40 den Beruf aufgeben wollen... daß man für 4 Jahre nicht unbedingt hohe Rechenleistung braucht, um den Kapitalbedarf auszurechnen ist mir klar...
Ich rede durchaus von Leuten hier im Forum in ähnlichem Alter - nicht von denen, die mit 40 den Beruf aufgeben wollen... daß man für 4 Jahre nicht unbedingt hohe Rechenleistung braucht, um den Kapitalbedarf auszurechnen ist mir klar...
Zitat von Feedback am 9. Juli 2026, 23:03 UhrZitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 7. Juli 2026, 22:22 UhrZitat von Semi-Privatier am 7. Juli 2026, 16:02 UhrDas ist doch ganz aufschlussreich:
Aufschlussreich ist allenfalls, dass Du mal wieder die Transferleistung zur Frage des ET nicht auf die Kette kriegst. Absichtlich oder unabsichtlich spielt dabei schon wieder keine Rolle, weil das für einen (sic!) Ausbilder/Dozenten egal in welcher Variante -sry- erneut kein gutes Licht auf Dich wirft.
Die Frage des ET zielt schließlich darauf ab, wie das iA bei Frugalisten (etwaig begrenzt auf dieses Forum oder generell) aussieht.
Die zitierte Studie stellt aber nur dar, wie das in der allgemeinen Bevölkerung aussieht. Frugalisten sind aber nur eine kleine Teilgruppe der Bevölkerung (und das gilt solange, bis Du das Gegenteil bewiesen hast), die in der Studie nicht explizit ausgewiesen oder behandelt werden.
Ich schätze mal dass viele der Foristen hier zu den oberen 10% gehören,
Viele regular User ja, aber sind das wirklich viele der Foristen hier? Ich melde leise Zweifel an.
Oliver würde nach der Definition auch dazugehören,
Nein, weil er ein goldenes Jahrzehnt seiner Lebenszeit verpennt. Sry to say that, aber der tauscht gerade früh verdientes Kapital gegen Lebensqualität und das wird ihn am Ende - der Zinseszins ist da relativ unerbittlich - nicht in die obersten 10% hieven. Strebt er auch gar nicht an, ok, aber das wird er auch in diesem Leben nicht mehr schaffen.
mit 35 hatte er etwa 205k erreicht.
Jein. Er verzichtet schon bis dahin auf reichlich (sic!) Rentenpunkte. Als SW-Entwickler besteht auch gerade jetzt die reale Gefahr, von der KI brutal weggefrühstückt zu werden. Kann sein, dass er in einer nachhaltigen Nische arbeitet, aber sein Depot entwickelt sich seit mehreren Jahren nicht so, wie er/man es bräuchte, damit das nachhaltig stabil die Rente ersetzt, geschweige denn, dass das für die Top10 reichen würde.
Was er tut, ist gerade im aktuellen Gesamtkosmos ziemlich riskant, zumindest meiner bescheidenen Meinung nach.
Ich habe nach der Definition auch ungefähr eine Mille erreicht. Mit Rentenansprüchen wäre es natürlich deutlich mehr und die gehören - wie wir bereits ausgiebig diskutiert hatten - dazu. Macht schon einen Unterscheid ob ich 60 Rentenpunkte habe oder nicht.
Stimmt, aber auch Du gehörst nicht zur Top10 in D. Eventuell in der Kategorie Einkommen, beim Vermögen eher nicht.
Rein aus monetärer Sicht ist es sicherlich keine kluge Entscheidung vom oliver.
Allerdings gibt es neben Vermögen noch eine zweite knappe Ressource, die heißt Lebenszeit, noch genauer Lebenszeit mit hoher Lebensqualität.
Vielleicht sitzt er mit Mitte 50 da und hat ein Vermögen von knapp einer Millionen und denkt sich: scheisse, muss noch 10-15 Jahre durchhalten und kann nicht wie andere im Business class Flug Fernreise machen
Vielleicht hat er einen entspannten Teilzeit Job der ihn Freude macht, er denkt zurück an die geilen Jahre mit seinem Nachwuchs und geht heute mit den Enkelkindern im Park spazieren Enten füttern und freut sich darüber.
Verhungern wird er wohl so oder so nicht.
Welcher Weg besser oder schlechter ist muss jeder für sich selbst entscheiden.
Wenn man Fälle im Bekanntenkreis hat wo Menschen mit Mitte 50 zum Pflegefall werden hat man eine andere Priorität als wenn man nur die kennt die bis Mitte 80 auf dem Tennisplatz rumhupfen
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 7. Juli 2026, 22:22 UhrZitat von Semi-Privatier am 7. Juli 2026, 16:02 UhrDas ist doch ganz aufschlussreich:
Aufschlussreich ist allenfalls, dass Du mal wieder die Transferleistung zur Frage des ET nicht auf die Kette kriegst. Absichtlich oder unabsichtlich spielt dabei schon wieder keine Rolle, weil das für einen (sic!) Ausbilder/Dozenten egal in welcher Variante -sry- erneut kein gutes Licht auf Dich wirft.
Die Frage des ET zielt schließlich darauf ab, wie das iA bei Frugalisten (etwaig begrenzt auf dieses Forum oder generell) aussieht.
Die zitierte Studie stellt aber nur dar, wie das in der allgemeinen Bevölkerung aussieht. Frugalisten sind aber nur eine kleine Teilgruppe der Bevölkerung (und das gilt solange, bis Du das Gegenteil bewiesen hast), die in der Studie nicht explizit ausgewiesen oder behandelt werden.
Ich schätze mal dass viele der Foristen hier zu den oberen 10% gehören,
Viele regular User ja, aber sind das wirklich viele der Foristen hier? Ich melde leise Zweifel an.
Oliver würde nach der Definition auch dazugehören,
Nein, weil er ein goldenes Jahrzehnt seiner Lebenszeit verpennt. Sry to say that, aber der tauscht gerade früh verdientes Kapital gegen Lebensqualität und das wird ihn am Ende - der Zinseszins ist da relativ unerbittlich - nicht in die obersten 10% hieven. Strebt er auch gar nicht an, ok, aber das wird er auch in diesem Leben nicht mehr schaffen.
mit 35 hatte er etwa 205k erreicht.
Jein. Er verzichtet schon bis dahin auf reichlich (sic!) Rentenpunkte. Als SW-Entwickler besteht auch gerade jetzt die reale Gefahr, von der KI brutal weggefrühstückt zu werden. Kann sein, dass er in einer nachhaltigen Nische arbeitet, aber sein Depot entwickelt sich seit mehreren Jahren nicht so, wie er/man es bräuchte, damit das nachhaltig stabil die Rente ersetzt, geschweige denn, dass das für die Top10 reichen würde.
Was er tut, ist gerade im aktuellen Gesamtkosmos ziemlich riskant, zumindest meiner bescheidenen Meinung nach.
Ich habe nach der Definition auch ungefähr eine Mille erreicht. Mit Rentenansprüchen wäre es natürlich deutlich mehr und die gehören - wie wir bereits ausgiebig diskutiert hatten - dazu. Macht schon einen Unterscheid ob ich 60 Rentenpunkte habe oder nicht.
Stimmt, aber auch Du gehörst nicht zur Top10 in D. Eventuell in der Kategorie Einkommen, beim Vermögen eher nicht.
Rein aus monetärer Sicht ist es sicherlich keine kluge Entscheidung vom oliver.
Allerdings gibt es neben Vermögen noch eine zweite knappe Ressource, die heißt Lebenszeit, noch genauer Lebenszeit mit hoher Lebensqualität.
Vielleicht sitzt er mit Mitte 50 da und hat ein Vermögen von knapp einer Millionen und denkt sich: scheisse, muss noch 10-15 Jahre durchhalten und kann nicht wie andere im Business class Flug Fernreise machen
Vielleicht hat er einen entspannten Teilzeit Job der ihn Freude macht, er denkt zurück an die geilen Jahre mit seinem Nachwuchs und geht heute mit den Enkelkindern im Park spazieren Enten füttern und freut sich darüber.
Verhungern wird er wohl so oder so nicht.
Welcher Weg besser oder schlechter ist muss jeder für sich selbst entscheiden.
Wenn man Fälle im Bekanntenkreis hat wo Menschen mit Mitte 50 zum Pflegefall werden hat man eine andere Priorität als wenn man nur die kennt die bis Mitte 80 auf dem Tennisplatz rumhupfen
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 10. Juli 2026, 11:19 UhrZitat von Feedback am 9. Juli 2026, 23:03 UhrVielleicht hat er einen entspannten Teilzeit Job der ihn Freude macht, er denkt zurück an die geilen Jahre mit seinem Nachwuchs und geht heute mit den Enkelkindern im Park spazieren Enten füttern und freut sich darüber.
Die Frage ist eher nicht, wo er mit Mitte 50 steht, sondern mit 70. Oder wie er mit Blick auf die Restlebenszeit mit Mitte 50 dasteht. Die Momentaufnahme, mit den Enkeln durch den Park zu spazieren und Enten zu füttern, hilft da nur bedingt. Speziell bei ihm, weil er in einer Branche arbeitet, die grundsätzlich von KI stärker unter Druck gesetzt wird, als das noch vor 5-10 Jahren der Fall war, und er auf Rentenpunkte verzichtet - das kann man nicht wegdiskutieren. Wenn ihn das persönlich nicht trifft, weil er flexibel ist und/oder in einer SW-Nische gebraucht wird, ok, aber das Modell birgt nun mal Risiken.
Zitat von Feedback am 9. Juli 2026, 23:03 UhrVielleicht hat er einen entspannten Teilzeit Job der ihn Freude macht, er denkt zurück an die geilen Jahre mit seinem Nachwuchs und geht heute mit den Enkelkindern im Park spazieren Enten füttern und freut sich darüber.
Die Frage ist eher nicht, wo er mit Mitte 50 steht, sondern mit 70. Oder wie er mit Blick auf die Restlebenszeit mit Mitte 50 dasteht. Die Momentaufnahme, mit den Enkeln durch den Park zu spazieren und Enten zu füttern, hilft da nur bedingt. Speziell bei ihm, weil er in einer Branche arbeitet, die grundsätzlich von KI stärker unter Druck gesetzt wird, als das noch vor 5-10 Jahren der Fall war, und er auf Rentenpunkte verzichtet - das kann man nicht wegdiskutieren. Wenn ihn das persönlich nicht trifft, weil er flexibel ist und/oder in einer SW-Nische gebraucht wird, ok, aber das Modell birgt nun mal Risiken.
Zitat von exitus2022 am 10. Juli 2026, 12:33 UhrZitat von Feedback am 9. Juli 2026, 23:03 Uhr... Entscheidung vom oliver.
Allerdings gibt es neben Vermögen noch eine zweite knappe Ressource, die heißt Lebenszeit, ...
Vielleicht sitzt er mit Mitte 50 da und hat ein Vermögen von knapp einer Millionen und denkt sich: scheisse, muss noch 10-15 Jahre durchhalten ...
Du gehst von einer statistischen Welt aus, in der man mit 55 genauso gut Geld verdienen kann wie mit 35.
Was aber:
- ...wenn das JETZT gefragte und GUT BEZAHLTE Know how in 10 Jahren veraltet ist - bzw. zu 90 % KI-automatisiert wurde?
Sprich: sich 10 Weichwarenentwickler um einen der wenigen verbliebenen Jobs prügeln/unterbieten!
- ... oder wenn nach einer fortschreitenden Deindustrialisierung Deutschlands die lukrativen Jobs in Ostasien sind - und in D (bei 15% Arbeitslosigkeit) Löhne auf heutigem Schwellenlandniveau bezahlt werden?
PS - wirtschaftshistorischer Rückblick:
Großbritannien war im späten 18. und im 19. Jahrhundert Pionier der industriellen Revolution ... in den 1970ern der "kranke Mann Europas" ...
--> dass D in den 1950ern und '60ern Wirtschaftswunderland war, sichert nicht den Wohlstand in den 2040ern!
Zitat von Feedback am 9. Juli 2026, 23:03 Uhr... Entscheidung vom oliver.
Allerdings gibt es neben Vermögen noch eine zweite knappe Ressource, die heißt Lebenszeit, ...
Vielleicht sitzt er mit Mitte 50 da und hat ein Vermögen von knapp einer Millionen und denkt sich: scheisse, muss noch 10-15 Jahre durchhalten ...
Du gehst von einer statistischen Welt aus, in der man mit 55 genauso gut Geld verdienen kann wie mit 35.
Was aber:
- ...wenn das JETZT gefragte und GUT BEZAHLTE Know how in 10 Jahren veraltet ist - bzw. zu 90 % KI-automatisiert wurde?
Sprich: sich 10 Weichwarenentwickler um einen der wenigen verbliebenen Jobs prügeln/unterbieten!
- ... oder wenn nach einer fortschreitenden Deindustrialisierung Deutschlands die lukrativen Jobs in Ostasien sind - und in D (bei 15% Arbeitslosigkeit) Löhne auf heutigem Schwellenlandniveau bezahlt werden?
PS - wirtschaftshistorischer Rückblick:
Großbritannien war im späten 18. und im 19. Jahrhundert Pionier der industriellen Revolution ... in den 1970ern der "kranke Mann Europas" ...
--> dass D in den 1950ern und '60ern Wirtschaftswunderland war, sichert nicht den Wohlstand in den 2040ern!
Zitat von Muslime_Frugi am 10. Juli 2026, 12:57 UhrVielleicht ist Oliver einfach der "no risk, no fun Typ", oder er ist einfach noch ein Relikt der Taka-Tuka-Land sorglos Generation, gebetet vom Fachkräftemangel als rares Gut?
Alleine die Änderung Familie haben sein Konzept elementar verändert. Das wird sich m.M.n. mit älter werdenden Kindern verstärken.
Dazu dann die externen Faktoren, die teilweise gar nicht richtig eingepreist sind. Andererseits hat und verdient er als Weichwarenentwikler so wenig, dass er zu dem Preis ohne weiteres irgend was anderes machen kann.
Wir werden vielleicht erfahren wie es über die Jahre weitergeht... wenn er mal wieder schreibt
Vielleicht ist Oliver einfach der "no risk, no fun Typ", oder er ist einfach noch ein Relikt der Taka-Tuka-Land sorglos Generation, gebetet vom Fachkräftemangel als rares Gut?
Alleine die Änderung Familie haben sein Konzept elementar verändert. Das wird sich m.M.n. mit älter werdenden Kindern verstärken.
Dazu dann die externen Faktoren, die teilweise gar nicht richtig eingepreist sind. Andererseits hat und verdient er als Weichwarenentwikler so wenig, dass er zu dem Preis ohne weiteres irgend was anderes machen kann.
Wir werden vielleicht erfahren wie es über die Jahre weitergeht... wenn er mal wieder schreibt
Zitat von Semi-Privatier am 10. Juli 2026, 13:24 UhrDie Arbeitswelt wird sich verändern, ich bin ganz froh, dass meine Controlling Skills unverändert gefragt sind, wobei die Nachfrage mittlerweile mehr in Richtung Senior Level tendiert, also das konzeptionelle Ausarbeiten.
Meine Reports baue ich mittlerweile auch mit KI, gerade für die Syntax funktioniert das wunderbar und spart mir eine Menge Zeit. Da brauchst bald eine Menge Programmierer nicht mehr.
Die Arbeitswelt wird sich verändern, ich bin ganz froh, dass meine Controlling Skills unverändert gefragt sind, wobei die Nachfrage mittlerweile mehr in Richtung Senior Level tendiert, also das konzeptionelle Ausarbeiten.
Meine Reports baue ich mittlerweile auch mit KI, gerade für die Syntax funktioniert das wunderbar und spart mir eine Menge Zeit. Da brauchst bald eine Menge Programmierer nicht mehr.
Zitat von Knuddel am 10. Juli 2026, 13:39 UhrGeht es denn um ein finanziell möglichst gut gegen alle Widrigkeiten abgesichertes Leben, oder insgesamt um ein möglichst gutes, erfülltes Leben in dem man jeweils die Dinge tut, die grade „dran“ sind? Und das mit Hilfe dessen, was man in den Jahren zuvor gespart und investiert hat.
Ich wäre da eher bei Oliver, er hat jetzt kleine Kinder, die Zeit kommt nicht wieder, und er entscheidet sich dafür da viel Lebenszeit zu investieren. Ich fände es unvernünftig sich das zu verweigern um mehr Sicherheit für den Ruhestand zu schaffen.
Außerdem weiß er, dass man auch von wenig gut leben kann, mit der richtige Einstellung und ein bisschen Kreativität. Und rechnen ob es vorussichtlich reicht kann er vermutlich auch selber.
Ich muss mich nicht gegen alle Eventualitäten absichern.
Wahrscheinlich liegt meine Einstellung auch daran dass ich aus allernächster Nähe mitbekommen haben das ein gesunder Mensch Mitte 50 sehr plötzlich sehr krank wurde, und keinerlei Chance mehr hatte sein hart erarbeitetes Vermögen zu verpulvern. Das war dann ein Leben hauptsächlich für den Beruf, alles andere kam immer zu kurz. Davor hab ich mehr Angst als vor erzwungener Sparsamkeit im Alter.
Geht es denn um ein finanziell möglichst gut gegen alle Widrigkeiten abgesichertes Leben, oder insgesamt um ein möglichst gutes, erfülltes Leben in dem man jeweils die Dinge tut, die grade „dran“ sind? Und das mit Hilfe dessen, was man in den Jahren zuvor gespart und investiert hat.
Ich wäre da eher bei Oliver, er hat jetzt kleine Kinder, die Zeit kommt nicht wieder, und er entscheidet sich dafür da viel Lebenszeit zu investieren. Ich fände es unvernünftig sich das zu verweigern um mehr Sicherheit für den Ruhestand zu schaffen.
Außerdem weiß er, dass man auch von wenig gut leben kann, mit der richtige Einstellung und ein bisschen Kreativität. Und rechnen ob es vorussichtlich reicht kann er vermutlich auch selber.
Ich muss mich nicht gegen alle Eventualitäten absichern.
Wahrscheinlich liegt meine Einstellung auch daran dass ich aus allernächster Nähe mitbekommen haben das ein gesunder Mensch Mitte 50 sehr plötzlich sehr krank wurde, und keinerlei Chance mehr hatte sein hart erarbeitetes Vermögen zu verpulvern. Das war dann ein Leben hauptsächlich für den Beruf, alles andere kam immer zu kurz. Davor hab ich mehr Angst als vor erzwungener Sparsamkeit im Alter.
Zitat von Phototropic am 10. Juli 2026, 14:21 UhrIch erschrecke immer in Foren wie z.b. Reddit, wenn sie dann mit Anfang/Mitte 30 irgendwas zwischen 100k-250k haben und meinen, jetzt hätten sie genug getan und könnten bereits einen Gang runterschrauben.
Sie könnten im Coast Fire Modus in Teilzeit gehen und das Vermögen würde schon von selbst ausreichend wachsen. In der Regel werden die hochgerechneten Endwerte nicht inflationsbereinigt.
Derzeit ist das Thema wieder etwas abgeflacht, doch bis vor 1 Jahr wurden hunderte Videos produziert, die erklärten, warum bei 100k der Zinseszins so richtig ins Rollen kommt. Dann hätte man.bereits den Großteil des Weges geschafft.
Ich nehme mich da selbst nicht komplett in der Empfänglichkeit aus, letztendlich werden Träume verkauft, die harte unwiderrufliche Konsequenzen haben können.
Setzen die Ersteller dieser Videos und Artikel die Zahlen realistischer an, sind die Konsumenten frustriert, da für viele unerreichbar und die Reichweite sinkt.
Ich erschrecke immer in Foren wie z.b. Reddit, wenn sie dann mit Anfang/Mitte 30 irgendwas zwischen 100k-250k haben und meinen, jetzt hätten sie genug getan und könnten bereits einen Gang runterschrauben.
Sie könnten im Coast Fire Modus in Teilzeit gehen und das Vermögen würde schon von selbst ausreichend wachsen. In der Regel werden die hochgerechneten Endwerte nicht inflationsbereinigt.
Derzeit ist das Thema wieder etwas abgeflacht, doch bis vor 1 Jahr wurden hunderte Videos produziert, die erklärten, warum bei 100k der Zinseszins so richtig ins Rollen kommt. Dann hätte man.bereits den Großteil des Weges geschafft.
Ich nehme mich da selbst nicht komplett in der Empfänglichkeit aus, letztendlich werden Träume verkauft, die harte unwiderrufliche Konsequenzen haben können.
Setzen die Ersteller dieser Videos und Artikel die Zahlen realistischer an, sind die Konsumenten frustriert, da für viele unerreichbar und die Reichweite sinkt.
Zitat von Knuddel am 10. Juli 2026, 15:28 UhrIch erschrecke immer wenn Leute - teils mit richtig gutem Gehalt - nie etwas übrig haben.
Wenn dicke neue Autos oder andere Konsumgüter auf Kredit gekauft werden.
Wenn ein paar Monate kein Gehalt das ganze finanzielle Konstrukt zum Einsturz bringen würden.
Das finde ich leichtsinnig.
Zwischen 100000 und 250000 ist ja auch schon eine ziemliche Bandbreite. Am oberen Ende scheint mir Teilzeit jetzt nicht so leichtsinnig. Muss ja nicht gleich so sein dass man garnichts mehr sparen kann.
Wenn ich zurückschaue hätte ich besser früher ein bisschen Teilzeit gemacht. Nicht mit 30, aber z.B. mit 40. Dann hätte ich wohl nicht die Pause so nötig gehabt dass ich gekündigt hätte ohne weiteren beruflichen Plan. Ich hatte jetzt Glück und es sieht so aus als ob sich alles ganz gut entwickelt. Aber so richtig vernünftig war das nicht, weder für die Finanzen noch für die Gesundheit.
Ich erschrecke immer wenn Leute - teils mit richtig gutem Gehalt - nie etwas übrig haben.
Wenn dicke neue Autos oder andere Konsumgüter auf Kredit gekauft werden.
Wenn ein paar Monate kein Gehalt das ganze finanzielle Konstrukt zum Einsturz bringen würden.
Das finde ich leichtsinnig.
Zwischen 100000 und 250000 ist ja auch schon eine ziemliche Bandbreite. Am oberen Ende scheint mir Teilzeit jetzt nicht so leichtsinnig. Muss ja nicht gleich so sein dass man garnichts mehr sparen kann.
Wenn ich zurückschaue hätte ich besser früher ein bisschen Teilzeit gemacht. Nicht mit 30, aber z.B. mit 40. Dann hätte ich wohl nicht die Pause so nötig gehabt dass ich gekündigt hätte ohne weiteren beruflichen Plan. Ich hatte jetzt Glück und es sieht so aus als ob sich alles ganz gut entwickelt. Aber so richtig vernünftig war das nicht, weder für die Finanzen noch für die Gesundheit.
Zitat von Feedback am 10. Juli 2026, 17:17 UhrWer mit 30 sein Geld bis zur Rente anlegt verzehnfacht sein Geld bis dahin real (reale Rendite nach berücksichtigen der Inflation ist durchschnittlich 6-8%)
Und über 30 Jahre Zeitraum glättet auch jeden Crash verlässlich
Also ja wer mit Anfang /Mitte dreißig 100-250k investiert hat der hat hat Real zur Rente 1 bis 2,5 Mio reale Kaufkraft
Und viele schreiben sehr negativ wie sich der Standort Deutschland verändern wird. Wenn es so extrem wird könnt ihr eure Rentenpunkte auch vergessen da einfach kein geld mehr reinkommt. Dann sinkt das Rentenniveau auf 20-25% und der Großteil bekommt Grundsicherung.
Solange mehr Geld reinfließt als rausfliest ist man doch auf guten Weg. Und wenn man Teilzeit 2000 netto hat und davon 500 Euro monatlich anlegen kann ist doch gut.
Jobs gibt's immer, und wenn man zur Not irgendwas Branche fremdes macht zu Mindestlohn geht auch.
Wer mit 30 sein Geld bis zur Rente anlegt verzehnfacht sein Geld bis dahin real (reale Rendite nach berücksichtigen der Inflation ist durchschnittlich 6-8%)
Und über 30 Jahre Zeitraum glättet auch jeden Crash verlässlich
Also ja wer mit Anfang /Mitte dreißig 100-250k investiert hat der hat hat Real zur Rente 1 bis 2,5 Mio reale Kaufkraft
Und viele schreiben sehr negativ wie sich der Standort Deutschland verändern wird. Wenn es so extrem wird könnt ihr eure Rentenpunkte auch vergessen da einfach kein geld mehr reinkommt. Dann sinkt das Rentenniveau auf 20-25% und der Großteil bekommt Grundsicherung.
Solange mehr Geld reinfließt als rausfliest ist man doch auf guten Weg. Und wenn man Teilzeit 2000 netto hat und davon 500 Euro monatlich anlegen kann ist doch gut.
Jobs gibt's immer, und wenn man zur Not irgendwas Branche fremdes macht zu Mindestlohn geht auch.