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Dating von Frugalisten und anderen

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Hier dürfen alle Mitglieder zum Thema Dating posten, zb @Nordlicht

Prima, ggf. als Forsetzung zu in diesem Themenfaden begonnener Diskussion ab Beitrag 561.

https://frugalisten.de/forum/topic/ein-freundliches-hallo/?part=30#postid-49245

Ich habe da ja schon recht viel Input gegeben und wüede mich uber weitere Meinungen wie auch Erfahrungen freuen...

Ich denke auch, dass es nochmal zwei Paar Schuhe sind ob man die Möglichkeit der finanziellen Unabhängigkeit / Fire zusammen mit einem langjährigen Partner oder gar Ehepartner ggf. langjährig gestaltet bzw. entwickelt und darauf hinarbeitet, es aber "anfangs" nie Thema war und sich im Laufe der Zeit ergibt und man gemeunsam an diesen Möglichkeiten wächst oder eben wie bei mir:

ich arbeite zwar noch und habe auch noch Spaß daran, kann mir allerdings auch vorstellen dass in einigen Jahren zu unterlassen und es mir auch finanziell erlauben ohne regelmäßige Erwerbsarbeit ein Auskommen zu finanzieren (und ggf. auch das einer potenziellen Partnerin wenn es dafür beiden Menschen einen tollen Lifestyle ermöglicht. Aber ich habe eben aktuell und in meinen jungen 40er  keine Partnerin.

Letztlich in meiner Situation als Single gar nicht so einfach da eine Lebensgefährtin zu finden die so ein potenzielles Kinzept, in welcher Form auch immer, "mitspielt". Ich lese hier gelegentlich über Probleme in bereits bestehenden Beziehungen wenn sich für einen von beiden der frühzeitige Berufsausstieg ankündigt oder die Moglichkeit dazu auch nur im Raum steht.

Wie geht ihr damit um und was für Erfahrungen oder Gedanken habt ihr dahingehend beim Datind oder in geglückten wie auch (ggf. sogar deshalb) gescheiterten oder diesbezügluch belasteten Beziehungen gemacht?

VG

Ich würde da ganz locker rangehen: Offen kommunizieren, wer es nicht versteht oder damit ein Problem hat, ist tendenziell unterbelichtet. Ich habe es immer direkt gesagt, natürlich eher allgemein. Übrig bleiben die interessanten Persönlichkeiten...

Wie es weiter geht, wird sich zeigen. Man muss auch nicht alles durch planen sondern manchmal im Leben einfach sehen was passiert...

Ansonsten würde ich versuchen, überhaupt erstmal ein paar Frauen kennenzulernen...

Zitat von Privatier am 29. August 2025, 19:50 Uhr

Ich würde da ganz locker rangehen: Offen kommunizieren, wer es nicht versteht oder damit ein Problem hat, ist tendenziell unterbelichtet. Ich habe es immer direkt gesagt, natürlich eher allgemein. Übrig bleiben die interessanten Persönlichkeiten...

Wie es weiter geht, wird sich zeigen. Man muss auch nicht alles durch planen sondern manchmal im Leben einfach sehen was passiert...

Darf ich dich vielleicht mal um Einblick in deine Beziehung fragen? Hat dein Vermigensstatus und Wechsel aus dem Berufsleben in den Privatier-Status da zu Problemen geführt?

Ich besuche mittlerweile regelmäßig einen lokalen "Investoren-Stammtisch" bei dem die Themen recht breit gefächert sind und aus denen man persönlich viel mitnehmen kann, auch wenn das dort natürlich nicht frugal ausgerichtet ist.

Da ist einer dabei der deutlich Dating-aktiver ist als ich und mit dem ich mich etwas "angefreundet" habe. Er berichtete ( ich erwähnte es schonmal indirekt an anderer Stelle ), dass es schnell zu "Neidgefühlen" kommen würde oder dass Erwartungshaltungen an an die viele (in seinem Fall auch gelebte) Freizeit zu Frust über micht erfüllte Zeitgestaltung führte, vor allem dann, wenn der Partner (noch) voll berufstätig ist. Generell ist da ein deutliches (und zusätzlich zur ersten Position) Ungleichgewicht im Einkommen nicht zusätzlich hilfreich. Wenn Sie dann ihre Ausgabenseite eines gemeinsamen Zusammenlebens "emanzipiert" mitgestaltet, dann lebt man ggf. deutlich unter seinen Verhältnissen oder hat Unterschiedliche Möglichkeiten der Zeitgestsltunng.

Ich suche also letztlich eine Frau zw. Anfang 30-40, die optimalerweise mit mir zusammen einen finanziellen Ruhestand " mitmacht", auch wenn es erst in 10 Jahren wäre - oder die eben auch in Teilzeit arbeitet und / oder sogar mit ähnlichen Gedanken oder ähnlicher Idee plant...

Da ich ja nun mittlerweile erkenne dass ich finanziell frei bin, ergibt es ja entsprechend wenug Sinn, zu ignorieren dass es derartige Probleme geben könnte. Entsprechend grenzt das die "Auswahl" schon entscheidend ein, mal ganz abgesehen davon dass ich nun auch nicht der Typ bin der aktiv auch Frauen "zugeht". Datumgplatformen sind da ggf. gsr keine schlecht herangehensweise - zumindest für mich. Ich vor einigen Monaten mal auf einem Datimgabend mit Barhopping. Das war ganz lustig aber wenn man da mal etwas in die Tiefe ging, dann war auch schnell klar: das kann so nicht funktionieren.

Ich finde das wirklich schwierig!

 

Also ich würde das Thema FIRE erstmal komplett außen vor lassen, damit schränkst Du dich zu sehr ein. Es ist ohnehin schwer genug jemanden kennen zu lernen, wenn du zusätzlich noch die Schnittmenge verkleinerst, wird es noch schwieriger.

Alles andere ergibt sich dann. Das Leben ist so dynamisch, wer weiß es in einigen Jahren aussieht mit deinen Plänen zum eventuellen Ausstieg.

Zitat von Privatier am 29. August 2025, 20:00 Uhr

Ansonsten würde ich versuchen, überhaupt erstmal ein paar Frauen kennenzulernen...

Wozu genau? Soll ich "Probe-Beziehungen" anzetteln? Ich bin ja kein Autist der stotternd durch die Gegend läuft und sich versteckt Ber ich sehe nun auch keinen Sinn darin, mich "auszuprobierrn" sondern denke xass ich schon gezielter dsrsn gehen sollte wenn es langfristig funktionieren können soll...?!

Autist oder nicht Autist, du hast keine Partnerin, oder?

Du denkst zu kompliziert. Lerne erstmal ein paar Frauen kennen und genieße die Zeit. Dann wirst du sehen, wer zu dir passt.

Wie konsument schreibt du schränkst dich zu sehr ein. Wenn du alle Frauen darauf screenst, ob es die Frau fürs Leben ist, wird es nie was werden...

 

Zitat von Noordlicht am 29. August 2025, 20:32 Uhr
Zitat von Privatier am 29. August 2025, 19:50 Uhr

Ich würde da ganz locker rangehen: Offen kommunizieren, wer es nicht versteht oder damit ein Problem hat, ist tendenziell unterbelichtet. Ich habe es immer direkt gesagt, natürlich eher allgemein. Übrig bleiben die interessanten Persönlichkeiten...

Wie es weiter geht, wird sich zeigen. Man muss auch nicht alles durch planen sondern manchmal im Leben einfach sehen was passiert...

Darf ich dich vielleicht mal um Einblick in deine Beziehung fragen? Hat dein Vermigensstatus und Wechsel aus dem Berufsleben in den Privatier-Status da zu Problemen geführt?

 

Hatte früher mal ein bisschen geschrieben...aber hier gibt es keine weiteren Infos

Zitat von Noordlicht am 29. August 2025, 20:38 Uhr
Soll ich "Probe-Beziehungen" anzetteln? Ich bin ja kein Autist der stotternd durch die Gegend läuft und sich versteckt Ber ich sehe nun auch keinen Sinn darin, mich "auszuprobierrn" sondern denke xass ich schon gezielter dsrsn gehen sollte wenn es langfristig funktionieren können soll...?!

Genau das würde ich machen, ausprobieren, kann gut sein, dass sich was ergibt mit dem Du überhaupt nicht gerechnet hättest. Die Liebe ist ja keine mathematische Gleichung, bei der man möglichst vielen variablen in Einklang bringt. Gegensätze ziehen sich an.

Wenn man sich direkt als "finanziell unabhängig" präsentiert, lockt das möglicherweise auch die falschen Leute an.

Erinnert mich an alte Chiffre Anzeigen😆. Letztens mussten wir so lachen als wir in einer Zeitung lasen…: „Gut situierter Pensionär A15 sucht zuverlässige und häusliche Dame“

…dachte so was gibt es gar nicht mehr.

Vielleicht meldet sich hier ja jemand für ihn... 😉

Weiblich gelesene Personen dürfen sich gerne melden...

Ich würde nicht auf die Einkommens- und/oder Vermögensverhältnisse schauen
(solange keine Gütergemeinschaft geplant ist)
sondern eher auf GRUNDLEGENDE Mentalitätsfragen bzw. Lebensziele?

Also im Blick auf FIRE:

Konsumorientierung versus Freiheitsorientierung?

(blöd wenn Geld da ist - und Du drei MONATE Backpacking willst, während Deine Partnerin das Budget für zwei Wochen Fünf Sterne-Luxusurlaub und Shoppingorgien nutzen will!)

Familienplanung?

wenn frau wegen ihrer Karriere (mit kürzestmöglichen Babypausen) nach Hamburg oder München ziehen will UND dort eine familiengerechte 2 Millionen Euro-Hütte zu brauchen meint, dann bringt auch ein sehr gutes Einkommen nach Abzug der monatlichen Rate kein FIRE ...

Oder ganz praxisnah die Millionärsgattin in Spe sich nicht in die Heringsbüchse (ihre Meinung!) Namens Nugget quetschen will, sondern sich all Inclusive im Robinson Club verwöhnen und bespaßen lassen will.

Und das ist gar nicht mal so unwahrscheinlich, ich kenne einige die Robinson Urlaube machen. Sich im fortgeschrittenen Alter von seinen liebgewonnenen Aktivitäten zu verabschieden dürfte vielen schwer fallen. Nichts ist so schwierig wie seine Gewohnheiten zu ändern.

Auf jeden Fall wollen wir ausführliche Berichte lesen

 

Zitat von exitus2022 am 30. August 2025, 15:54 Uhr

Ich würde nicht auf die Einkommens- und/oder Vermögensverhältnisse schauen
(solange keine Gütergemeinschaft geplant ist)
sondern eher auf GRUNDLEGENDE Mentalitätsfragen bzw. Lebensziele?

Es könnte auch interessant für den TE (und Menschen in ähnlichen Situationen) sein, eigene Prioritäten und Wertvorstellungen zu klären.

Mir scheint, er geht davon aus, dass der von ihm gewünschte Lebensstil die höchste Priorität hat und somit eine damit kompatible Partnerin gefunden werden muss. Dabei macht er aber (Vorsicht Küchentisch-Psychologie!!!) den Eindruck, als ob ihm eine gelingende Partnerschaft sehr fehlt. Das sieht für mich so aus, als ob die Prioritäten nochmal neu reflektiert werden könnten - eventuell wäre er mit einer guten Partnerschaft glücklicher, auch wenn er dafür Abstriche am gewünschten Lebensstil machen müsste.
Dazu: Auch ein "finanziell freies" Leben kann sehr unterschiedlich gedacht und gestaltet werden, es gibt z.B. Menschen, die ihre ganze finanzielle und zeitliche Freiheit ins soziale Engagement stecken - eine Partnerin, die so mit ihrem Geld umgeht, wäre für den TE mit seiner aktuellen Priorität auch nicht passend.

@pulloverhai

das hast du meiner M. n. sehr treffend analysiert.

Die Herangehensweise an die potentielle Partnerschaft wirkt einerseits sehr technisch verkopft, andererseits ist sie schlicht aus egoistischen Antrieben motiviert. Nämlich sie an die eingenen Lebensvorstellungen anzupassen und sich zu optimieren/ um einen Partnerin „ergänzen“.

Das mag in der Theorie rational richtig klingen aber in der Praxis selten funktionieren.

Vielmehr (Achtung Küchenpsychologie!) erscheint es mir so, dass durch langes alleine sein und wenig Langzeitpartnerschaftserfahrung sich eine gewisse Schrullig- , Eigenartigkeit eingeschlichen hat, die wenn nicht vor der Partnerschaft, in der Partnerschaft mühsam aufgearbeitet/ korrigiert werden muss. Mit entsprechenden Stressoren für die Parnerschaft und einer Portion Reflektionsvermögen und Veränderungsbereitschaft.

Nix Küchenpsychologie nachfolgend (natürlich nur, wenn ich mir das auch richtig gemerkt habe), sondern soweit ich das schon mehrfach gelesen habe, anerkannter Sachstand: Bei gelungenen Partnerwahlen ist der Haupterfolgspunkt ein gleiches mentales Wertegerüst. Nur das führt dazu, dass die von @Muslime_Frugi genannten Stressoren sich nicht durchsetzen. Das Wertegerüst besteht aus den üblichen (psychologischen und mentalen) Faktoren, von Menschenbild und Treue bis Ehrgeiz und Familie. Alle oft genannten Unterfaktoren, die aber bei Partnervermittlungen im Netz immer zuerst angefragt werden (nur das bringt wirtschaftlich Erfolg für die Suchmaschinenbetreiber da diese Suche ineffizient ist und die Kunden dann länger erhalten bleiben!!)  sind letztlich wenig relevant: Reichtum, Bildung, Hobby, Aussehen...(im gewissen Rahmen sogar das Alter). letztlich Quatsch sich darauf zu beschränken bei der Suche, solange die übergeordneten Faktoren passen.

Beispiel, @noordlicht : Nur weil jemand so reich ist wie du heißt das noch lange nicht, dass diejenige den gleichen Umgang mit Geld pflegt oder gerne den Tag so verbringt wie du das gerne hättest. Kurzum: Suchprioritäten anpassen an das, was dich als Mensch ausmacht und auf was du wirklich Wert legst.

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