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Das deutsche Rentensystem

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Zitat von Muslime_Frugi am 23. Juni 2026, 19:44 Uhr

Ich könnte ab nächstem Jahr eine 3+3 ATZ unterschreiben. Beginn 57 und ab 50 raus - reduziertes Gehalt bis 63.

Cool, das geht dann rückwirkend, Angebot mit Zeitmaschine :mrgreen:

Du meinst wahrscheinlich 60 oder.

Viel zu früh um aufzuhören, da geht der Spaß erst richtig los 😉

Yo… freudscher Versprecher. Wunsch und Wirklichkeit 😉

Habe gestern meine Hauptfirma zu 50% verkauft, darf ich mich ab 01.07. dann TZ-Privatier nennen? Oder noch 6,5 Jahre rumlungern und mich dann krank melden …?!

Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 23. Juni 2026, 21:02 Uhr

Habe gestern meine Hauptfirma zu 50% verkauft, darf ich mich ab 01.07. dann TZ-Privatier nennen? Oder noch 6,5 Jahre rumlungern und mich dann krank melden …?!

Das geht nicht, ich durfte das auch nicht mit meiner 60% Stelle

Ja, Du hast aber schon einmal alles durchgebracht, das habe ich ja noch vor mir ... und da wird die Zeit langsam knapp. 😉

Zitat von Muslime_Frugi am 23. Juni 2026, 19:44 Uhr

Ich könnte ab nächstem Jahr eine 3+3 ATZ unterschreiben. Beginn 57 und ab 50 raus - reduziertes Gehalt bis 63.

Hab gerade mal überschlagen was mich das und der Entfall der Rente für besonders langjährig Versicherte (2y früher abschlagsfrei) kosten würde.

Rund 280k netto.
Das wäre ein schöner voll ausgestatteter 992 inklusive 10y Servicekosten gewesen😅

Vielleicht gibts Bestandsschutz für bestimmte Jahrgänge?

Ich wäre betroffen mit statt 63 erst mit 64 Rente mit Abschlägen nehmen zu können.  Ist mir aber egal, dann verbrate ich das Festgeld und krieg 3,6% mehr Rente.   Und krieg den Privatiers Titel 🥳 für die Zeit.

Nix da, für den Titel Privatier muss man mindestens 25 Monate vollumfänglich von seinen Ersparnisse leben. 50% gilt auch nicht...

:mrgreen:

Mit den 3,6% p.a. wäre ich mir nicht so sicher. Der Abschlag pro Monat soll von jetzt 0,3% angehoben werden.
Für die 3y anstatt 4y könnte der Gesamtabschlag >14,4% sein.

Der Staat wird weiterhin großen Geldbedarf haben und dass Kapitaleinkünfte ggü. Arbeitseinkommen zu gering besteuert wird ist Common Sense.

Dies alles hat FIRE i.V. zu den Nullzins Jahren mit Vermögensinflation deutlich verändert.
Träumereien werden weniger und Privatiers brauchen deutlich tiefere Taschen.

Ich bin erstmal entspannt, brauche nicht viel Geld und bin recht anspruchslos...

Zitat von Privatier am 23. Juni 2026, 22:25 Uhr

Nix da, für den Titel Privatier muss man mindestens 25 Monate vollumfänglich von seinen Ersparnisse leben. 50% gilt auch nicht...

:mrgreen:

Spielverderber. 😉

Ich arbeite aber dran, die Puzzleteile fügen sich langsam zusammen.

Ich habe immer so kalkuliert, dass ich erst ab 67 Rente bekomme und mit deutlichen Abschlägen, meine Planung deckt das alles ab...

Die FIRE Berechnung darf eben nicht zu knapp sein und muss auch diversen externen Schocks standhalten...weil manche hier immer auf den einzelnen Euro rechnen!

Ich peile unverändert Sommer 2028 mit dann 61 an, alles was ich ab jetzt an doppeltem Gehalt reinhole wird v.a. ins Depot geschaufelt. Vorausgesetzt der Job macht Spaß und artet nicht in Quälerei aus.

Im Anschluss würde ich dann noch 3 Jahre das Vorruhestandsgehalt bekommen und somit eine leicht höhere Anzahl an Rentenpunkten als vorher. Ein höherer Abschlag für die Rente mit dann 64 wäre mir egal, wird ausgeglichen. Insgesamt wird die Rentenreform ein teuer Spaß für meinen Arbeitgeber, da müssen sie die Rückstellungen erhöhen.

Einmal mehr bin ich froh über das Programm, die alternativ angestrebte Rente mit 63 gibt es dann nicht mehr.

Allerdings weiß man nicht, wie es mit der Inflation weitergeht insbesondere auch mit Abgaben, wenn sich die wirtschaftliche Situation so wie bisher weiterentwickelt. Das kann noch ungemütlich werden. Möchte jedenfalls kein böses erwachen haben.

Naja, wenn ich das so lese wird ja zwischen Rentner und Privatier schon gar nicht mehr unterschieden.

Daher gilt: Privatiers sind die, die ihre Rente vollumfänglich spenden (könnten), und wenns an die eigenen Enkel o.ä. ist.

Daher muss ich hiermit feststellen, dass es hier momentan genau drei Privatiers gibt. Und wenn einer davon das Rentenalter erreicht einen top situierten Rentner und einen ab dann nicht ganz so gut dastehenden Privatier.... also leider ich 😒 sowie einen der sein Privatierstum in First Class Flügen verbringt😃.

Aufmerksame Leser können Namen dahinter setzen. Mir würden noch 1-2 mehr einfallen. Plus max. eine handvoll die es potentiell sein könnten.

Gemessen an den Hunderten Usern hier kann man eine Statistik ableiten wie anspruchsvoll das Ziel doch ist.

Bei den allermeisten Angestellten ist es eine selbst gebaute oder zu Lasten der Sozialgemeinschaft konstruierte „Frührente“ mit wenn überhaupt wenigen Jährchen wirklich eigenständig aus dem Vermögen finanziert.

 

Das ist so, läuft ja auch bei vielen im Forum der Privatier so  (mit dem ich ja nix zu tun habe).

Letztendlich ist das natürlich auch eine gute Sache für den einzelnen, funktioniert aber gesamtgesellschaftlich nicht und hat mit den hier propagierten Zielen nur teilweise was zu tun...

Aber ein paar mehr gäbe es wahrscheinlich schon, manche machen aber den Schritt auch nicht...

Hab mich mal bei der handvoll mit dazugezählt. Natürlich mit Teilverzehr in der Gleitphase. Nur CF reicht definitiv nicht.

 

Letztlich geht es doch darum, immer ein gutes Leben zu führen und das nicht in Arbeit und Rente aufzuteilen. Die Finanzen müssen halt stimmen, ohne ausreichend Geld macht beides keinen Spaß. Ich fühle mich eigentlich seitdem ich vor 5 Jahren das Programm unterschrieben habe wie im Ruhestand. Dieses Jahr habe ich bisher mehr frei gehabt als gearbeitet und noch nie so viel Geld verdient, geht doch 😉

Zitat von Muslime_Frugi am 23. Juni 2026, 22:26 Uhr

Mit den 3,6% p.a. wäre ich mir nicht so sicher. Der Abschlag pro Monat soll von jetzt 0,3% angehoben werden.
Für die 3y anstatt 4y könnte der Gesamtabschlag >14,4% sein.

Der Staat wird weiterhin großen Geldbedarf haben und dass Kapitaleinkünfte ggü. Arbeitseinkommen zu gering besteuert wird ist Common Sense.

Dies alles hat FIRE i.V. zu den Nullzins Jahren mit Vermögensinflation deutlich verändert.
Träumereien werden weniger und Privatiers brauchen deutlich tiefere Taschen.

Bei 0,5% statt 0,3% würde ich tatsächlich bis 67 warten und bis dahin mein eigenes Geld verbrauchen.  Geht auch.

Tatsächlich treten viele Szenarien, die zwar eingepreist sind, ich aber gedacht hab, so schlimm wird schon nicht, ein.  Gut, dass ich mehrfach OMY gemacht hab.

Zitat von Muslime_Frugi

.....dass Kapitaleinkünfte ggü. Arbeitseinkommen zu gering besteuert wird ist Common Sense.

Na, wenn das das common sense ist, dann ist das schlimm genug. Es ist halt dieses Elend, allein die Begrifflichkeiten nicht zu unterscheiden. Ein Spekulationsgewinn ist eben keine Einkunft. Und wenn das aber so gesehen wird, dann müssten Verluste auch steuerlich gegen jegliches Einkommem steuerlich absetzbar dein.

Frist wie bei Immos wäre eine Option.

Egal. Deine Grundaussage stimmt. Der Staat lässt such was einfallen, um an das Geld zu kommen das er 'benötigt'. Daher gilt für mich immer mehr: Abstand halten, wenig Kontaktpunkte.

Und die Inflation muss berücksichtigt werden,  wenn man bei 5% Rendite 42% Steuern zahlt und dann noch 3% Inflation gibts real einen Verlust nach Steuern.

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