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Das deutsche Rentensystem

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Die genannte Erhöhung in 2024 gehört zur Tarifrunde TVÖD 2023. Laufzeit 24 Monate, der Erhöhung in 2024 ging dabei eine Nullrunde in 2023 voraus. Der Tarifabschluss TVÖD 2025 geht über 27 Monate, der Erhöhung in 2025 folgt eine geringere Erhöhung in 2026 und gar keine Erhöhung im ersten Quartal 2027.

Die meisten Angstellten nach TVÖD lagen im genannten Zeitraum bei jährlichen Erhöhungen also deutlich unter 4%. Das Nennen der Erhöhungen nur für 2024 + 2025 ohne Einordnung führt in die Irre. Ich hoffe mal, das war keine Absicht sondern der üblich gewordene KI-Slop.

Arbeitest du im ÖD?

@thewandererWanderer Ist die SPD und gewerkschaftsnahe HBS auch in die KI Slop Falle getappt?

https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-tarifloehne-steigen-2024-62468.htm#:~:text=Unter%20Berücksichtigung%20der%20im%201,um%20durchschnittlich%205%2C6%20Prozent

https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-tarifloehne-steigen-2025-73735.htm

Nein, die damalige Regierungspartei hat wie auch die zuständige Gewerkschaft nach Abschluss der Verhandlungen Interesse daran, das Ergebnis im besten Licht darzustellen. Das ist dann genauso irreführend aber die wissen wenigstens, was sie warum schreiben. Bezweifelst du meine Antwort, oder wozu die Drittquelle? Du musst nur dem Link hinter deinem KI-Slop folgen, dort steht alles schwarz auf weiß.

Es ist zugegeben auch ärgerlich, dass Tarifabschlüsse nur mit Rechenaufwand sinnvoll bewertbar sind, während der Rest der Welt auf zwölf Monate runterbricht. Wenigstens seriöse Medien könnten das mal aufs Jahr umrechnen und zwar direkt im Titel und nicht erst hinten Nachsatz.

Zu deiner Frage eine Gegenfrage: Ich bin Software-Entwickler ohne Teamverantwortung mit sechstelligem Brutto + Tantieme, welche Stellen gibt es in TVÖD, TV-L & Co. noch gleich mit diesen Eckdaten?

Ich bin seit 28 Jahren nicht mehr nach Tarif bezahlt. Kenne mich da auch nicht aus. Ja schwer nachzuvollziehen. Hier der %Abschluss, das einen Urlaubstag mehr der in Gehalt gewandelt werden kann, Jahreszahlung Erhöhung usw. Wenn es um Steuergelder zum Zuschuss der Rentenzahlungen geht wird da sicher verantwortungsvoll „nominal“ gerechnet worden sein und die 4,24% stimmen.

Hoffen wir beide doch mal als Steuerzahler. Alles andere wäre doch dilettantisch? Oder doch nur der normale Wahnsinn im Land?

Zitat von Muslime_Frugi am 11. März 2026, 21:44 Uhr

10k freiwillige Einzahlung ergaben 2025 einen Rentenwert von 45€ p. M..*12= 540

10k -42% Steuer ~ 9% auf Nettoeinzahlung.

Bei überinflationärer Steigerung dann 11,12,…% usw.

 

mag ja sein aber das Grundkapital ist erstmal weg, das waer bei dividendenaktien so als wenn ich nur die dividende bekomme, aber der Basiswert auf 0 gesetzt wird, darüber hinaus muss man auf die Auszahlung ja auch wieder Steuern und Sozialabgaben zahlen. Vermutlich trotzdem mittelfristig kein schlechtes Geschäft.

Zitat von TheWanderer am 12. März 2026, 15:31 Uhr

Nein, die damalige Regierungspartei hat wie auch die zuständige Gewerkschaft nach Abschluss der Verhandlungen Interesse daran, das Ergebnis im besten Licht darzustellen.

Und vor allem beziehen die sich auf alle 20Mio Tarifangestellte, nicht nur auf den ÖD.

Arno

sie-gehen-bald-in-rente-dann-sollten-sie-jetzt-diese-5-wichtigen-punkte-klären

https://archive.ph/q1CUu

Heute die alljährliche Renteninformation bekommen, ich habe 60 Rentenpunkte geschafft, quasi der Marathonfinish des Angestelltendaseins :mrgreen:

Bis zum Renteneintritt werden noch 2 x 2 RP und 2 x 1 RP dazukommen, also Endstand 66 RP, für einen bescheidenen Frugalisten wie mich völlig ausreichend 😉

Fakten: Ein sogenannter Eckrentner (45 Jahre Arbeit mit Durchschnittsgehalt) sammelt exakt 45 Entgeltpunkte. In der Realität liegen die Werte jedoch niedriger: Laut Rentenversicherungsbericht 2025 kamen Männer Ende 2024 auf durchschnittlich ca. 1,02 Punkte pro Arbeitsjahr, Frauen auf ca. 0,76 Punkte. Nur ca. 15% der Rentner erreichen die rechnerische Standardrente.

Zitat von Semi-Privatier am 17. April 2026, 17:20 Uhr

Heute die alljährliche Renteninformation bekommen, ich habe 60 Rentenpunkte geschafft, quasi der Marathonfinish des Angestelltendaseins :mrgreen:

Bis zum Renteneintritt werden noch 2 x 2 RP und 2 x 1 RP dazukommen, also Endstand 66 RP, für einen bescheidenen Frugalisten wie mich völlig ausreichend 😉

Fakten: Ein sogenannter Eckrentner (45 Jahre Arbeit mit Durchschnittsgehalt) sammelt exakt 45 Entgeltpunkte. In der Realität liegen die Werte jedoch niedriger: Laut Rentenversicherungsbericht 2025 kamen Männer Ende 2024 auf durchschnittlich ca. 1,02 Punkte pro Arbeitsjahr, Frauen auf ca. 0,76 Punkte. Nur ca. 15% der Rentner erreichen die rechnerische Standardrente.

Das ist schon krass - sowohl Deine RP als auch die Durchschnittsrente - Dann bin ich mit meinen 45 RP eigentlich noch gut dabei....obwohl ich schon unter 50 ausgestiegen bin....

Eben komplett ohne Lücken dauerhaft hohes Einkommen, das ist der Schlüssel.

Ich frage mich aber auch, wie der Durchschnittsrentner, der wahrscheinlich Miete bezahlen muss, mit der geringen Rente hinkommen will. Da ist ohne zusätzliche Vorsorge, was bei den meisten wohl der Fall ist, nichts drin. Reicht nur zum Essen und Wohnen und vielleicht Mofa fahren.

@konsument ich glaube mich erinnern zu können, dass bei den genannten Durchschnittsrenten alle, die Rente beziehen, mit eingerechnet werden. Das ist dann halt nicht so gut, denn: Auch ich bin ja dann da eingerechnet mit meinen 8 Pünktchen. Oder die oft genannte Arztgattin, die ja bloß pro Forma angestellt war. Man sollte mal eine aussagefähige Statistik erstellen, in dem eben nur die berücksichtigt sind, die von der Rente keben müssten plus separat ausgewiesen die Zusatzeinkünfte.

@semi kenne einige Personen, die kurz vor der Rente stehen und 1200 bis 1600€ Brutto erwarten. Gürtel eng gezogen und ab die Post. Der Mensch ist anpassungsfähig.

Ich bin dankbar, davon nicht betroffen zu sein.

Bei aller Liebe @spaetzuendernrw , wie soll das gehen?? Wenn ich hier unsere Privatierskosten anschaue und mal so Scherzchen wie private KV bzw. Freiwillige KV außen vor lasse. Und selbst zwei Autos... da brauchen wir dennoch, grob geschätzt, mindestens, ach ich sags gar nicht!

Die müssen irgendwie noch an Kohle (Staat?) kommen, sonst geht da außer vorm Free TV sitzen nicht allzuviel.

 

Oder sie müssen die Flaschen sammeln, die wir leeren, um sich den Strom und die Raten für den Fernseher leisten zu können. Sonst is nix mit free-TV.

Ich mit meinen im Vergleich zum Bedarf mageren 34 Rentenpunkten brauch nur meine eigene Flaschen wegbringen... Aber auch nur damit die Bude nicht zu sehr vermüllt.

Das wird noch spannend, denn ich glaube dass bei den ganzen Boomern, die jetzt bald in Rente gehen, viele solche Kandidaten dabei sind. Das heißt zur Rente wird der Staat noch einiges an Transferleistungen dazu zahlen müssen, wo man sich eh schon fragt wie er die normalen Rente finanzieren will.

Wir alle die hier im Forum schreiben leben - was die finanziellen Aussichten angeht - so ein bisschen auf der Insel der Seligen.

Auch die bei denen es hier im Vergleich eher knapp aussieht. Das darf man sich immer mal wieder klarmachen. Auch mit Transferleistungen ist das kein Zuckerschlecken.

„Ein Anspruch auf Grundsicherung besteht oft, wenn die Nettorente (inkl. Warmmiete) unter ca. 900–1.000 € liegt.“

Das sagt die KI dazu. Selbst mit 1200€ Bruttorente kriegt man also nicht unbedingt Transferleistungen sondern muss irgendwie klarkommen.

Ja, es gibt Leute die können davon leben weil sie eben müssen. Bürgergeldniveau in der Rente ist für viele die Realität.

 

Ja @knuddelwinzig der wichtige Punkt scheint auch die Miete. Wenn du beim Amt Mietkosten und Wohnlage rumargumentieren musst wird es fies.

Daher gilt für Mittelverdiener erst recht: Wohneigentum schaffen, egal wie hart das Abzahlen wird.

In den 80er Jahren meiner Kindheit gab es Aufkleber die auf einem 560 SEC o.ä. klebten die lauteten:

Eure Armut kotzt mich an

Auf die Frage ob Frugalismus elitär ist sagt die KI heute folgendes:

Frugalisten werden oft als elitär wahrgenommen, da das Konzept eine hohe Sparquote (oft 50–80 % des Einkommens) erfordert, was in der Regel ein überdurchschnittliches Einkommen voraussetzt. Die Bewegung wird häufig mit Akademikern oder IT-Fachkräften assoziiert

Der Mensch hatte immer schon versucht von der Masse abzugrenzen.

Der Frugalist an und für sich ist wohlhabend bis reich. Klagen wie „Es gibt hier nur Millionäre und keine echten Frufalisten“ werden weniger und sind eine sozialromantische Verklärung von Sozialisten die den Wunsch haben alle sollten einigermaßen gleich sein.

@muslime_frugi

Frugalist und Millionär ist für mich kein Widerspruch. Im Gegenteil. Echte Frugalisten enden eben gerne mal als Millionäre oder zumindest in der Nähe. Und wenn FI das Ziel ist, ist die Million ja auch so ganz grob die Grenze wo das funktionieren kann.

Mich hat aber die Aussage „das kann doch nicht gehen mit 1200 bis 1600€ Bruttorente und Miete“ ein bisschen genervt. Zumindest bei ca 1600€ ist der Bereich wo ganz ganz viele landen die eine normale Zeit mit einem normalen Gehalt gearbeitet haben. Klar, jeder weiß dass man zusätzlich was zurücklegen sollte… trotzdem, da leben viele Rentner von, daher kommt ein „das geht doch nicht“ für mich ein bisschen arrogant rüber.

Mich kotzen weder Armut noch Reichtum an, aber ich hatte das Gefühl dass einigen  hier mal einen Realitätscheck gut täte weil sie fast nicht mehr wissen wie „ganz normale“ Leute leben 🤗

 

 

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