Bitte oder Registrieren, um Beiträge und Themen zu erstellen.

Das deutsche Rentensystem

VorherigeSeite 23 von 25Nächste

Stimmt:  Bruttomedianverdienst in Deutschland 3817€.   20% =763€ macht trotzdem eine > 1 Mio nach 45 Jahren.  Nach der 4% Regel bekommt er 3.300€.
Aktuell hätte er 45 Rentenpunkte macht 1.800€ Bruttorente.
Die Hälfte der Leute ist trotzdem unter der o.g. Zahl.
So eine Gesellschaft ohne Altersarmut ist gar nicht so leicht.

Zitat von TakeTwo am 20. September 2025, 17:30 Uhr
Zitat von Absprung_2020 am 20. September 2025, 16:08 Uhr

... private Rentenvorsorge ...

... und einen vernünftigen Entnahme Plan brauchts auch und was ist, wenn das Geld Alle ist?

Entnahmeplan: auf welches Endalter kalkuliert?

So dass weder am Ende des Geldes noch Leben(sjahre) noch am Ende des Lebens Geld übrig ist?!

Da ist der Vorteil einer (lebenslangen) "Leibrentenversicherung", dass das "Langlebigkeitsrisiko" des Einzelnen abgedeckt ist!

Renten ob GRV, Rürüp, Riester, Pensionen, Versorgungswerke usw. halte  ich zur Diversifikation zur Altersvorsorge genauso wichtig wie ein breit gestreutes Aktienportfolio.

Das Zauberwort ist eben die Diversifikation. Rein Volkswirtschaftlich kann es mit der aktuellen Rentenformel nicht funktionieren. Schaut Euch mal die Renten- und Pensionsverpflichtungen, die geplanten Rüstungsausgaben und die Zinsbelastung des Bundeshaushaltes der nächsten Jahrzehnte an. Das kann einen schon schlaflose Nächte bereiten....es wird nicht ohne erhebliche Härte sprich Reformen gehen...und je länger wird mit Reformen warten, umso härter werden diese ausfallen (müssen).

Jedes große Problem war mal ein kleines Problem. Kleine Probleme lassen sich nun mal leichter lösen als große Probleme...

Zitat von Muslime_Frugi am 21. September 2025, 12:13 Uhr

Renten ob GRV, Rürüp, Riester, Pensionen, Versorgungswerke usw. halte  ich zur Diversifikation zur Altersvorsorge genauso wichtig wie ein breit gestreutes Aktienportfolio.

Ja schon, aber..... wieviel der Leute die in der gesetzlichen sind und nicht den goldenen Löffel in der Schublade liegen haben, haben nur den gesetzlichen Baustein. Daher muss/soll/kann der Staat eben für Diversifikation sorgen durch einen anderen Ansatz.

"Je niedriger die gesetzliche Rente, desto höher das Haushaltseinkommen, wie aus Zahlen des Arbeitsministeriums hervorgeht" diesen Satz habe ich gerade aus einem Stern Artikel über die erwartbare Rentenzahlungen, Stand 2024 raubkopiert.

https://m.bild.de/politik/inland/regierungsberater-fordern-rente-rumms-deutsche-sollen-bis-73-arbeiten-68e2dea3c9fcb483178b8a68

Endlich ...werden hier einige sagen...

Mir soll es recht sein, meine Vorruhestandsbezüge laufen solange weiter bis ein Renteneintritt möglich ist, je später der liegt desto besser :mrgreen:

Dann wäre ich mit dem mehrfach geäußerten Vorschlag des Vice President mit 70 3 Jahre lang ein Vollprivatier 😅

Aber im Ernst: Das geht in die richtige Richtung. Frugalisten lieben ja Herausvorderungen. Dann ist die Rente mit 40 noch ein bisschen mehr Challenge.

Experten der DRV sagen ja das rentennahe Jahrgänge nicht betroffen sind. Bleibt die Frage wie rentennah definiert wird

Irgendwie müssen sie ja die noch kommenden Boomer vorm Renteneintritt weggrätschen, also mich zum Beispiel 😉

Im Dezember werden für‘25 wieder 10k überwiesen.

@Muslime_Frugi also am Diversifizieren sollte nicht gespart werden!

Absolut! Und viel hilft viel. Du weißt ja, mit vollgeschissenen Hosen lässt es sich gut stinken.

„Maischberger“: Renteneintrittsalter wird laut Spahn „schrittweise weiter steigen müssen“ - WELT

Yipiee! :mrgreen:

Aber eben nicht in dieser Legislaturperiode, wie gehabt den schwarzen Peter weiterscheiben bis dann vielleicht die AfD das umsetzen darf ...

https://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/regierung-rechnet-mit-ueberraschend-deutlichem-anstieg-der-renten-ab-juli-2026_c9880ddc-b95d-4966-9ad4-5c4d307df9ea.html

@muslime_frugi läuft! Gleichwohl das maßgeblich durch die Höhe der Entwicklung der Bruttolöhne beeinflusst wird, nicht durch "zukunftsgerichtete Vernunft".

Ich bin da absolut bei dir. Die JU hat Baas und Merz zu Recht den Stinkefinger gezeigt.

Zukünftige Maßnahmen werden jedoch nicht bestehende Renten betreffen und rentennahe Jahrgänge nicht oder nur gleitend.
In der Gesamtdifersifikation ist die GRV der neidfreie Teil und sicher vor Umverteilungs- und Enteignungsphantasien.

Zitat von Muslime_Frugi am 31. Oktober 2025, 22:07 Uhr

...

Zukünftige Maßnahmen werden jedoch nicht bestehende Renten betreffen ...

Kommt drauf an:

Geld"druck"orgien der EZB aka Quantitativ Pissing und daraus ggfs. resultierende  Teuerungsschübe (wie im Italien der 1970er Jahre?) würden auch bestehende/laufende Renten entwerten...

Zitat von Privatier am 6. Oktober 2025, 13:20 Uhr

https://m.bild.de/politik/inland/regierungsberater-fordern-rente-rumms-deutsche-sollen-bis-73-arbeiten-68e2dea3c9fcb483178b8a68

Endlich ...werden hier einige sagen...

67 werden natürlich nicht haltbar sein auf lange Sicht, insb. wenn Menschen dann vermehrt 90+ werden. Da ist das dänische System zumindest ehrlich.
Die "70" wird auch in DE verabschiedet werden, und zwar noch vor 2035 (falls der Haushalt überhaupt solange durchhält).

und alles schreit ..... Eintrittsalter auf 73 Jahre anheben .... bis 2060

warum steht eigentlich auf meinem aktuellen Kalender 2025 ? Ach stimmt, weil wir erst das Jahr 2025 haben. Also in 35 Jahren das Renteneintrittsalter um 6 Jahre erhöhen. Ich muß mal auszurechnen wieviel das pro Jahr ist, aber ich nicht weiß mein Taschenrechner mit so kleinen Zahlen umgehen kann 😉

Aber auch klar, die Zeitung kennt ja keine kleinen Schriftgrößen.

VorherigeSeite 23 von 25Nächste