Auf der Zielgeraden
Zitat von Norge am 12. Oktober 2024, 6:42 Uhr@porthos
Hallo Porthos,
Gratulation zum Erreichten!
Ich dachte bis dato immer, dass kein Anspruch auf ALG besteht, wenn man eine Abfindung erhält. Wieder was gelernt 🙂
VG
Hallo Porthos,
Gratulation zum Erreichten!
Ich dachte bis dato immer, dass kein Anspruch auf ALG besteht, wenn man eine Abfindung erhält. Wieder was gelernt 🙂
VG
Zitat von Muslime_Frugi am 12. Oktober 2024, 9:57 UhrDanke für die Antwort @porthos
Du kannst dich entspannt zurücklehnen und sagen du bist "durch". Da brennt wohl nix mehr an. Maßgeblich auch durch deinen recht geringen Bedarf. Ist bei 1.500€ im Monat auch Miete dabei oder wohnst du zur Miete?
Ansonsten darfst du dir eher künftig Gedanken darüber machen, ob du dir hier und da mehr gönnst.
Alles Gute weiterhin und lass wieder von dir hören.
Danke für die Antwort @porthos
Du kannst dich entspannt zurücklehnen und sagen du bist "durch". Da brennt wohl nix mehr an. Maßgeblich auch durch deinen recht geringen Bedarf. Ist bei 1.500€ im Monat auch Miete dabei oder wohnst du zur Miete?
Ansonsten darfst du dir eher künftig Gedanken darüber machen, ob du dir hier und da mehr gönnst.
Alles Gute weiterhin und lass wieder von dir hören.
Zitat von Porthos am 12. Oktober 2024, 13:12 Uhr@norge
Dankeschön.
@muslime_frugi
Rein rechnerisch ist da eine "Miete" von 420€ mit drin, auch wenn ich sie aktuell nicht zahle.
Das Haus gehört meiner Partnerin. Als ich vor gut 15 Jahren zu ihr zog, habe ich die vorherige Warmmiete einfach an sie gezahlt. Allerdings trägt sie auch die restlichen laufenden Kosten wie Energie und Kommunikation. 2019 musste das Dach neu gemacht werden und ich habe die 42k Bezahlt und als zinslosen Kredit "deklariert" seither zahle ich nicht mehr, sondern wohne ihn ab. Die Restsumme fließt aber immer als Guthaben in die Statistik mit ein.
Daher scheint meine "Cashquote" mit aktuell 27k größer als sie de facto ist (10k sind noch ihre Restschuld).Das mit dem Gönnen, mach ich schon, aber ich habe mich auch an meinen Lebensstil gewöhnt. Trotzdem habe ich mir dieses Jahr schon ein Packraft, ein E-Motorrad einen E-scooter und ein Dachzelt gegönnt. Zwei Campingurlaube waren auch noch drin 😉
Ich liebe aber auch das gute Gefühl, dass ich mir alles Mögliche gönnen könnte wenn ich wollte.
Aktuell sieht es aus, als wenn meine Partnerin(55) auch aussteigen wird. Der Sozialplan wird gerade ausbaldowert und eventuell braucht sie dazu etwas Unterstützung. Dann habe ich ja noch 3 Kinder und 6 Enkel, so dass ich denke, es wird sich sicher jemand finden der das Geld ausgibt. 😎
Dankeschön.
Rein rechnerisch ist da eine "Miete" von 420€ mit drin, auch wenn ich sie aktuell nicht zahle.
Das Haus gehört meiner Partnerin. Als ich vor gut 15 Jahren zu ihr zog, habe ich die vorherige Warmmiete einfach an sie gezahlt. Allerdings trägt sie auch die restlichen laufenden Kosten wie Energie und Kommunikation. 2019 musste das Dach neu gemacht werden und ich habe die 42k Bezahlt und als zinslosen Kredit "deklariert" seither zahle ich nicht mehr, sondern wohne ihn ab. Die Restsumme fließt aber immer als Guthaben in die Statistik mit ein.
Daher scheint meine "Cashquote" mit aktuell 27k größer als sie de facto ist (10k sind noch ihre Restschuld).
Das mit dem Gönnen, mach ich schon, aber ich habe mich auch an meinen Lebensstil gewöhnt. Trotzdem habe ich mir dieses Jahr schon ein Packraft, ein E-Motorrad einen E-scooter und ein Dachzelt gegönnt. Zwei Campingurlaube waren auch noch drin 😉
Ich liebe aber auch das gute Gefühl, dass ich mir alles Mögliche gönnen könnte wenn ich wollte.
Aktuell sieht es aus, als wenn meine Partnerin(55) auch aussteigen wird. Der Sozialplan wird gerade ausbaldowert und eventuell braucht sie dazu etwas Unterstützung. Dann habe ich ja noch 3 Kinder und 6 Enkel, so dass ich denke, es wird sich sicher jemand finden der das Geld ausgibt. 😎
Zitat von Semi-Privatier am 12. Oktober 2024, 16:24 Uhr@porthos Habe eben mal Deinen Faden hier gelesen, Glückwunsch und well done. Und herzlichen Dank, dass Du Dich über den langen Zeitraum von nunmehr 6 Jahren immer mal wieder meldest. Finde ich spannend zu sehen wie eine Planung aufgeht und auch wie es sich besser als erwartet entwickeln kann.
Viele verabschieden sich hier ja nach einer kurzen Vorstellung wieder, haben sich vielleicht die Pläne geändert oder wollen diese nicht mehr kundtun, manche wollen sogar ihren Thread gelöscht haben, teils weil ihnen die Antworten nicht gefallen haben. Daher klasse das Du dabei bleibst.
Weiterhin alles Gute 🙂
@porthos Habe eben mal Deinen Faden hier gelesen, Glückwunsch und well done. Und herzlichen Dank, dass Du Dich über den langen Zeitraum von nunmehr 6 Jahren immer mal wieder meldest. Finde ich spannend zu sehen wie eine Planung aufgeht und auch wie es sich besser als erwartet entwickeln kann.
Viele verabschieden sich hier ja nach einer kurzen Vorstellung wieder, haben sich vielleicht die Pläne geändert oder wollen diese nicht mehr kundtun, manche wollen sogar ihren Thread gelöscht haben, teils weil ihnen die Antworten nicht gefallen haben. Daher klasse das Du dabei bleibst.
Weiterhin alles Gute 🙂
Zitat von Muslime_Frugi am 13. Oktober 2024, 11:41 Uhr@porthos
ich habe mir gerade mal meine 4 Jahre alten Beiträge durchgelesen. Ist schon interessant 😉 .
Verändert hat sich:
- dass es bei uns seit 2 Jahren und aufgrund Wachstum auf unabsehbarer Zeit keine Programme mehr gibt. Es gab eigentlich immer ähnliche Programme wie du es genommen hast. Hohe Abfindung ohne BeE oder geminderte Abfindung mit BeE. Dazu ATZ. ATZ steht noch in der Betriebsvereinbarung, wird aber fast nicht mehr genehmigt. Nur in Bereichen die nicht so gut laufen (gibt es sehr wenige). Hatte mir für das letzte Programm aus 2020 eine Excel gebaut und gerade mal die aktellen Zahlen eingetippt. Wären bei 13 Jahren Zugehörigkeit 250k ohne BeE. und mit der BeE (Kurzarbeit null) 430k.
- Das Betriebsklima und der positive Ausblick, aber auch Flexibilisierung der Arbeit haben deutlich verbessert, sodass der "Leidensdruck" weg ist
- Das eigene Sicherheitsbedürfnis und der Wunsch nach Budgetreserven ist gestiegen (sicher rational übertrieben)
ich habe mir gerade mal meine 4 Jahre alten Beiträge durchgelesen. Ist schon interessant 😉 .
Verändert hat sich:
- dass es bei uns seit 2 Jahren und aufgrund Wachstum auf unabsehbarer Zeit keine Programme mehr gibt. Es gab eigentlich immer ähnliche Programme wie du es genommen hast. Hohe Abfindung ohne BeE oder geminderte Abfindung mit BeE. Dazu ATZ. ATZ steht noch in der Betriebsvereinbarung, wird aber fast nicht mehr genehmigt. Nur in Bereichen die nicht so gut laufen (gibt es sehr wenige). Hatte mir für das letzte Programm aus 2020 eine Excel gebaut und gerade mal die aktellen Zahlen eingetippt. Wären bei 13 Jahren Zugehörigkeit 250k ohne BeE. und mit der BeE (Kurzarbeit null) 430k.
- Das Betriebsklima und der positive Ausblick, aber auch Flexibilisierung der Arbeit haben deutlich verbessert, sodass der "Leidensdruck" weg ist
- Das eigene Sicherheitsbedürfnis und der Wunsch nach Budgetreserven ist gestiegen (sicher rational übertrieben)
Zitat von Porthos am 13. Oktober 2024, 13:59 Uhr@muslime_frugi
Tatsächlich hatte ich damals, als ich mich entschied das Angebot anzunehmen, kurzzeitig die Befürchtung man würde mich nicht gehen lassen. Für diesen Fall wollte ich noch zwei Jahre länger arbeiten und dann ohne Abfindung gehen. Das war aber dem "Leidensdruck" geschuldet. Ich verstehe jeden, der seine Arbeit gerne macht. Es gab auch Zeiten, da konnte ich mir nicht vorstellen irgendwann in Rente zu gehen.
ATZ wurde stark zurück gefahren, seit es nicht mehr staatlich gefördert wird (seit 2010). Auf Grund des Fachkräftemangels werden ja auch schon Rufe laut, die vorzeitigen Renteneintritte auf den Prüfstand zu stellen.
Letztendlich hätte ich aus heutiger Sicht den Ausstieg auch ohne den Sozialplan gestemmt, aber die letzten Jahre sind natürlich aus Investorensicht ziemlich gut gelaufen.
Jeder der sich unsicher ist, ob sein Ausstiegsmodell funktioniert, bekommt von mir gesagt: "Wenn es nicht klappt, musst du eben wieder arbeiten gehen. Das wäre auch schon der Worstcase." Auch eine Arbeitszeitreduzierung könnte eine Alternative zum Ausstieg sein. Meine Partnerin arbeitet schon seit fast 20 Jahren nur noch 4 Tage die Woche.
Tatsächlich hatte ich damals, als ich mich entschied das Angebot anzunehmen, kurzzeitig die Befürchtung man würde mich nicht gehen lassen. Für diesen Fall wollte ich noch zwei Jahre länger arbeiten und dann ohne Abfindung gehen. Das war aber dem "Leidensdruck" geschuldet. Ich verstehe jeden, der seine Arbeit gerne macht. Es gab auch Zeiten, da konnte ich mir nicht vorstellen irgendwann in Rente zu gehen.
ATZ wurde stark zurück gefahren, seit es nicht mehr staatlich gefördert wird (seit 2010). Auf Grund des Fachkräftemangels werden ja auch schon Rufe laut, die vorzeitigen Renteneintritte auf den Prüfstand zu stellen.
Letztendlich hätte ich aus heutiger Sicht den Ausstieg auch ohne den Sozialplan gestemmt, aber die letzten Jahre sind natürlich aus Investorensicht ziemlich gut gelaufen.
Jeder der sich unsicher ist, ob sein Ausstiegsmodell funktioniert, bekommt von mir gesagt: "Wenn es nicht klappt, musst du eben wieder arbeiten gehen. Das wäre auch schon der Worstcase." Auch eine Arbeitszeitreduzierung könnte eine Alternative zum Ausstieg sein. Meine Partnerin arbeitet schon seit fast 20 Jahren nur noch 4 Tage die Woche.
Zitat von Porthos am 13. Oktober 2024, 20:17 UhrDer Vollständigkeit halber hier nochmal mein Zeitstrahl (angepasst an die aktuelle Planung):
Der Vollständigkeit halber hier nochmal mein Zeitstrahl (angepasst an die aktuelle Planung):
Hochgeladene Dateien:- Du musst dich anmelden um auf Uploads zugreifen zu können.
Zitat von Muslime_Frugi am 13. Oktober 2024, 20:24 UhrKlar, da man nie weiß wie def Kapitalmarkt sich entwickelt ist es schlüssig so zu starten dass man bei >90% der nicht eingetreten Worst-Case Szenarien besser darsteht als geplant.
Zeitnah und knapp aufhören um dann im Bedarfsfall wieder zu arbeiten würde ich ü50 nur empfehlen wenn der Leidensdruck groß ist, da i.d.R. Abstriche bei der Wiederaufnahme gemacht werden müssen. Wenn das potenzielle Anschlussgehalt egal ist kann es natürlich eine Chance sein etwas ganz neues zu entdecken.Ich arbeite vorerst dieses und nächstes Jahr eine Art 75% Teilzeit als Sabbatical und habe pro Jahr je 3 Monate zusätzlich frei.
Klar, da man nie weiß wie def Kapitalmarkt sich entwickelt ist es schlüssig so zu starten dass man bei >90% der nicht eingetreten Worst-Case Szenarien besser darsteht als geplant.
Zeitnah und knapp aufhören um dann im Bedarfsfall wieder zu arbeiten würde ich ü50 nur empfehlen wenn der Leidensdruck groß ist, da i.d.R. Abstriche bei der Wiederaufnahme gemacht werden müssen. Wenn das potenzielle Anschlussgehalt egal ist kann es natürlich eine Chance sein etwas ganz neues zu entdecken.
Ich arbeite vorerst dieses und nächstes Jahr eine Art 75% Teilzeit als Sabbatical und habe pro Jahr je 3 Monate zusätzlich frei.
Zitat von Muslime_Frugi am 14. Oktober 2024, 8:03 Uhr@porthos: Was meinst du eigentlich in deiner Tabelle mit BSAV 6+6?
Die Rente nimmst du sicher mit 65 abschlagsfrei, sofern dann noch möglich, oder?
@porthos: Was meinst du eigentlich in deiner Tabelle mit BSAV 6+6?
Die Rente nimmst du sicher mit 65 abschlagsfrei, sofern dann noch möglich, oder?
Zitat von Porthos am 14. Oktober 2024, 10:16 UhrZitat von Muslime_Frugi am 14. Oktober 2024, 8:03 Uhr@porthos: Was meinst du eigentlich in deiner Tabelle mit BSAV 6+6?
Ich habe Anspruch auf 3 Betriebsrenten. eine Unverfallbarkeitsbescheinigung über monatlich 111€ aus meinem ersten Siemens-/Infineon-Leben, 50€ VBL aus Versorgungsausgleich und gut 15k Guthaben BSAV(Siemensrente aus meinem zweiten Siemensleben).
Dieses BSAV-Guthaben kann ich als Rente beziehen (ca. 50€/Monat), oder auf Antrag ab 62. Lebensjahr als Auszahlung in 12 Raten.
Letzteres ist aktuell mein Plan. Auf zwei Jahre verteilt sollte das weitgehend steuer- und sozialabgabenfrei klappen solange ich noch keine Rente beziehe.
Als Rente würde das voll versteuert und auch die GKV hält die Hand auf. 😉Die Rente nimmst du sicher mit 65 abschlagsfrei, sofern dann noch möglich, oder?
Klar, hab das mal im Brutto grob überschlagen. Wenn ich 75 werde, bin ich im Plus.
[1] jeweiliger saldierter Vorlauf bei Rente mit Abschlag zum Jahresende, reduziert durch die Abschläge.
[2] Ungekürzter Rentenanspruch
[3] Kürzungsbetrag
[4] Vorlauf durch 2 Jahre (63 und 64) wird durch die Minderung von 13,8% in Folge abgebaut
Zitat von Muslime_Frugi am 14. Oktober 2024, 8:03 Uhr@porthos: Was meinst du eigentlich in deiner Tabelle mit BSAV 6+6?
Ich habe Anspruch auf 3 Betriebsrenten. eine Unverfallbarkeitsbescheinigung über monatlich 111€ aus meinem ersten Siemens-/Infineon-Leben, 50€ VBL aus Versorgungsausgleich und gut 15k Guthaben BSAV(Siemensrente aus meinem zweiten Siemensleben).
Dieses BSAV-Guthaben kann ich als Rente beziehen (ca. 50€/Monat), oder auf Antrag ab 62. Lebensjahr als Auszahlung in 12 Raten.
Letzteres ist aktuell mein Plan. Auf zwei Jahre verteilt sollte das weitgehend steuer- und sozialabgabenfrei klappen solange ich noch keine Rente beziehe.
Als Rente würde das voll versteuert und auch die GKV hält die Hand auf. 😉
Die Rente nimmst du sicher mit 65 abschlagsfrei, sofern dann noch möglich, oder?
Klar, hab das mal im Brutto grob überschlagen. Wenn ich 75 werde, bin ich im Plus.
[1] jeweiliger saldierter Vorlauf bei Rente mit Abschlag zum Jahresende, reduziert durch die Abschläge.
[2] Ungekürzter Rentenanspruch
[3] Kürzungsbetrag
[4] Vorlauf durch 2 Jahre (63 und 64) wird durch die Minderung von 13,8% in Folge abgebaut
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Zitat von Porthos am 12. November 2024, 8:50 UhrKurzes Update:
Da durch Erhöhungen der GKV-Beiträge meine steuermindernde 2-Jahre Beitragsvorauszahlung aus dem Abfindungsjahr vorzeitig aufgebraucht ist, habe ich spontan schon ab 01.11. ALG1 beantragt. Das bringt in Summe 2,2k/Monat(gut 1,9k ALG + Übernahme 0,3k Sozialversicherung) für die nächsten 2 Jahre.
Mein Arbeitsvermittler hat einen Videotermin anberaumt und möchte Anfang Februar das erste mal wieder von mir hören.
Das werte ich erstmal positiv, und warte jetzt mal was die ARGE an Vorschlägen schickt.Nach genauerer Beschäftigung mit der BSAV musste ich feststellen, dass die Auszahlung in 12 Raten nicht in Monats- sonder Jahresraten erfolgt. Da werde ich also noch etwas feilen müssen. Offiziell könnte ich einen Antrag auf 5 Raten stellen(ist wohl Minimum), dann kann ich hoffentlich wenigstens 2 Raten steuerfrei(als Privatier) einstreichen.
Kurzes Update:
Da durch Erhöhungen der GKV-Beiträge meine steuermindernde 2-Jahre Beitragsvorauszahlung aus dem Abfindungsjahr vorzeitig aufgebraucht ist, habe ich spontan schon ab 01.11. ALG1 beantragt. Das bringt in Summe 2,2k/Monat(gut 1,9k ALG + Übernahme 0,3k Sozialversicherung) für die nächsten 2 Jahre.
Mein Arbeitsvermittler hat einen Videotermin anberaumt und möchte Anfang Februar das erste mal wieder von mir hören.
Das werte ich erstmal positiv, und warte jetzt mal was die ARGE an Vorschlägen schickt.
Nach genauerer Beschäftigung mit der BSAV musste ich feststellen, dass die Auszahlung in 12 Raten nicht in Monats- sonder Jahresraten erfolgt. Da werde ich also noch etwas feilen müssen. Offiziell könnte ich einen Antrag auf 5 Raten stellen(ist wohl Minimum), dann kann ich hoffentlich wenigstens 2 Raten steuerfrei(als Privatier) einstreichen.
Zitat von Muslime_Frugi am 12. November 2024, 12:54 UhrWenn du nach der ALG Zeit noch eine Privatier Phase mit geringen zu versteuernden Einkünften hast, warum lässt du dir die bAV dann nicht in einem dieser Jahre als Einmalauszahlung nach der 5tel Regelung auszahlen. Du könntest dann nochmal 3 Jahresbeiträge KV im Voraus zahlen und ggf freiw. GRV Beiträge.
Wenn du nach der ALG Zeit noch eine Privatier Phase mit geringen zu versteuernden Einkünften hast, warum lässt du dir die bAV dann nicht in einem dieser Jahre als Einmalauszahlung nach der 5tel Regelung auszahlen. Du könntest dann nochmal 3 Jahresbeiträge KV im Voraus zahlen und ggf freiw. GRV Beiträge.
Zitat von Porthos am 12. November 2024, 16:39 Uhr@muslime_frugi Würde ich machen, wenn es möglich ist. Muß dazu Ende der ALG1-Phase nochmal mit der BSAV Rücksprache halten.
Alles was ich bis jetzt gefunden habe sagt mindestens 5 Raten.Das neue System: Defined Contribution (sind in meinem zweiten Siemensleben nur 15k Guthaben zusammengekommen)
@muslime_frugi Würde ich machen, wenn es möglich ist. Muß dazu Ende der ALG1-Phase nochmal mit der BSAV Rücksprache halten.
Alles was ich bis jetzt gefunden habe sagt mindestens 5 Raten.
Das neue System: Defined Contribution (sind in meinem zweiten Siemensleben nur 15k Guthaben zusammengekommen)
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Zitat von Muslime_Frugi am 12. November 2024, 19:30 UhrSehr schade. Eine Einmalauszahlung wäre wie von mir beschrieben die wohl bevorzugte Variante.
Sehr schade. Eine Einmalauszahlung wäre wie von mir beschrieben die wohl bevorzugte Variante.
Zitat von Porthos am 30. Mai 2025, 22:39 UhrHeute nochmal ein Kurzupdate:
Nach 7 Monaten ALG 1 läuft immer noch alles nach Plan, Depot steigt langsam aber stetig, ein ehemaliger Kollege ist mir vor 2 Jahren in meinem Fahrwasser gefolgt. Auch bei ihm keine Komplikationen.
Aber das wichtigste ist, dass auch meine Partnerin Anfang des Jahres, mit 56 ein Angebot von ihrer Firma erhalten hat. Nun ist sie schon seit 2 Monaten bei voller Bezahlung freigestellt und wir können die Zeit gemeinsam genießen. Ihr Arbeitsvertrag endet zum November, und dann gibt es nochmal ca. 150K Abfindung. Zusammen mit knapp 90K Erspartem und einem gut gefüllten Arbeitszeitkonto reicht auch ihr das bis zum Eintritt in eine ansehnliche Rente.
Was ich bis dato nicht wusste: Die Rentenversicherung übernimmt das Arbeitszeitkonto und zahlt ihr daraus das letzte Jahr vor dem Renteneintritt ein Einkommen. Man lernt nie aus.
Heute nochmal ein Kurzupdate:
Nach 7 Monaten ALG 1 läuft immer noch alles nach Plan, Depot steigt langsam aber stetig, ein ehemaliger Kollege ist mir vor 2 Jahren in meinem Fahrwasser gefolgt. Auch bei ihm keine Komplikationen.
Aber das wichtigste ist, dass auch meine Partnerin Anfang des Jahres, mit 56 ein Angebot von ihrer Firma erhalten hat. Nun ist sie schon seit 2 Monaten bei voller Bezahlung freigestellt und wir können die Zeit gemeinsam genießen. Ihr Arbeitsvertrag endet zum November, und dann gibt es nochmal ca. 150K Abfindung. Zusammen mit knapp 90K Erspartem und einem gut gefüllten Arbeitszeitkonto reicht auch ihr das bis zum Eintritt in eine ansehnliche Rente.
Was ich bis dato nicht wusste: Die Rentenversicherung übernimmt das Arbeitszeitkonto und zahlt ihr daraus das letzte Jahr vor dem Renteneintritt ein Einkommen. Man lernt nie aus.
Zitat von Porthos am 5. Dezember 2025, 17:26 UhrUnd wieder ein Jahr näher an die Rente herangerückt. Nach nun 12 Monaten ALG1 ist mal wieder ein Rückblick fällig.
Kapitalmarkt lief gut (wie erwartet). Die Tatsache, dass ich in diesem Jahr 30k in ETFs investiert habe (bei "nur" 24k ALG1) zeigt mir, dass es auch ohne ALG gegangen wäre. Für die verbleibenden 11 Monate bin ich daher bezüglich der Arge entspannt. Dann sind nur noch 2 Jahre bis zur abschlagsfreien Rente mit 66 Rentenpunkten zu überbrücken.
Die Reduzierung meiner Dividenden hat auch den gewünschten Erfolg gezeigt, so dass ich wohl bei der GKV nur den Mindestbeitrag werde zahlen müssen. In der GRV habe ich im Sommer die 45 Jahre voll gemacht und brauche somit dann keine Beiträge mehr zu entrichten.
Meine Partnerin ist nun nach 7 Monaten bezahlter Freistellung auch mit 56 im "Vorruhestand" angekommen. Das war so vor anderthalb Jahren noch nicht abzusehen, passt aber natürlich super, da wir jetzt die Zeit gemeinsam gestalten können.
Zur Vollständigkeit hier noch einige Screenshots meines Rentablo-Accounts. Die 500k scheinen bei meinem Konsumverhalten tatsächlich so ein Tippingpoint gewesen zu sein, ab dem der Wert trotz Entnahme weiter steigt.
Und wieder ein Jahr näher an die Rente herangerückt. Nach nun 12 Monaten ALG1 ist mal wieder ein Rückblick fällig.
Kapitalmarkt lief gut (wie erwartet). Die Tatsache, dass ich in diesem Jahr 30k in ETFs investiert habe (bei "nur" 24k ALG1) zeigt mir, dass es auch ohne ALG gegangen wäre. Für die verbleibenden 11 Monate bin ich daher bezüglich der Arge entspannt. Dann sind nur noch 2 Jahre bis zur abschlagsfreien Rente mit 66 Rentenpunkten zu überbrücken.
Die Reduzierung meiner Dividenden hat auch den gewünschten Erfolg gezeigt, so dass ich wohl bei der GKV nur den Mindestbeitrag werde zahlen müssen. In der GRV habe ich im Sommer die 45 Jahre voll gemacht und brauche somit dann keine Beiträge mehr zu entrichten.
Meine Partnerin ist nun nach 7 Monaten bezahlter Freistellung auch mit 56 im "Vorruhestand" angekommen. Das war so vor anderthalb Jahren noch nicht abzusehen, passt aber natürlich super, da wir jetzt die Zeit gemeinsam gestalten können.
Zur Vollständigkeit hier noch einige Screenshots meines Rentablo-Accounts. Die 500k scheinen bei meinem Konsumverhalten tatsächlich so ein Tippingpoint gewesen zu sein, ab dem der Wert trotz Entnahme weiter steigt.
Hochgeladene Dateien:- Du musst dich anmelden um auf Uploads zugreifen zu können.
Zitat von Muslime_Frugi am 5. Dezember 2025, 17:53 Uhr@porthos
schön zuverlässig von dir zu hören!
Freut mich dass es so gut läuft. Da kannst du sehr entspannt und gelassen der Zukunft entgegensehen.
Das Beste aber, dass deine Partnerin nun auch aufhört.
Konnte sie mit Abfindung aufhören? Ist sie in der Lage sich alleine zu finanzieren?Du selbst scheinst ja echt sparsam unterwegs zu sein. Wenn du rund 10k Dividenden und 24k ALG als Einkünfte hattest, aber 30k gespart, ist es dann richtig geschlussfolgert nur 4K gebraucht zu haben?
Planst Du großzügiger in der Zukunft zu sein? Andernfalls würde es ab Bezugszeitpunkt der Rente bedeuten dass du immer weiter investieren wirst.
Sind in deinem Portfolio nur Einzelaktien? Ergibt sich die rückgängige Dividende aus Umschichtungen weg von dividendenstarke Aktien oder/und dem Dollarverfall?Welches Programm zum Tracken der Dividende und des Portfolio nutzt du?
Und wichtigsten und letzte Fragen zum Schluss: Wie empfindest du die freie Zeit? Wie nutzt du sie im Alltag und wie planst du sie zu nutzen wenn auch die Partnerin aufhört? Was sind deine Schlüsse aus der Privatiersicht mit Blick auf das Arbeitsleben?
schön zuverlässig von dir zu hören!
Freut mich dass es so gut läuft. Da kannst du sehr entspannt und gelassen der Zukunft entgegensehen.
Das Beste aber, dass deine Partnerin nun auch aufhört.
Konnte sie mit Abfindung aufhören? Ist sie in der Lage sich alleine zu finanzieren?
Du selbst scheinst ja echt sparsam unterwegs zu sein. Wenn du rund 10k Dividenden und 24k ALG als Einkünfte hattest, aber 30k gespart, ist es dann richtig geschlussfolgert nur 4K gebraucht zu haben?
Planst Du großzügiger in der Zukunft zu sein? Andernfalls würde es ab Bezugszeitpunkt der Rente bedeuten dass du immer weiter investieren wirst.
Sind in deinem Portfolio nur Einzelaktien? Ergibt sich die rückgängige Dividende aus Umschichtungen weg von dividendenstarke Aktien oder/und dem Dollarverfall?
Welches Programm zum Tracken der Dividende und des Portfolio nutzt du?
Und wichtigsten und letzte Fragen zum Schluss: Wie empfindest du die freie Zeit? Wie nutzt du sie im Alltag und wie planst du sie zu nutzen wenn auch die Partnerin aufhört? Was sind deine Schlüsse aus der Privatiersicht mit Blick auf das Arbeitsleben?
Zitat von Porthos am 5. Dezember 2025, 19:11 Uhr@muslime_frugi
Freue mich auch immer von dir zu lesen, wenn ich mal spontan reinschaue.
Ja, Partnerin hat auch eine gute Abfindung mitnehmen können. Da ich sie vorher schon zum Anlegen motivieren konnte, hatte sie schon ein gutes Polster und kann ihr Leben alleine stemmen. Wir haben auch getrennte Konten. Sie macht jetzt ein gutes Dispojahr, dann 1,5a ALG1 und müsste dann noch 3 Jahre überbrücken, wenn sie als Schwerbeschädigte mit 62 Jahren in die frühstmögliche Rente mit -10,8% starten würde.
Allerdings hat sie noch ein Wertguthaben, das für ein gutes Jahr vor der Rente reicht. Ich rechne damit, dass sie auch 2031 abschlagsfrei geht. Die Börsen müssten schon sehr schlecht laufen, um da einen Strich durch die Rechnung zu machen.Im aktuellen Jahr habe ich ca. 19k gebraucht. Allerdings hatte ich noch eine ordentliche Steuerstattung von fast 5k und habe successive noch den Rest meiner P2P-Anlagen(10k) entspart.
Die letzten Einzelaktien habe ich vor gut 5 Jahren abgestoßen und habe seitdem nur noch ETFs (aktuell 9 Positionen) und ca. 5% in Bitcoin.
Ich hatte 3 ETFs mit jeweils ca. 5% Dividendenrendite. Diese habe ich bewusst reduziert, um nicht in den GKV-Beiträgen zu steigen. Auf der Steuerseite kann ich als Privatier 20k steuerfrei realisieren.Ich schränke mich eigentlich im Konsum nicht so sehr ein, muß mir aber tatsächlich immer mal bewusst machen, dass ich auch etwas mehr ausgeben könnte. Sobald die Rente fließt, werde ich wohl beginnen einen Teil des Vermögens an Kinder und Enkelkinder weiter zu reichen. Zumal noch ein größeres Erbe aussteht, das wahrscheinlich auch in den nächsten 10 Jahren anfallen wird.
Mein Portfolio tracke ich im Wesentlichen mit Rentablo und parallel mit Portfolio-Performance. Allerdings investiere ich da nicht besonders viel Zeit. Das ist mit den ETFs eigentlich ein Selbstläufer.
Ich freue mich wenn Menschen mir erzählen, dass sie mit ihrem Job zufrieden sind und gerne arbeiten gehen. In meinem Fall hat es eben keinen Spass mehr gebracht, und ich kann mich vor Allem sehr gut beschäftigen. Im Rahmen der "Eigenbemühungen" schau ich mir ab und an Jobs an, aber nichts daran triggert mich.
Als Geocacher vor allem auf Lost Places habe ich schon vor Jahren erkannt, wie unwichtig berufliches Engagement sich im Rückblick darstellen kann. So bliebe für mich maximal das soziale Umfeld, welches ich aber auch nach dem Ausstieg zur Genüge habe. Wenn ich Lust auf Beschäftigung habe, suche ich diese im Rahmen der Nachbarschaftshilfe auf Nebenan.de.Aktuell schlafen wir so fast bis 8:00. Dann sind wir ab 9:00 für 1,5h mit dem Hund unterwegs bevor wir gemütlich frühstücken. Wenn die Sonne wieder etwas früher aufgeht, wird sich das wohl nach vorn verschieben. Jetzt im Winter bastle und programmiere ich viel. Wenn das Wetter schön ist, sind wir auch draußen unterwegs. Wir treffen uns mit Freunden, sind mit dem Wohnwagen unterwegs oder mit einem unserer Boote auf dem Wasser.
Meine Partnerin ist noch aktiv im Betriebssport(Bowling) , so dass sie 2-3 Mal die Woche Abends auf der Bahn ist. Sie denkt ab und an auch daran über Winter Richtung Süden zu ziehen, aber das ist für mich aus familiären Gründen z.Z. keine Option.
Natürlich wäre das auch problematisch solange ich noch im ALG1-Bezug bin und wenn ich fertig bin, startet ihre ALG Zeit.
Freue mich auch immer von dir zu lesen, wenn ich mal spontan reinschaue.
Ja, Partnerin hat auch eine gute Abfindung mitnehmen können. Da ich sie vorher schon zum Anlegen motivieren konnte, hatte sie schon ein gutes Polster und kann ihr Leben alleine stemmen. Wir haben auch getrennte Konten. Sie macht jetzt ein gutes Dispojahr, dann 1,5a ALG1 und müsste dann noch 3 Jahre überbrücken, wenn sie als Schwerbeschädigte mit 62 Jahren in die frühstmögliche Rente mit -10,8% starten würde.
Allerdings hat sie noch ein Wertguthaben, das für ein gutes Jahr vor der Rente reicht. Ich rechne damit, dass sie auch 2031 abschlagsfrei geht. Die Börsen müssten schon sehr schlecht laufen, um da einen Strich durch die Rechnung zu machen.
Im aktuellen Jahr habe ich ca. 19k gebraucht. Allerdings hatte ich noch eine ordentliche Steuerstattung von fast 5k und habe successive noch den Rest meiner P2P-Anlagen(10k) entspart.
Die letzten Einzelaktien habe ich vor gut 5 Jahren abgestoßen und habe seitdem nur noch ETFs (aktuell 9 Positionen) und ca. 5% in Bitcoin.
Ich hatte 3 ETFs mit jeweils ca. 5% Dividendenrendite. Diese habe ich bewusst reduziert, um nicht in den GKV-Beiträgen zu steigen. Auf der Steuerseite kann ich als Privatier 20k steuerfrei realisieren.
Ich schränke mich eigentlich im Konsum nicht so sehr ein, muß mir aber tatsächlich immer mal bewusst machen, dass ich auch etwas mehr ausgeben könnte. Sobald die Rente fließt, werde ich wohl beginnen einen Teil des Vermögens an Kinder und Enkelkinder weiter zu reichen. Zumal noch ein größeres Erbe aussteht, das wahrscheinlich auch in den nächsten 10 Jahren anfallen wird.
Mein Portfolio tracke ich im Wesentlichen mit Rentablo und parallel mit Portfolio-Performance. Allerdings investiere ich da nicht besonders viel Zeit. Das ist mit den ETFs eigentlich ein Selbstläufer.
Ich freue mich wenn Menschen mir erzählen, dass sie mit ihrem Job zufrieden sind und gerne arbeiten gehen. In meinem Fall hat es eben keinen Spass mehr gebracht, und ich kann mich vor Allem sehr gut beschäftigen. Im Rahmen der "Eigenbemühungen" schau ich mir ab und an Jobs an, aber nichts daran triggert mich.
Als Geocacher vor allem auf Lost Places habe ich schon vor Jahren erkannt, wie unwichtig berufliches Engagement sich im Rückblick darstellen kann. So bliebe für mich maximal das soziale Umfeld, welches ich aber auch nach dem Ausstieg zur Genüge habe. Wenn ich Lust auf Beschäftigung habe, suche ich diese im Rahmen der Nachbarschaftshilfe auf Nebenan.de.
Aktuell schlafen wir so fast bis 8:00. Dann sind wir ab 9:00 für 1,5h mit dem Hund unterwegs bevor wir gemütlich frühstücken. Wenn die Sonne wieder etwas früher aufgeht, wird sich das wohl nach vorn verschieben. Jetzt im Winter bastle und programmiere ich viel. Wenn das Wetter schön ist, sind wir auch draußen unterwegs. Wir treffen uns mit Freunden, sind mit dem Wohnwagen unterwegs oder mit einem unserer Boote auf dem Wasser.
Meine Partnerin ist noch aktiv im Betriebssport(Bowling) , so dass sie 2-3 Mal die Woche Abends auf der Bahn ist. Sie denkt ab und an auch daran über Winter Richtung Süden zu ziehen, aber das ist für mich aus familiären Gründen z.Z. keine Option.
Natürlich wäre das auch problematisch solange ich noch im ALG1-Bezug bin und wenn ich fertig bin, startet ihre ALG Zeit.