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Aktien bis ins hohe Alter

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Einfach herrlich sympathisch die Dame. Hoffe ich mache das mit 98 noch genauso illuster😄

https://youtu.be/kf-vthQYyIY?si=i2S0oAbWyU6Y2AS0

Wenn es einem Spaß macht und man nicht verhungert, wenn man sich verzockt, dann ist das bestimmt ein schönes Hobby fürs Alter.

Ich persönlich hoffe, dass ich nicht viel älter als 80 werde, sonst reicht mein Geld nicht.

Zitat von TrES-4 am 11. Juni 2025, 10:46 Uhr

Wenn es einem Spaß macht und man nicht verhungert, wenn man sich verzockt, dann ist das bestimmt ein schönes Hobby fürs Alter.

Ich persönlich hoffe, dass ich nicht viel älter als 80 werde, sonst reicht mein Geld nicht.

Üblicherweise geht man heute von einer geplanten/abgesicherten Lebenserwartung von 92-95 Jahren aus.

Wer nur mit 80 Jahren Lebenserwartung plant, muss ab 70 also schon morgens mit dem Saufen anfangen.

Zitat von MFZ73 am 11. Juni 2025, 10:52 Uhr

Üblicherweise geht man heute von einer geplanten/abgesicherten Lebenserwartung von 92-95 Jahren aus.

Wer nur mit 80 Jahren Lebenserwartung plant, muss ab 70 also schon morgens mit dem Saufen anfangen.

Klingt nach einem guten Plan. Ein paar gefährliche Hobbies können auch helfen. :mrgreen:

Nee, wie viele Männer in Deutschland werden denn über 90 und sind dann noch so fit, dass sie was vom Leben haben? Selbst die Anbieter von Sofortrenten kalkulieren bloß mit einer Lebenserwartung von gut 80 Jahren.
Das warnende Beispiel für mich ist mein Vater, der ist mit 56 gestorben. Stell dir vor du planst bis 60 zu arbeiten, damit das Geld bis 90 reicht und dann fällst du mit 56 tot um. Dann hast du auch irgendwas falsch gemacht.

 

Zitat von TrES-4 am 13. Juni 2025, 7:11 Uhr
Zitat von MFZ73 am 11. Juni 2025, 10:52 Uhr

Üblicherweise geht man heute von einer geplanten/abgesicherten Lebenserwartung von 92-95 Jahren aus.

Wer nur mit 80 Jahren Lebenserwartung plant, muss ab 70 also schon morgens mit dem Saufen anfangen.

Klingt nach einem guten Plan. Ein paar gefährliche Hobbies können auch helfen. :mrgreen:

Nee, wie viele Männer in Deutschland werden denn über 90 und sind dann noch so fit, dass sie was vom Leben haben?

Das war ja nicht Deine Frage. Fakt ist: wenn Du als Mann 80 wirst, hast Du eine durchschnittliche Lebenserwartung von ~87 Jahren, Tendenz eher noch steigend. In welchem Zustand das geschieht, kann man natürlich different betrachten.

Selbst die Anbieter von Sofortrenten kalkulieren bloß mit einer Lebenserwartung von gut 80 Jahren.

Kann im Durchschnitt reichen. Aber das ist 'ne Firma, die stirbt nicht mit 80 und die wird mit 90 auch nicht dement.

Das warnende Beispiel für mich ist mein Vater, der ist mit 56 gestorben. Stell dir vor du planst bis 60 zu arbeiten, damit das Geld bis 90 reicht und dann fällst du mit 56 tot um. Dann hast du auch irgendwas falsch gemacht.

Die Betrachtung von Einzelfällen hilft idR nicht weiter. Denn was nützt Dir diese spezielle Info, wenn Du selbst 95 wirst, fit bleibst, aber Dein Geld ist seit 10 Jahren alle? Dieses Szenario ist - grundsätzlich - genauso möglich. Und das Dumme ist ... man muss sich irgendwann entscheiden, mit wieviel Sicherheit man in RE wechseln will. Das bleibt eine persönliche Entscheidung, aber deswegen ändern sich die allgemeinen Randbedingungen nicht.

Zitat von TrES-4 am 13. Juni 2025, 7:11 Uhr
Zitat von MFZ73 am 11. Juni 2025, 10:52 Uhr

Üblicherweise geht man heute von einer geplanten/abgesicherten Lebenserwartung von 92-95 Jahren aus.

Wer nur mit 80 Jahren Lebenserwartung plant, muss ab 70 also schon morgens mit dem Saufen anfangen.. Stell dir vor du planst bis 60 zu arbeiten, damit das Geld bis 90 reicht und dann fällst du mit 56 tot um. Dann hast du auch irgendwas falsch gemacht.

 

Das eigene Vermögen bei Tot mit 56 hat vermutlich keine Relevanz mehr für den Verstorbenen. Sehe ich nicht als “etwas falsch gemacht”.
Schwer krank, viel Zeit zum Nachdenken, 10Mios auf dem Konto.Das könnte dann unangenehm werden.

Besonders im hohen Alter kann Geld möglicherweise entlasten.
Ohne Geld kann es einem viele Jahre aufgezwungen Frugalismus in Vollendung bescheren.

 

Zitat von SpaetzuenderNRW am 13. Juni 2025, 9:44 Uhr

Besonders im hohen Alter kann Geld möglicherweise entlasten.
Ohne Geld kann es einem viele Jahre aufgezwungen Frugalismus in Vollendung bescheren.

 

Klingt fürchterlich 😩

Zitat von SpaetzuenderNRW am 13. Juni 2025, 9:44 Uhr

Das eigene Vermögen bei Tot mit 56 hat vermutlich keine Relevanz mehr für den Verstorbenen. Sehe ich nicht als “etwas falsch gemacht”. ...

Blöd nur, wenn man die letzten 10+ Lebensjahre (ab Mitte 40) dann mit irgendeinem Job vergeudet hat, in den man sich NUR wegen des Geldes gequält hat ...

Wer mit 40 ein “leidvolles” Leben führt, hat sicherlich mehr Optionen, als ein Ü80 im Bürgergeld.

Glaskugel hat eh niemand, somit muss das jeder für sich kalkulieren und entscheiden.

Zitat von SpaetzuenderNRW am 13. Juni 2025, 9:44 Uhr

 

Besonders im hohen Alter kann Geld möglicherweise entlasten.
Ohne Geld kann es einem viele Jahre aufgezwungen Frugalismus in Vollendung bescheren.

 

Das ist letztlich meine Hauptmotivation, mit doppeltem Einkommen nochmal 2 Jahre ranzuhängen und ordentlich Kasse zu machen.

Was nützt mir die freie Zeit, wenn ich sie nicht sinnstiftend füllen kann mit den Dingen, die ich gerne tue und noch erleben möchte und die kosten bei meinen Interessen nun mal Geld. Wenn man nur spazieren gehen und Enten füttern oder Skateboard fahren will kommt man auch mit wenig Geld aus 😉

Wer sich in seinem Job quält hat ohnehin schon was falsch gemacht, temporär kann das passieren, dauerhaft sollte das nicht sein.

Das stimmt! Sich zu quälen und nur wegen dem Geld arbeiten klingt auch sehr unfrei und ebenso fürchterlich.

War das so bei dir?

Für alle noch aktiv arbeitenden mit gleicher Problemstellung würde ich folgend vorgehen:

  1. eigene Einstellung zur Arbeit überprüfen und ggf. ändern
  2. Job und Umfeld überprüfen und ggf. ändern

Oder eben umgekehrt.

Wenn genug Geld vorhanden und der Frugalist vorzugsweise in seinem gewohnten Verhaltensmuster verharren will ist eine vorzeitige Beendigung sicher eine Möglichkeit.

Im Idealfall schafft er es Veränderungen aus dem negativ Mindset selbst herbeizuführen und geht dann mit sich und dem Außen im Reinen in die selbstbestimmte vorzeitige Beendigung. Idealerweise dann auch mit ausreichend Budget und Puffer.

Die Frage aller Fragen lautet:

Ist @muslime_frugi mit sich im Reinen?

Ich wäre mir da nicht so sicher...und radel jetzt gleich zum Strand...

Zitat von konsument am 13. Juni 2025, 12:16 Uhr

Wenn man nur spazieren gehen und Enten füttern oder Skateboard fahren will kommt man auch mit wenig Geld aus 😉

 

@konsument auch wenn ich dich sehr schätze, ist das natürlich ein ziemlich dünner Kommentar und zeugt von einer gewissen inneren Leere...Tatsächlich kosten sehr viele tolle Dinge sehr wenig Geld...wer nur mit ausreichend Kohle seinen Alltag gestalten kann, sollte sich die entscheidende Frage 3 stellen, die oben fehlt:

3. Einstellung zu sich selber und seiner Umwelt und ggfs. ändern

Das stimmt @privatier

die Frage 3 geht einher mit meiner Frage 1.

Die Probleme und Unzufriedenheiten entstehen meist im inneren, werden dann verdrängt, nigiert und nach außen getragen um die Verantwortung dafür nicht selbst übernehmen zu müssen.

Das ist natürlich schön bequem und einfach. Führt aber natürlich nicht zur Lösung, sodass die Themen dann regelmäßig in verschiedenen Lebensthemen wieder auftauchen.

Die Arbeit ist dann natürlich nur ein Feld.

Zitat von Muslime_Frugi am 13. Juni 2025, 12:41 Uhr

... Sich zu quälen und nur wegen dem Geld arbeiten klingt auch sehr unfrei und ebenso fürchterlich.

War das so bei dir?

...

Selten:

Während mind. 80 % meiner Berufstätigkeit hatte ich abwechslungsreiche, inhaltlich interessante, und weitgehend selbstbestimmt bearbeitbare Aufgaben ...

Ab ca. 2019 hatten sich die Rahmenbedingungen aber spürbar verschlechtert:

Neuer Verwaltungsleiter - seit 2019 (bis 2022) hatte ich insgesamt vier verschiedene Abteilungsleiter (zwei wurden nach meinem Begriffsverständnis "weggemobbt") - ...

Und die selber-was-anderes-suchen-Option war wegen mittlerweile erreichtem Depotstand keine Notwendigkeit mehr  😎

Nun ich meine damit hauptsächlich reisen und im speziellen Fernreisen. Die könnte ich mir Stand jetzt nicht leisten im Ruhestand. Also die Frage lautet, arbeite ich noch ein wenig um gute 10 Jahre und vielleicht darüber hinaus die Länder zu bereisen, welche ich gerne sehen möchte oder lege ich die Hände in den Schoss und begnüge mich mit spazieren gehen (und Thailand). Das hat ja nichts mit innerer Leere zu tun, das ist eine reine Abwägung von pro und contra und für jeden eine individuelle Entscheidung.

Zitat von Privatier am 13. Juni 2025, 13:06 Uhr

@konsument auch wenn ich dich sehr schätze, ist das natürlich ein ziemlich dünner Kommentar und zeugt von einer gewissen inneren Leere...Tatsächlich kosten sehr viele tolle Dinge sehr wenig Geld...

Nein:

Im Falle von @konsument zeugt das eher von Leere im Depot ...

Anders als wir (beide und  andere gutverdienende Frugalkonsumierede) hat er ja nicht 15+ Jahre sein halbes Einkommen angespart für RE!

Sehe ich alles ganz anders:

Wer einen Job braucht um irgendwie sinnstiftend/zufrieden/Kollegen statt Freunde bevorzugt....unterwegs zu sein, bitteschön! Das ist für mich alles Quark! Soll ich das lieber  Selbstbetrug oder intellektuelle Unfähigkeit nennen?

Und wenn ich meinen Mindset ändere, geschätzter @Muslime_frugi ist das eben erst recht Selbstbetrug.  Arbeiten für jemand anderes gegen Geld ist für mich nach wie vor was komplett Unnatürliches.

Selbst jeden Tag entscheiden, was ich tue.... auch wenn ich alte Türen abschleife  weil ich es zuhause schöner haben will, dann ist das eben keine Arbeit, sondern Freiheit des Geistes und 100% positiv.

Sitze in Chenonceau im Park und esse eine Schoko Muffin und einen Café allongee. Und in 4 Tagen irgendwo am Atlantik. Und in 4 Wochen auf dem MTB im Black Forest. Und letzte Woche hatte ich 4 volltrunkende Abende mit Freunden. Alles freiwillige Aktionen. So muss das sein. Also für mich.

Das das Luxusprobleme sind und nicht mal eben kopierbar, das weiß  ich wohl, demütig usw. weitermachen, ist klar, ... aber alle die nicht gerne arbeiten sind eher zu bemitleiden weil sie sich halt abquälen? Vielleicht haben die recht und sind total realistisch in ihrer Lebenseinschätzung und haben gelernt mit dieser "relativen Qual" gut umzugehen? Also bei mir war das so.

Zitat von exitus2022 am 13. Juni 2025, 14:36 Uhr
Zitat von Privatier am 13. Juni 2025, 13:06 Uhr

Nein:

Im Falle von @konsument zeugt das eher von Leere im Depot ...

Anders als wir (beide und  andere gutverdienende Frugalkonsumierende) hat er ja nicht 15+ Jahre sein halbes Einkommen angespart für RE!

@exit-tbd Das hast Du sehr schön auf den Punkt gebracht :mrgreen:

Man muss es ja auch so sehen, dass ich die einmalige Möglichkeit habe, durch doppeltes Einkommen in relativ kurzer Zeit einen ordentlich Puffer aufzubauen. Dazu noch in meinem angestammten Aufgabengebiet, 15 Min von zu Hause entfernt mit 3 Tagen HO. Und die warten sogar noch ein Jahr auf mich. Das ist eine super Gelegenheit, die ich mir nicht entgehen lasse. Aufhören kann ich jederzeit, reinkommen ist das schwierige. Wenn der Hammer fällt, dann fällt er. Also nach 3 Jahren Ruhestand feststellen, dass das Geld doch nicht reicht und dann wieder iwo anzuheuern stelle ich mir extrem schwierig vor, sowohl von der Motivation als auch überhaupt einen adäquaten und gutbezahlten Job zu finden. Aktuell habe ich noch Bock was zu schaffen und ein paar schöne Reisen zu unternehmen.

Zitat von Absprung_2020 am 13. Juni 2025, 14:49 Uhr

Sehe ich alles ganz anders:

Wer einen Job braucht um irgendwie sinnstiftend/zufrieden/Kollegen statt Freunde bevorzugt....unterwegs zu sein, bitteschön! Das ist für mich alles Quark! Soll ich das lieber  Selbstbetrug oder intellektuelle Unfähigkeit nennen?

Und wenn ich meinen Mindset ändere, geschätzter @Muslime_frugi ist das eben erst recht Selbstbetrug.  Arbeiten für jemand anderes gegen Geld ist für mich nach wie vor was komplett Unnatürliches.

Selbst jeden Tag entscheiden, was ich tue.... auch wenn ich alte Türen abschleife  weil ich es zuhause schöner haben will, dann ist das eben keine Arbeit, sondern Freiheit des Geistes und 100% positiv.

Eine Sichtweise, die die Realität/Wahrnehmung der meisten Menschen deutlich eher treffen dürfte. Die meisten Menschen bewegen sich in ganz okayen Jobs (ich auch).

Und ich habe es hier schon mehrmals erwähnt: fünf Dinge, die Sterbende bereuen. "Ich wünschte, ich hätte weniger gearbeitet."

Der moralische Impetus eines muslime_frugi ist mir diesbezüglich auch suspekt. Bei aller Berechtigung: Als ob alles eine Sache des Mind-Sets sei.

 

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