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845Tsd Euro ADHS und Überforderung/Blockade

Liebe Leute,

die Überschrift sagt es schon, ich brauche Hilfe.

Ich versuche es mal mit den Eckdaten:

verheiratet (leider), Ende 40, 2 kinder (11/9). Aktuell seit ca. 1 Jahr AU wg. Burnout (sehr viele verschiedene schwere Situazion in den letzten Jahren). Mann war in 12 Jahre Beziehung 6 Jahre Arbeitslos und hat keine Rücklagen (mehr). Meine Rücklagen belaufen sich auf 545 k die sehr bescheiden bis gar nicht angelegt sind (seit Jahren). Nun möchte mir mein Vater (79 J) 300 K schenken.

Ich möchte schon seitdem meine Kinder geboren wurde Geld für sie anlegen, stattdessen spare ich nur (worin ich gut bin). Ich werde schon seit Jahren immer wieder von zwei Banken angesprochen, habe aber immer im Kopf, nein die wollen nur ihre Prozente, ich habe nur Kosten und es bleibt nichts über. Ich weiss das das bescheuert ist zumal der eine Berater immer wieder betont, dass er fest angestellt ist und nicht daran verdient. Ich habe von zuhause gelernt zu sparen, nicht zu investestieren. Aber wenn ich hier lese aus 700k wurde in 5 jahren 1,3 Mio., frisst mich das einfach auf.

Mein Ziel ist das meine Kinder mal finaziell frei sind, aber ich will auch nicht so werden (oder bin es schon) wie mein Vater der sich nichts gönnt und dann alles an die Kinder gibt. Ich hätte so gerne schon immer ein Haus (mit meinem Mann nicht möglich). Wir wohnen in der Großstadt und haben nichtmal ausreichende Zimmer (anderes Thema). Ich fühle mich eher arm, da wir einkommenarm sind und durch meine Rücklagen natürlich auch immer daruf zurückgegriffen haben bei Arbeitslosigkeit meines Mannes.

Ein Kind und ich sind auf jeden Fall neurodivergent, Struktur schwierig.

Mein Vermögen ist wie folgt aufgeteilt:

Tagesgeld (Zinsen gleich 0) 251k

Giro 91,6k

Depot 49,8k (nicht sehr divers, es war auch mal ein Totalverlust mit Wirecard, BeyondMeat, Varta dabei, aber dafür ist Tesla gut gelaufen. Hatte mich während Corona mal getraut und dann nicht wieder).

Bei einer Wohnungsbaugenossenschaft liegen 152k. Das einzige was mit 4% einigermassen verzinst wird. 2/3 davon auf den Namen der Kinder.

Ich würde gerne den Großteil in einen ETF stecken, aber habe (seit Jahren) schon den Wurm im Ohr, dass es eh bald crasht.

Ich hoffe das ist alles nicht komplett abschreckend und ihr habt irgendeine Idee wie mir zu helfen ist. Mir ist das Thema wichtig und eine riesen Last auf meinen Schultern, aber der Alltag hatte mich so stark im Würgegriff die letzten Jahre und ich versuche seit kurzem gerade mal wieder durchzuatmen.

Vielen Dank fürs lesen.

 

 

 

Von der Anlagestrategie ist das relativ einfach.

Entweder sofort 200-250T€ in ETF und wenn die 300T€ Deines Vaters noch kommen, kommt das eben noch dazu.

Oder 100T€ sofort und dann monatlich ca 5T€ dazukaufen, was Dein Crash-Szenario etwas abfedert.

Die Frage ist aber eher, wie Du Deine Bedenken ausräumen kannst bzw. ob Dir das ohne Hilfe von außen gelingt.

Inwiefern ist ein Haus wegen deines Mannes nicht möglich? Rein finanziell solltest du allein dir ja spätestens mit der Schenkung deines Vaters ein Haus in den meisten Gegenden Deutschlands leisten können, inklusive Polster für Instandhaltungen. Hängt halt von deinen Zielen und Prioritäten ab, ob das Sinn macht.

Viel wichtiger: Du sprichst recht negativ über deinen Mann. Planst du denn fest deine weitere Zukunft mit ihn? Davon hängen ja alle weiteren Entscheidungen ab.

Ansonsten wie schon gesagt wurde, Depot bei einer seriösen Direktbank, z.B. ING oder ComDirect und einen AllWorld ETF besparen. Das ist zumindest schonmal deutlich stabiler als deine Einzelaktien-Experimente. Mit dem Misstrsuen gegenüber Finanzvertrieblern liegst du denk ich richtig!

Dein Tagesgeld unbedingt auf mehrer Banken verteilen, nicht mehr als 100.000 pro Bank wegen Einlagensicherung.

Hallo, du könntest ja erst mal mit einem Festgeldprodukt anfangen. Das ist sicher.

Auf mein Tagesgeldkonto gibt es wenigstens 0,4% Zinsen.

Könntet ihr in eine größere Wohnung ziehen?

Ich wünsche dir viel Kraft.

@saint

Meine zwei Hinweise:

Du musst deine Erwartung an die Geldanlage am Kapitalmarkt realistisch halten. Das kann fallen, steigen, lange Zeit stagnieren. Das musst du aushalten können, auch bei ETFs.

Es gibt ne ganze Menge Anlagemöglichkeiten in ETFs. Deine Risikotoleranz sollte abschätzbar dem ETF Risikoprofil entsprechen. Es gibt Sektoren Indizes, und somit entsprechende ETFs. Nahrung, Utilities.... was auch immer. Also mach ein package aus drei vier oder fünf Stück. Sollte bei deiner Anlagesumme reichen.

Ansonsten: So wie du schreibst, bist du gedanklich doch gut drauf. Du kriegst die Kurve!

@saint

wenn ich das richtig verstehe:

Du magst zum aktuellen Zeitpunkt nicht komplett in Aktien gehen, und du bist strukturell nicht so aufgestellt dass du dich regelmäßig kümmern kannst. Trotzdem möchtest du langfristig am Aktienmarkt investieren.

Meine spontanen Gedanken:

Überlege dir wieviel Notgroschen du brauchst, und lege das auf ein einigermaßen verzinsten Tagesgeldkonto. 2% Zinsen sollten drin sein. Damit du gut schlafen kannst würde ich den eher großzügig bemessen.

Lass das Geld bei der Wohnungsbaugenossenschaft liegen, als sicheren Anteil mit anständiger Verzinsung.

Den Rest des Geldes in einen (oder mehrere) breit gestreute etfs investieren. Einen Teil sofort (ein Drittel? die Hälfte?) und den Rest über einen Zeitraum von z.B 5 Jahren als Sparplan. Bis dahin als Tagesgeld (max 100000 pro Bank). Und einen Dauerauftrag aufs Referenzkonto des Depots.

Da musst du natürlich trotzdem einiges entscheiden und organisieren, ob du das schaffst musst du selber wissen. Dann sollte es aber relativ unbeaufsichtigt funktionieren.

Und wenn du merkst dass du das nicht hinbekommst (setzt dir ein Zeitlimit bis wann du dich gekümmert haben willst) ist der Gang zum Bankberater immer noch besser als dauerhaft nullkommairgendwas Prozent Zinsen. Meine Eltern haben immer ihre Fonds über die Bank gekauft mit entsprechenden Gebühren, und trotzdem hat sich das über die vielen Jahre sehr anständig entwickelt.

Wie gesagt nur das was mir spontan einfällt. Ich bin bei Aktien auch nicht so ein Vollprofi, aber vielleicht ist das garnicht so schlecht wenn du es auch einfach halten willst.

Und denk dran, du hast ein ganz schön feines Vermögen, also nur Mut, das schaffst du schon.

Alles Gute!

 

 

Zitat von Saint am 27. Juni 2026, 16:26 Uhr

Liebe Leute,

die Überschrift sagt es schon, ich brauche Hilfe.

Ich versuche es mal mit den Eckdaten:

verheiratet (leider), Ende 40, 2 kinder (11/9). Aktuell seit ca. 1 Jahr AU wg. Burnout (sehr viele verschiedene schwere Situazion in den letzten Jahren). Mann war in 12 Jahre Beziehung 6 Jahre Arbeitslos und hat keine Rücklagen (mehr).

So wie ich das lese, ist deiner Meinung nach das Grundübel deiner Problem dein arbeitsscheuer Mann. Warum bist du mit Ihm noch zusammen, wenn er ein Zuschußgeschäft ist? Der Kinder wegen? Hat er wirklich 6 Jahre in Feinrippunterwäsche, biertrinkend vor der Glotze verbracht, oder hat er eventuell auch Care-Arbeit geleistet?

 

Meine Rücklagen belaufen sich auf 545 k die sehr bescheiden bis gar nicht angelegt sind (seit Jahren). Nun möchte mir mein Vater (79 J) 300 K schenken.Ich möchte schon seitdem meine Kinder geboren wurde Geld für sie anlegen, stattdessen spare ich nur (worin ich gut bin).

Mit 545k Rücklagen ohne echte Anlage scheinst du ja nicht schlecht verdient zu haben. Doppelbelastung mit Familie und vermutlich einem anstrengenden Job fordern jetzt scheinbar ihren Tribut.

 

Ich werde schon seit Jahren immer wieder von zwei Banken angesprochen, habe aber immer im Kopf, nein die wollen nur ihre Prozente, ich habe nur Kosten und es bleibt nichts über. Ich weiss das das bescheuert ist zumal der eine Berater immer wieder betont, dass er fest angestellt ist und nicht daran verdient.

Ganz ohne Provision kann ich mir das nicht vorstellen, aber selbst ohne Provi wäre es karrierehinderlich, wenn man die vorgegebenen Verkaufsziehle verfehlt. Von daher würde ich deinem Gefühl beipflichten, dass bei Bankern immer ein Eigeninteresse mit spielt. Die sind eher Verkäufer, als Berater. Manche dieser Bankverkäufer leben auch nach dem Motto, Wissen ist nur verkaufshinderlich und glauben selbst an das, was sie im Verkaufsgespräch anbieten.

Andersrum muss man sagen, meist ist eine Geldanlage bei der Hausbank besser, als gar keine Geldanlage, auch wenn man Rendite liegen läßt.

 

Ich habe von zuhause gelernt zu sparen, nicht zu investestieren. Aber wenn ich hier lese aus 700k wurde in 5 jahren 1,3 Mio., frisst mich das einfach auf.

So eine Verdopplung würde nach 72er Regel grob überschlagen grob 14,5% p.a. entsprechen. Ich beglückwünsche alle, die solche Renditen geschafft haben, aber auf Dauer schaffen das 99,99% der Anleger nicht.

 

Mein Ziel ist das meine Kinder mal finaziell frei sind, aber ich will auch nicht so werden (oder bin es schon) wie mein Vater der sich nichts gönnt und dann alles an die Kinder gibt.

Dann mach dir mal Gedanken, wie viel und vor allem wann du deine Kinder unterstüzen willst. Überhäufst du sie zum Erwachsenen-Start mit Geld, dann werden sie Geld nicht schätzen lernen und eventuell das finanzielle Mindset deines Mannes bekommen. Stell dir vor, die hauen richtig rein im ersten Job, erarbeiten sich einen Jahresbonus von 5000€ und dann kommt der warme Regen von beispielsweise 50k€. Wie stolz werden die noch auf ihre eigene Leistung sein und was hat das für Langzeitfolgen.

Dann solltest du dir auch Gedanken machen, wann du deine Kinder unterstüzen willst. Welchen Nutzwert hat die angedachte Schenkung deines Vaters jetzt und welchen hätte sie vor 10-15 Jahren gehabt?

Ich finde man sollte die Kinder beim Start ins Berufs-/Erwachsenenleben unterstüzen, aber nur so, dass auch noch viel Eigenleistung nötig ist. Dann würd ich sie erst mal allein schwimmen lernen lassen um dann in den 30ern wieder was zu geben, da man es da meist am besten brauchen kann.

Den Gedanken nicht so wie dein Vater zu werden kann ich nachvollziehen. Ich sehe das jetzt bei meiner Mutter. Es regt einen zum Nachdenken an, wenn man sieht wieviel zusammen gekommen ist als alle Besitztümer verkauft wurden und sie es jetzt gar nicht mehr nutzen kann.

 

Ich hätte so gerne schon immer ein Haus (mit meinem Mann nicht möglich). Wir wohnen in der Großstadt und haben nichtmal ausreichende Zimmer (anderes Thema).

Und wieder projizierst du das Wohnraumproblem auf deinen Mann. Bist du sicher, dass es nur an ihm liegt?

 

Ich fühle mich eher arm, da wir einkommenarm sind und durch meine Rücklagen natürlich auch immer daruf zurückgegriffen haben bei Arbeitslosigkeit meines Mannes.

Ok, vielleicht war es doch nicht der gut bezahlte Job, sondern eher die Mitgift, die dein Vermögen erklärt. Verdient Ihr, bzw du wirklich so unterdurchschnittlich?

Ich kann es aber auch ein wenig nachvollziehen. Ich fühle mich auch arm wie eine Kirchenmaus mangels planbarem Einkommens und der daraus folgenden Notwendigkeit von den Rücklagen zu leben, obwohl realistisch betrachtet viele gerne meine "Probleme" hätten.

 

Ein Kind und ich sind auf jeden Fall neurodivergent, Struktur schwierig.

Ok, das kann ich jetzt nicht beurteilen. Es ist sicher eine Sache, die alles noch mal schwieriger macht.

 

Mein Vermögen ist wie folgt aufgeteilt:

Tagesgeld (Zinsen gleich 0) 251k

Giro 91,6k

Depot 49,8k (nicht sehr divers, es war auch mal ein Totalverlust mit Wirecard, BeyondMeat, Varta dabei, aber dafür ist Tesla gut gelaufen. Hatte mich während Corona mal getraut und dann nicht wieder).

Bei einer Wohnungsbaugenossenschaft liegen 152k. Das einzige was mit 4% einigermassen verzinst wird. 2/3 davon auf den Namen der Kinder.

 

OK, die Masse ist schlecht verzinst und wird dank Inflation immer weniger. An Einzelaktien hast du dir die Finger verbrannt, dann lass es und wechsel zu ETFs. Die Erkenntnis ist dir ja schon selbst gekommen. Sieh es positiv, du hast deine negativen Erfahrungen schon gemacht, nur eben mit überschaubarem Einsatz. Überigens laufen nicht 2/3 deines Geldes bei der Genossenschaft auf die Namen deiner Kinder, sondern es ist ihr Geld! Du bist nur Ihr Verwalter, zieh den Betrag von deinem Vermögen ab.

 

Ich würde gerne den Großteil in einen ETF stecken, aber habe (seit Jahren) schon den Wurm im Ohr, dass es eh bald crasht.

Ich kann das voll nachvollziehen. Irgenwie ist immer der falsche Zeitpunkt. Langfristig gesehen kauft man fast immer nahe dem All-Time-High. Daher kommt auch folgende Erkenntnis: Time in the market beats timing the market. Im Moment ist mir die Sache aber auch nicht geheuer. Ich würde dir empfehlen schon zu investieren, aber um Druck vom Psycho-Kessel zu nehmen, dieses sehr langfristg angehen. Vielleicht baust du dir eine Festgeldleiter für 5 Jahre und investierst da das fällige Festgeld per Sparplan, s.d. der Depotaufbau auf 5-6 Jahre gestreckt ist. Die 50k bei der Genossenschaft würde ich lassen.

Ich hoffe das ist alles nicht komplett abschreckend und ihr habt irgendeine Idee wie mir zu helfen ist. Mir ist das Thema wichtig und eine riesen Last auf meinen Schultern, aber der Alltag hatte mich so stark im Würgegriff die letzten Jahre und ich versuche seit kurzem gerade mal wieder durchzuatmen.Vielen Dank fürs lesen.

Zusammenfassend würd ich folgendes sagen.

Prio 1 hat die Klärung der Finazziele mit deinem Mann. Ihr müst ja nicht gleich ticken, aber es hilft, wenn jeder erst mal überhaupt versteht, wie der andere in Finazangelegenheiten geprägt wurde und wie er somit darüber denkt.
Ich kenn das Buch Endlich gut mit Geld von Niklaus Braun nicht selbst, aber habe ein paar andere Bücher von ihm gelesen und verschiedene Youtube-Videos gesehen. Ich finde seine Ansichten klasse. Wenn ich das Inhaltsverzeichnis des Buches richtig deute, dann gibt es da relativ früh schon Kapitel zu Geldmindset in der Familie ( Inhaltsverzeichnis ). Vielleicht hilft das.

Dann würde ich klären, ob die Option Immobilie endgültig abgeschlossen ist, oder nicht. Wenn die nicht mehr in Frage kommt, so würde ich in Richtung Depotaufbau denken.
An deiner Stelle würde ich einen Sicherheitspuffer für kleine und große Alltagskatastrophen auf dem Tagesgeld belassen. Vom Rest würde ich 1/6 im folgenden Jahr per Sparplan in den Depotaufbau stecken. Mit den restlichen 5/6 würde ich eine Festgeldleiter bzw. Anleihenleiter bauen, also aufteilen in 1-,2-,3-,4- und 5-jährig Laufzeit. Bei Fälligkeit würde ich dann den Sparplan fürs Depot mit diesem Geld weiter laufen lassen. So streckst du den Depotaufbau über 6 Jahre, was im Durchschnitt Rendite kostet, aber den Kopf frei hält.
Das Geld bei der Genossenschaft würde ich belassen, 4% sind immerhin recht ordentlich.

Ich möchte hier mal ein ganz anderes Thema ansprechen. ein paar Stichworte, die mich dazu verleiten sind: "verheiratet (leider)", "Mann ... hat keine Rücklagen (mehr)", "Nun möchte mir mein Vater (79 J) 300 K schenken", "Ich möchte ...[für] ... meine Kinder ... Geld ... anlegen"

warum greife ich diese Teile heraus? Ich denke vor der Frage, wie Du Geld am Besten anlegst, solltest Du Dir die Frage stellen wie sieht die Zukunft aus.

Wenn Du erfolgreich Geld anlegst, was passiert u.U. damit. Hintergrund der Frage: was wäre im Fall einer Scheidung? Wie sähe i.A. das Thema eines Zugewinnausgleichs bei einer Scheidung aus ... 'Leider (noch) verheiratet und Mann hat seine Rückagen, also das Vermögen aufgebraucht. Geld in einer solchen Situation anzuhäufen ist evtl nur 50%  soviel Wert, wenn der Zugewinnausgleich zuschlägt. Soll heißen, ist evtl jetzt eine Scheidung oder der Wechsel in Gütertrennung vor dem weiteren Kapitalaufbau zu betrachten. Ja, eine Schenkung die Vaters fällt natürlich nicht in den Zugewinn, aber die Kapitalerträge aus der Schenkung fallen so weit ich weiß schon drunter. Heißt alles sauber dokumentieren und penibel trennen.

Zweiter Aspekt 'Vater will 300 K schenken und ich für meine Kinder Geld anlegen': In wieweit seit Ihr Euch darüber einig? Denn sinnvoll wäre evtl eigene Konten für die Kinder einrichten (verm. Zustimmung beider nötig) und Schenkung direkt von Deinem Vater an die Enkel im Rahmen der Freibeträge, oder auch unter Akzeptanz der Schenkungsteuer höhere Beträge. Damit wäre zumindest der Zugriff Deines (noch)Ehemanns limitiert und Dein Ziel Geld für die Kids anzulegen erreicht.

Auch Du könntest dann einen Teil deiner Gelder Schenkungsweise übertragen.