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34 Jahre und nie wieder arbeiten – so schaffte er 15,7 Prozent Rendite pro Jahr

Natürlich klickbait mit dem Titel, besonders zur Rendite:

und so geht's:

"...Gestartet ist er vor zehn Jahren mit Sparplänen in ETFs – konkret in einen Food-and-Beverage-Europa-ETF und einen Healthcare-ETF. „Essen und Trinken sowie Gesundheit braucht man immer, dachte ich mir“, begründet er das Investment....!

Für passives Einkommen habe er zudem in Dividenden-ETFs investiert, das habe ihn motiviert. Mit der Zeit kaufte er außerdem noch Einzelaktien – und startete auf so mit dem Handel von Optionen. „Das fand ich cool. Ich habe es dann einfach probiert und seitdem ist das meine Haupteinnahmequelle tatsächlich“, verrät er..."

🙂

Er arbeitet also als trader, von wegen "passiv".

Frugalist: 34 Jahre, nie wieder arbeiten – So schaffte er 15,7 Prozent Rendite pro Jahr - WELT

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Mal schauen wie seine Aktienempfehlungen altern werden. Die letzten 5 Jahre sind die alle scheiße gelaufen, zwei von fünf sind nicht mal richtig geschrieben.

Aber: „Wer sich beschäftigen will, sollte das über Einzelaktien machen –  da kann man einfach noch Geld verdienen kann beziehungsweise ein bisschen outperformen“, erklärt der Frugalist und nennt gleich fünf Aktien, die sich aktuell für den Einstieg seiner Meinung nach anbieten.
1. Reality Income
2. Merck
3. Bristol-Meyer-Squibb
4. Kraft Heinz
5. Getty Realty
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In der Budgetliste fehlt mir die Krankenversicherung.

60% in Optionen, wenn das mal nicht ins Auge geht.  >15% Rendite schafft man nicht auf lange Sicht im Schnitt.  Damit zu kalkulieren ist fahrlässig.
Und die Aussage, bei 2 Mio€ im Depot kämen jeden Monat 5000€ rein???? Dividenden kommen jährlich, Kurssteigerungen kann man nur über langjährigen Schnitt ermitteln.

Für mich ist da das ein oder andere auch nicht so ganz schlüssig. Von der Frage abgesehen, was die Freundin so macht/plant, oder hat die auch schon 400k und tradet?

Einerseits kommt er als Frugalist mit 1700€/Monat klar (KV/PV bei den Kapitalerträgen!?), andererseits will er sein 400k Depot auf 2 Mio. hebeln bei gleichzeitig doch sehr großzügiger Entnahme von über 5%/a (netto!)

Er spielt halt ein rsikantes Spiel. Sagen wir mal zu 1/3 geht es gut, zu 2/3 geht er pleite. Seine Rendite von 22% im Jahr 2024 ist jetzt nicht so viel größer als auf nen MSCI world und das war einfach ein krasses Bullenjahr. Sein langfristiges Tradinggeschick kann ich da noch nicht erkennen.

Wenn pleite, dann aber wahrscheinlich recht zügig.

Mit unter 40 als E-Ingenieur wird er da ggf. dann schon was finden

Für mich wäre da die spannende Frage, wo man die Reißleine zieht und sich nen Job sucht= wenn das Depot um -50% abkackt? Oder bringt man das gnadenlos erstmal auf 0 runter. Das wäre dann aber das totale Scheitern mit Reset des Vermögensaufbaus. Gerade mit Optionen hat man meist auch eine höhere Volatilität- -50% ist im normalen Aktiendepot recht selten und im Mischdepot fast unmöglich, aber in seinem?

Den Mutigen gehört die Welt. Ich hab ungefähr dasselbe Vermögen und zusätzlich mehr Rentenpunkte und ich "trau" mich jedenfalls nicht.

Meine Rendite bisher in 2025: lausige +3% 🙁

 

 

Der Manuel taucht auch immer wieder in der Presse auf, also ich finde den Lebensentwurf null erstrebenswert, würde mich überhaupt nicht reizen und befriedigen.

Das er nie mehr arbeiten muss ist ja nun Nonsens, er arbeitet doch, neben dem Optionshandel bietet er zig Dienstleistungen und Bücher auf seiner Website an. Ohne dieses Plakative würde wahrscheinlich niemand den Artikel lesen.

Wie aus aktuell 400k mit 34 bis 50 2 Mio. werden sollen wird nicht weiter erläutert, passiert halt einfach so, wohlgemerkt ohne zu arbeiten.

Die Rendite wäre mir in Anbetracht des Risikos zu niedrig. 😉