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2025: Ziel finanzielle Freiheit

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Das ist kein Karriereschritt, unter normalen Umständen würde ich das nicht machen. So passt es ziemlich gut. Herausforderungen kann ich mir im Homeoffice selbst suchen 😉

Ich will nur die Kohle haben 😎

Das ist netto in Summe schon ein verdammt gutes Einkommen! irgendwie klingt das bei dir trotz Vollzeit alles immer so entspannt und lässig. Ich würde nicht mehr Vollzeit arbeitrn wollen und weiß im Nachgang auch gar nicht mehr so richtig wie ich damals neben dem jib allesbauf die Reihe bekommen habe und ich dennoch Freizeit und Urlaube hatte. Auch im Freundeskreis staune ich ift wir die das alles auf die Reihe kriegen, vor allem auch oft noch mit Kindern...

Eben, deswegen konnte ich gar nicht anders als das zu machen 😉

Ich habe Vertrauensarbeitszeit, mehr als effektiv 15-20 Stunden in der Woche arbeite ich selten. Morgens stehe ich gegen 8 Uhr auf und frühstücke in Ruhe. So gegen 9 Uhr fange ich an. An vielen Tagen arbeite ich gar nicht sondern erledige nur private Dinge. Wenn ich mal in die Bank fahre dann zwischen 10 und 11 Uhr und fahre etwa um 15 Uhr wieder heim, so stehe ich nie im Berufsverkehr. Wenn etwas dringendes anliegt mache ich das zügig fertig.

Das funktioniert natürlich nur, weil ich das schon so lange mache, weiß wie der Hase läuft und volles Vertrauen genieße. Und mir kommt meine Erfahrung voll zu Gute. Deswegen klappt es auch so gut mit den Vorlesungen, die halte ich alle während der Arbeitszeit. Da fragt auch überhaupt keiner mehr nach, ist allgemein akzeptiert.

Ob das im neuen Job auch so läuft weiß ich natürlich nicht, wahrscheinlich eher nicht. Das werde ich dann sehen.

@konsument

Das klingt voll gut, ich würde das auch machen. Den Januar hast Du frei, auch sonst mal Urlaub und immer den Gedanken im Hinterkopf, dass Du nicht arbeiten "musst" und es auch so ginge.

Ich persönlich sehe mich in 13 Monaten auch als finanziell frei - wenn die passive Altersteilzeit beginnt. In der Realität fehlt mir noch Geld in der Kasse, ich will ja evtl von 63-65 nochmal einen richtigen Job machen.

Aber erstmal kommen die Sabbatjahre. 😉

Liebe Frugalisten

das Ziel 2025 nähert sich in großen Schritten! und wer schon eine Weile dabei ist... was für ein Faden! Mit vielen liebenswürdigen und auch -wie soll ich es ausdrücke?- mindestens einer interessanten Persönlichkeit.

Eröffnet von der lieben @om von der ich sehr gerne ein Lebenszeichen hören würde. Sie hat schon vor ein paar Jahren den Job quittiert - ob sie heute noch als Privatier lebt?

@frisa, die auch vorzeitig und vor einer Weile in das Pivatierlager gewechselt hat. Dein Plan wird sicher weiter funktionieren, lass auch du gerne wieder von dir hören.

@susy-sunshine: Glaube auch du hast dich hier im faden gemeldet und machst ein klassischen Altersteilzeitmodell. Soweit ich weiß beginnt die passive Phase demnächst.

@konsument: Der seinem Namen alle Ehre macht und damit bei manchem Frugalisten polarisiert. Berechtigte Angst vor Inflation aber auch dem unbändigen Willen zu konsumieren hält ihn bei Arbeitslaune 😉

@frugi85: Mehrfach gelöschter und Bipolarer Highfly-Youngster in der illustren Runde hatte es mit vielfältigen Tätigkeiten und immer neuen Geschäftsideen schon unter 40 geschafft. Er prägte die Begrifflichkeit "Vollprivatier" und lebt heute nach Aussagen eines guten Bekannten nach Genesung einer schweren Krankheit entspannt und kann sich über ein mittlerweile 8stelliges Vermögen freuen 😀

...sicher habe ich noch den/die ein- oder andere vergessen. Sorry for that... habe die 31!! Seiten nicht mehr nachgelesen.

...nun ja und zu mir? Manche behaupten Dino, andere ich würde die Rente mit 75 testen wollen. Wie auch immer, ich schreibe ja genug, sodass jeder sich sein Bild machen darf. definitiv werde ich hier in diesem Faden das letzte mal ein Jahresupdate machen. Warum? Ganz einfach, weil das Ziel dann verfehlt sein wird. Es sind noch gut 6 Wochen bis Jahresende und ich werde auch in 2026 noch beschäftigt sein.

Die Gründe sind vielfältig. Der Hauptgrund liegt darin, dass sich mein Blick auf die Arbeit geändert hat. Objektive Rahmenbedingungen und haben sich verbessert, aber vor allem mein Blick auf das "Hamsterrad". Die letzten 2 Jahre mit Sabbatical Sommer fühlten sich sehr ausgewogen an. Natürlich ist die Inflation der letzten 4-5 Jahren sehr spürbar, jedoch kein valider Grund zu verlängern.

Ein Vermögensverzehr ist nicht vorgesehen. Meine Anlageziele sehen vor, Erträge aus Mieten Dividenden und Entnahmen in dem Maße zuzulassen um den Vermögensstock real zu erhalten. Wer mal durch Städte wie Basel oder Zürich aufmerksam gegangen ist kann es sehen und fühlen. Altes Geld, über Generationen aufgebaut und mit Verantwortung von der jüngeren aufgenommen. Die versuchen es zumindest zu erhalten. Mich beeindruckt und fasziniert sowas und ich versuche es meinen Kindern zu vermitteln.

Was ich immer weniger akzeptiere ist zu Lasten der Gemeinschaft Sozialleistungen und Lohnersatzleistungen zu erschleichen und kalkuliert in den FIRE Plan einzubinden. Kann jeder mit sich ausmachen. Ich finde das schäbig!

Über Vermögenshöhen will ich nicht mehr schreiben. Bringt keinen Mehrwert. Über den Bedarf und wie ich den Cashflow plane jedoch schon:

Heute habe ich nochmals die aktuellen Ausgaben von Nov.24 - Okt.25, also für die letzten 12 Monate ermittelt. Es war sogar geringfügig unter den Ausgaben von dem Vorjahr = durchschnittlich 3.200€. Darin ist ALLES außer die KV und außer notwendige Rücklagen für die selbstbewohnte Immobilie. Mit ALLES meine ich Zuschuß für den Führerschein Kind jung, Zuschuss für das Auslandssemester Kind alt. Beide sind im bezahlten Studium und benötigen kein regelmäßigen Zuschuss and Geld. Für Tisch und Bett verlange ich keinen Beitrag. Wir haben vereinbart, dass sie diesen investieren.

Diese 3.200€ sind mein Basis. Letztes Jahr 17 Wochen gereist und dieses 13. Sättigung ist gegeben. Mehr und anders/teurer muss es auch nicht in FIRE sein.

Für die FIRE Rechnung kommen noch 700€ für die PKV inkl. dem SB, sowie 500€ Rücklage für die Immobilie hinzu. Macht in Summe 4.400€/Monat. Dem setze ich 10% Puffer hinzu = ~4.900€. Das ist die Absprungbasis!

Dem stehen derzeit 2.100 an Dividenden und Mietüberschüssen entgegen. In 2027 und 2030 laufen Volltilgungsdarlehen für vermietete Wohnungen aus, sodass sich der Cashflow dann um 300€ (2027) und 700€ (2030) erhöht. Ab 60 kann ich 2 AV Bausteine einmal auszahlen lassen, sodass ab da der Bedarf übererfüllt ist. <60 ist die Lücke in Stufen zu schließen.

In der nächsten Zeit stehen 2 Dinge an:

  1. Schenkung und Aussetzen der gemeinsamen Kosten an die Partnerin bis zu meinem FIRE
  2. Cash Puffer ansparen um die Lücke bis 60 zu füllen

Soweit zum letzten Update hier! Alles Gute allen und bei euren Plänen. Mögen sie sich realisieren und euch erfüllen!

MF

 

 

 

 

Zitat von Muslime_Frugi am 10. November 2025, 16:41 Uhr

 

...nun ja und zu mir? Manche behaupten Dino, andere ich würde die Rente mit 75 testen wollen. Wie auch immer, ich schreibe ja genug, sodass jeder sich sein Bild machen darf. definitiv werde ich hier in diesem Faden das letzte mal ein Jahresupdate machen. Warum? Ganz einfach, weil das Ziel dann verfehlt sein wird. Es sind noch gut 6 Wochen bis Jahresende und ich werde auch in 2026 noch beschäftigt sein.

 

Das war klar, und das heißt...bis zur Rente?

 

 

Ein Vermögensverzehr ist nicht vorgesehen. Meine Anlageziele sehen vor, Erträge aus Mieten Dividenden und Entnahmen in dem Maße zuzulassen um den Vermögensstock real zu erhalten. Wer mal durch Städte wie Basel oder Zürich aufmerksam gegangen ist kann es sehen und fühlen. Altes Geld, über Generationen aufgebaut und mit Verantwortung von der jüngeren aufgenommen. Die versuchen es zumindest zu erhalten. Mich beeindruckt und fasziniert sowas und ich versuche es meinen Kindern zu vermitteln.

Den Versuch gab es in meiner Familie schon, leider kam die Weltwirtschaftskrise in den 30ern und der 2. WK dazwischen und ich musste bei 0 starten. Das finde ich übrigens sehr gut! Ich glaube, dass es mir sehr gut getan hat, unbelastet starten zu können. Wenn was überbleibt, kann sich mein Sohn freuen, wenn nicht, dann nicht. Wichtiger ist es, was ich ihm intellektuell / ideell mitgebe. Aber schön, was für abstruse Ideen du inzwischen hast und wie du dich einsortierst.

 

Zitat von Muslime_Frugi am 10. November 2025, 16:41 Uhr

 

Was ich immer weniger akzeptiere ist zu Lasten der Gemeinschaft Sozialleistungen und Lohnersatzleistungen zu erschleichen und kalkuliert in den FIRE Plan einzubinden. Kann jeder mit sich ausmachen. Ich finde das schäbig!

Ja, dass weiß ja inzwischen jeder, dass du die Meldestelle für Sozialmißbrauch leitest. Ich glaube aber, da bist du hier aber eigentlich falsch, da gibt es besseren Betätigungsbedarf!

Zitat von Muslime_Frugi am 10. November 2025, 16:41 Uhr

@konsument: Der seinem Namen alle Ehre macht und damit bei manchem Frugalisten polarisiert. Berechtigte Angst vor Inflation aber auch dem unbändigen Willen zu konsumieren hält ihn bei Arbeitslaune 😉

Diese 3.200€ sind mein Basis. Letztes Jahr 17 Wochen gereist und dieses 13. Sättigung ist gegeben. Mehr und anders/teurer muss es auch nicht in FIRE sein.

Für die FIRE Rechnung kommen noch 700€ für die PKV inkl. dem SB, sowie 500€ Rücklage für die Immobilie hinzu. Macht in Summe 4.400€/Monat. Dem setze ich 10% Puffer hinzu = ~4.900€. Das ist die Absprungbasis!

Dem stehen derzeit 2.100 an Dividenden und Mietüberschüssen entgegen. In 2027 und 2030 laufen Volltilgungsdarlehen für vermietete Wohnungen aus, sodass sich der Cashflow dann um 300€ (2027) und 700€ (2030) erhöht. Ab 60 kann ich 2 AV Bausteine einmal auszahlen lassen, sodass ab da der Bedarf übererfüllt ist. <60 ist die Lücke in Stufen zu schließen.

In der nächsten Zeit stehen 2 Dinge an:

  1. Schenkung und Aussetzen der gemeinsamen Kosten an die Partnerin bis zu meinem FIRE
  2. Cash Puffer ansparen um die Lücke bis 60 zu füllen

Soweit zum letzten Update hier! Alles Gute allen und bei euren Plänen. Mögen sie sich realisieren und euch erfüllen!

MF

@muslime_frugi Schönes Statement 🙂

Ergänzen möchte ich gerne, dass ich nicht des impulsiven hedonistischen Konsums wegen weiterarbeite sondern dass dies utilitaristisch motiviert ist.

  1. Haus in Thailand vollständig komplettieren
  2. Depot, Tagesgeld und Bausparer auffüllen
  3. Reisen
  4. angenehmer Nebeneffekt, weitere Rentenpunkte sowie eine zusätzliche bAV.

4.900€ finde ich ziemlich viel für den Ruhestand. Bei mir wird sich das eher in der Größenordnung Deiner Basis von 3.200 € bewegen (für 2 Personen), allerdings ist die KV bereits bezahlt bei mir. Als Rücklage für die Immobilie halte ich mir einen Bausparer in der Hinterhand und dann eben das Depot. Puffer wird die Dozententätigkeit sein mit etwa 600€ im Monat.

Auch nach mehrmaligem Lesen weiß ich jetzt nicht wann Du die Reißleine ziehen willst, vor 60, mit 60 oder später, 2030 nach Auslauf des letzten Darlehens? Das ist übrigens meine Deadline, November 2027 läuft ein Teil des Hausdarlehens aus, dazu noch ein paar Monate in 2028, weil im Winter braucht man nicht aufzuhören und es gibt anteilige Sonderzahlungen sowie Steuererstattung in 2029.

@konsument und @privatier: Vor 60! Ab 60 gibt es keinen Mehrwert, da mein Bedarf (inkl. Rücklagen und Puffer) dauerhaft erfüllt (bzw. übererfüllt ist).

@muslime_frugi Das hört sich doch gut an.

Ob vor 60, mit 60 oder 61 ist letztlich nicht entscheidend, wichtig ist und das sehe ich einmal mehr in meinem Freundeskreis die körperliche Verfassung und die hängt nicht direkt am Alter, sondern am Lebenswandel.

Bei mir wäre es jetzt finanziell etwas zu knapp bzw. würde ich mich dann fragen, warum hast Du nicht noch ein bisschen weitergearbeitet. Ich bin froh, dass ich den neuen Vertrag bereits Anfang des Jahres kontrahiert hatte, denn aktuell hat die Dynamik am Arbeitsmarkt ziemlich nachgelassen. Und beim aktuellen AG reicht es mir jetzt, länger hätte ich keine Lust mehr. Bin auch mental so weit, dass ich das Kapitel befriedigt und gelassen abschließen kann. Alles gut 🙂

@muslime_frugi das klingt sehr gut! Wann wirst Du nochmal 60?

Ich hab ja noch ein knappes Jahr aktive Zeit im Konzern. Zum 1.11.26 fängt die Sabbatzeit an, das Arbeitsverhältnis wird zum 31.10.30 beendet. Bis dahin fliesst mein in der Firma angespartes Gehalt plus noch paar Euro dazu.

Vor Kurzem bin ich über das Mannheimer Modell gestolpert. Theoretisch könnte ich die zwei noch fehlenden Jahre bis 65 damit überbrücken, müsste aber noch paar Sachen klären. Damit wären gerade so meine Kosten gedeckt. Könnte aber besser sein als die 14,4 % Abschläge. Oder ich arbeite die zwei Jahre nochmal was.

Ich sehe mich in einem Jahr bereits als finanziell frei. Ich kann dann selbst wählen, was und ob ich arbeiten will. Wenn ich genervt bin, kann ich einfach mal den Job schmeissen  🙂    Falls die Gesundheit ruft, kann ich mich ausgiebig kümmern. (die meldet sich aktuell schon oft)

Arbeit sehe ich generell nicht als negativ an -  Ich könnte mit 65 die Rente nehmen und nebenbei vielleicht noch was machen. Ich meine das jetzt ernst. Ab 67 wäre ja das dann für meinen Jahrgang auch steuerfrei möglich.

Eine Grundabsicherung (ohne Staat) ist vorhanden, für Komfort kann ich noch sorgen.

Zitat von Muslime_Frugi am 10. November 2025, 18:38 Uhr

@konsument und @privatier: Vor 60! Ab 60 gibt es keinen Mehrwert, da mein Bedarf (inkl. Rücklagen und Puffer) dauerhaft erfüllt (bzw. übererfüllt ist).

Das ist doch ein guter Plan! Dann viel Erfolgt dabei!

Zitat von Semi-Privatier am 3. Oktober 2025, 18:02 Uhr
Zitat von Absprung_2020 am 3. Oktober 2025, 14:39 Uhr

Richtig, deswegen schaut er ja auch zuversichtlich auf 2026! 😆

Money makes the world go round 🤓 ich bin der Konsument 😂

2026

  • Auto, Garage und Fernseher für Thailand
  • Kanada
  • Badezimmer Upgrade at Home

2027

  • Terrasse und Motorrad für Thailand
  • Südamerika

Und das allerwichtigste, das Depot wird ordentlich gefüllt und es kommen etwa 3 Rentenpunkte hinzu + eine weitere betriebliche Altersvorsorge. Meine Rente muss für 2 Personen und für 2 Lebensmittelpunkte reichen 😉

Dann geht es halt mit 60 in Rente, immer noch besser als mit 70 😁

Aus der Brille eines Jüngeren ist es ehrlich gesagt absolut erschreckend, wie selbst im höheren Alter Geld angeschafft wird, was man nicht braucht, um Projekte aufzuschieben, die jeder Zeit nicht mehr möglich sein könnten. Ein gesunder Lebensstil ist das eine dennoch ist mit Mitte 50 doch nichts garantiert und sich dann noch freiwillig weiter an einen Job zu binden, ist, egal wie entspannt er ist, wenn man das Geld nicht braucht, einfach nur objektiv unsinnvoll. Man braucht sich nur mit den Go-Go-Years, Slow-Go-Years und No-Go-Years beschäftigen.

Auf der anderen Seite für alle Jüngeren ein abschreckendes Beispiel, um es besser zu machen. OMY-Syndrom is real.

Zitat von Semi-Privatier am 10. November 2025, 18:11 Uhr
4.900€ finde ich ziemlich viel für den Ruhestand. Bei mir wird sich das eher in der Größenordnung Deiner Basis von 3.200 € bewegen (für 2 Personen), allerdings ist die KV bereits bezahlt bei mir. Als Rücklage für die Immobilie halte ich mir einen Bausparer in der Hinterhand und dann eben das Depot. Puffer wird die Dozententätigkeit sein mit etwa 600€ im Monat.
Das stimmt! 4.900€ sind erschreckend viel. Ganz allein brauche ich das nicht. Darin stecken gemeinsame Urlaube mit den Kindern und wie oben erwähnt Zuwendungen. Die KV ist in der Privatierphase nun mal ein hoher Kostenfaktor. Ab Rentenbezug gibt es zumindest einen 8% Zuschuss der DRV. Ein selbstbewohntes Haus ist Konsum und teuer. Man kann Rücklage auch weglassen, schönrechnen oder aus der Substanz bezahlen. Du bist Kaufmann und hast gleich 2 davon. Insofern muss ich dir das nicht näher erläutern.
Zudem der 10% Puffer, der aber auch sinnvoll und eher niedrig angesetzt ist.
Zitat von Susy Sunshine am 10. November 2025, 20:32 Uhr

@muslime_frugi das klingt sehr gut! Wann wirst Du nochmal 60?

Danke! Die 60 steht bei mir in 6 Jahren an.

 

Zitat von Susy Sunshine am 10. November 2025, 20:32 Uhr

Ich sehe mich in einem Jahr bereits als finanziell frei. Ich kann dann selbst wählen, was und ob ich arbeiten will. Wenn ich genervt bin, kann ich einfach mal den Job schmeissen  🙂    Falls die Gesundheit ruft, kann ich mich ausgiebig kümmern. (die meldet sich aktuell schon oft)

Arbeit sehe ich generell nicht als negativ an -  Ich könnte mit 65 die Rente nehmen und nebenbei vielleicht noch was machen. Ich meine das jetzt ernst. Ab 67 wäre ja das dann für meinen Jahrgang auch steuerfrei möglich.

Ich denke über die Grundabsicherung bin ich bei der Vermögensbildung schon drüber hinaus. Sollten sich Dinge im laufenden Job zum Schlechten wenden, werde ich flexibel früher diesen kündigen und dann etwas Substanz verzehren. Wichtig finde ich es so wie du schreibst nicht den negativen Blick auf Arbeit zu fokussieren.

 

Zitat von Privatier am 11. November 2025, 9:56 Uhr
Das ist doch ein guter Plan! Dann viel Erfolgt dabei!

Spitze Bemerkungen und leichte sarkastische Seitenhiebe liebe ich ja auch. Von daher: Ein ernstgemeintes DANKESCHÖN!

Zitat von OnFire am 11. November 2025, 10:54 Uhr

Auf der anderen Seite für alle Jüngeren ein abschreckendes Beispiel, um es besser zu machen. OMY-Syndrom is real.

Das ist der Grund warum ich hier schreibe. Du kannst und wirst dann so handeln und Entscheidungen treffen wie du es willst und real dann irgendwann  mal umsetzt.

Wenn ich dabei als Beispiel diene wie du es nicht machen willst ist das super. Für mich ist die Entwicklung genau so ok und stimmig.

Zitat von OnFire am 11. November 2025, 10:54 Uhr
Zitat von Semi-Privatier am 3. Oktober 2025, 18:02 Uhr
Zitat von Absprung_2020 am 3. Oktober 2025, 14:39 Uhr

Richtig, deswegen schaut er ja auch zuversichtlich auf 2026! 😆

Aus der Brille eines Jüngeren ist es ehrlich gesagt absolut erschreckend, wie selbst im höheren Alter Geld angeschafft wird, was man nicht braucht, um Projekte aufzuschieben, die jeder Zeit nicht mehr möglich sein könnten. Ein gesunder Lebensstil ist das eine dennoch ist mit Mitte 50 doch nichts garantiert und sich dann noch freiwillig weiter an einen Job zu binden, ist, egal wie entspannt er ist, wenn man das Geld nicht braucht, einfach nur objektiv unsinnvoll. Man braucht sich nur mit den Go-Go-Years, Slow-Go-Years und No-Go-Years beschäftigen.

Auf der anderen Seite für alle Jüngeren ein abschreckendes Beispiel, um es besser zu machen. OMY-Syndrom is real.

@onfire über Deinen Kommentar muss ich wirklich schmunzeln, das ist putzig und naiv, wie alt bist Du? Woher willst Du wissen, dass ich das Geld nicht brauche. Und was für Projekte schiebe ich auf, genau das Gegenteil ist der Fall. Hast Du überhaupt verstanden worum es geht? Ich arbeite gerne und ich kann Dir nur empfehlen, einen Job zu suchen bei dem Du das ebenfalls tust. Du kannst jederzeit tot umfallen, ob Du 20 bist oder 50. Höheres Alter ist übrigens der Zeitraum 65-80. Ich habe bisher ein tolles erfülltes Leben gehabt und genauso geht es weiter. Du scheinst schon in jungen Jahren Frust zu schieben. Also gib Gas!

P.S. unsinnvoll gibt es genauso wenig wie Unkosten 😉

Zitat von Muslime_Frugi am 11. November 2025, 10:59 Uhr
Zitat von Semi-Privatier am 10. November 2025, 18:11 Uhr
4.900€ finde ich ziemlich viel für den Ruhestand. Bei mir wird sich das eher in der Größenordnung Deiner Basis von 3.200 € bewegen (für 2 Personen), allerdings ist die KV bereits bezahlt bei mir. Als Rücklage für die Immobilie halte ich mir einen Bausparer in der Hinterhand und dann eben das Depot. Puffer wird die Dozententätigkeit sein mit etwa 600€ im Monat.
Das stimmt! 4.900€ sind erschreckend viel. Ganz allein brauche ich das nicht. Darin stecken gemeinsame Urlaube mit den Kindern und wie oben erwähnt Zuwendungen. Die KV ist in der Privatierphase nun mal ein hoher Kostenfaktor. Ab Rentenbezug gibt es zumindest einen 8% Zuschuss der DRV. Ein selbstbewohntes Haus ist Konsum und teuer. Man kann Rücklage auch weglassen, schönrechnen oder aus der Substanz bezahlen. Du bist Kaufmann und hast gleich 2 davon. Insofern muss ich dir das nicht näher erläutern.
Zudem der 10% Puffer, der aber auch sinnvoll und eher niedrig angesetzt ist.

@muslime_frugi Du gehst auf jeden Fall auf Nummer sicher, das ist schon ok und gut so, wenn Dein Vermögen das hergibt ist das wunderbar. Ich muss schon eher den spitzen Bleistift rausholen und Haus Nr. 2 in Fernost wird wahrscheinlich nur geringe Instandhaltungskosten verursachen aufgrund des niedrigeren Preisniveaus. 2 Häuser hierzulande wären jedenfalls nicht drin. Mit ein Grund warum ich ein 5-stelliges Depot haben möchte ist nicht zuletzt eine wahrscheinlich irgendwann kommende Investition am Haus in Dach oder Heizung etc. Wenn das mit 70+ eintritt wird es schwierig bzw. auch teuer hierfür einen Kredit zu bekommen. Hausverkauf bei Dir ist aber vom Tisch oder noch on hold?

Weder noch!

Das ist ja dein persönlicher Plan und wenn er für dich passt, ist es doch gut!

Ich bin ja tolerant und jeder kann im Prinzip machen was er will. Nur nicht, seinen Plan zum einzig richtigen erklären ...

Mein Kommentar war diesmal völlig ohne jeglichen Hintergedanken 😉

@konsument Es ist weiterhin geplant das Haus gegen die größere 3ZKB Wohnung im Bestand zu tauschen.

Der Erlös ist aber nicht Teil des Plans. Solange sie jüngere Partnerin noch arbeitet und gemeinsame Reisen limitiert sind sehe ich eher die Lebensqualität darin. Frugal wäre es natürlich zu zweit in einer kleinen 2 Zimmerwohnung zu wohnen. Die Miete dürfte nicht höher liegen als die Kosten eines Hauses.
Das Leben ist manchmal herrlich unvernünftig und deshalb so schön 😊

@privatier

alles klar 👍

Der Daumen hoch bei @onfire ist von mir. Nix naiv, nix unbedacht..... sich selbst an seine eigenen Gedanken erinnern als man z.B. 25 war: Was würde ich machen mit 500000€?

Klar ist das aus heutiger Sicht zu wenig, aber die Gedankenwelt  von damals war eben positiv kanotiert und genau deshalb ein reales Gefühl, authentisch! Love it!

Zitat von Absprung_2020 am 11. November 2025, 14:18 Uhr

Der Daumen hoch bei @onfire ist von mir. Nix naiv, nix unbedacht..... sich selbst an seine eigenen Gedanken erinnern als man z.B. 25 war: Was würde ich machen mit 500000€?

@absprung_2020 Weil Du auch so ein Wirrkopf bist :mrgreen:

Ne im Ernst, ich habe mit 25 nicht daran gedacht mit 50 aufzuhören zu arbeiten und mir über Slow-Go und No-Go Years Gedanken gemacht. Erst recht nicht über Geld sparen. Reisen, ausgehen, mit Freunden treffen und Spaß haben, Motorrad fahren, Sport machen, das waren und sind immer noch meine Themen. Das Leben genießen, das hängt nicht vom Alter ab oder ob ich arbeite oder nicht.

Wenn ich doch nur diese Summe Geld hätte und nicht mehr arbeiten müsste dann würde ich dieses und jenes machen, das ist doch Quatsch. Wer so denkt macht es meistens gar nicht, kenne ich einige von. Während sie auf den Zeitpunkt x gewartet haben ist das Leben an ihnen vorübergezogen.

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