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2025: Ziel finanzielle Freiheit

Zitat von Cosmic68 am 2. Februar 2022, 14:50 Uhr
Zitat von Muslime_Frugi am 2. Februar 2022, 10:27 Uhr

Absprung_2020 ist mein Absprung_2025 Benchmark. Ende 2025 bin ich dann auch zarte 54 😉

Verd****e Axt! Ich bin vor ein paar Tagen 54 geworden und hocke immer noch im Office! 😆

Ich habe einfach zu spät mit dem Papa-werden begonnen. 2025 werde ich auch bei weiterhin offensiver Preisentwicklung bei Immobilien nicht schaffen. 2027 könnte (!) durchaus im Bereich des Möglichen liegen. Oder ich mache beruflich doch noch mal was anderes... 😉

die 5 muss beim Alter schon noch vorne stehen sonst zählt das nicht als Vorruhestand 😉

Zitat von konsument am 2. Februar 2022, 11:52 Uhr

@laura_maelle Wieviel Krempel sich im Laufe des Lebens ansammelt ist mir sehr deutlich bewusst geworden als mein Vater vor 4 Jahren gestorben ist und ich den Haushalt aufgelöst habe, ein sehr trauriger Moment im Leben. Es kamen alleine 28 Umzugskartons mit Büchern zusammen, einige habe ich gespendet an die Krankenhaus Bibliothek in dem er gelegen hatte. Dann an Fairkauf gespendet, einige schöne Bücher habe ich behalten (z.B. Brockhaus). Viele gab es doppelt sowohl gebunden als auch als Taschenbuch, jede Menge Bildbände und Sachbücher. Also mein Vater hatte (und brauchte) kein Internet, musste nur ins Regal greifen. Die Möbel konnte ich fast alle gut bei ebayKleinanzeigen verkaufen, da ich wirklich positiv überrascht. Sogar ein Holz Gartenhaus wurde abgebaut und mitgenommen (als verschenkt). Das ganze Gartenhaus war voll mit Deko Artikel in Massen. Ganz viel habe ich zum Wertstoffhof gebracht. War eine ziemliche Action und die letzten Bücher habe ich erst letztes Jahr weggebracht, da ich irgendwann den Krempel nicht mehr sehen konnte und einfach stehen gelassen habe, also ich kaufe überhaupt nichts mehr was nicht unbedingt notwendig ist. Aber er war eine andere Generation noch vom Krieg geprägt, da hat man vieles aufbewahrt.

Ja, tatsächlich hat es mit der Erziehung der Vorgeneration zu tun, die den Krieg noch miterlebt haben. Bei meiner Mutter schlug damals eine verfehlte Bombe ins Elternhaus bei Basel ein, wo sie wohnten. So sparsam und hortend wurde ich auch noch erzogen, sodass ich selbst bald mal 100 Bananenschachteln im Keller zählte. Das war so mein Limit, wo ich dann wirklich abbauen wollte, für den Fall, dass wir umziehen müssten. Und das tat ich und hielt auch meine Mutter an, dies  mit ihren vielen Bananenschachteln voller Stoff aus ihrem Schneideratelier zu tun. Bei mir waren es vor allem sehr viele Bücher, aber auch alte Aktenordner der Familie, also alles, was ich von meinen Eltern übernahm, darunter viele Erinnerungen zu unserer Familie.

Als ich das Elternhaus im Januar 2017 ausräumte, war das eine Menge Arbeit, wobei ich zum Glück vieles sinnvoll verschenken oder verkaufen konnte. Weggeworfen haben wir letztlich vor allem das, was sowieso schon sehr alt und verbraucht war. Abgesehen von ein paar Boxen und Klappbaren Teilen warfen wir alle Möbel weg, weil das am meisten Raum einnahm. Ohne Möbel war es schon viel weniger, der Rest kam ja dann in eine Lagerungsbox, die nicht allzu teuer sein sollte, deshalb war jeder Meter weniger maßgebend. Danach halbierte ich alles noch einmal im folgenden Jahr. Später halbierte ich diese Hälfte nochmal und wechselte jeweils wieder auf eine günstigere Lagerungsbox. Das war auch gut so, denn ich musste später auf einen anderen Anbieter an einem anderen Standort innerhalb von Zürich wechseln, weil beim alten Anbieter ein riesiges Einkaufszentrum hochgezogen wurde. Ich zügelte alles mit dem Tram innerhalb von Zürich. 🙂

Liebe Grüße, Laura Maelle

@laura_maelle ich habe zum Glück eine Garage wo ich den Krempel erst mal stehen lassen konnte, das ist bei mir immer die Vorstufe vorm verkaufen oder wegschmeißen ... dann sehe ich die Sachen nicht mehr 😉  durch geschicktes Untervermieten im Sommer (ich benötige die nur im Winter für mein Cabrio) kostet die mich selbst nur 10 € im Monat.

@konsument

Eine Garage wäre nichts für mich und meine wertvollen Bücher. Ne, ich suchte schon eine langfristige Lösung und einen Standort, den ich auch sonst aufsuchen könnte, d. h. mit zusätzlichem Komfort wie z. B. Toilettenzugang. Darauf habe ich bei der Auswahl sehr geachtet, 24 h-Zugang und Toilette und möglichst noch mehr, außerdem der Standort selbst direkt bei einer Tramstation. Um das langfristig zu testen, verteilte ich meine Sachen für eine Weile auf kleinstmögliche Lagerboxen bei verschiedenen Anbietern und schaute in der Praxis, war mir am meisten entsprach, auch in Berücksichtigung meiner Schmerzkrankheit. So fand ich den idealen Standort mit optimalem Komfort. So kann ich z. B. auch mal lange in den Ausgang und wenn ich den letzten Zug verpasse, räume ich halt nachts in meiner Lagerbox, die ja rund um die Uhr zugänglich ist, und gehe am Morgen auf den ersten Zug heim. Hab ich schon öfter gemacht, wenn ich zu starke Schmerzen hatte und ich z. B. eines der Lager ausräumte und auflöste. Danach war ich sehr froh, mich in der Ziellagerbox auf einem klappbaren Liegestuhl eine Runde ausruhen zu können, um dann richtig einzuräumen und teilweise auch auszusortieren und zu entsorgen, was auch wieder viel Zeit kostet.

Liebe Grüße, Laura Maelle