1 Phasenwärmepumpe, Hybrid, Altbau, Wirtschaftlichkeit?
Zitat von Sven am 22. November 2025, 15:26 UhrDa ich eine überdimensionierte Brennwerttechnik Therme habe, bei bei den jetzigen Temperaturen bis -4 ständig in die Brennersperrfunktion kommen, obwohl ich sie auf 6KW begrenzt habe, hatte ich überlegt das ganze als Hybrid zu betreiben und zwar sehr knapp ausgelegt, damit ich es selber verbauen kann(Was es nochmal wirtschaftlicher macht..)
Das Wasser würde ich vermutlich weiter mit der Gastherme erhitzen, da wird nur wenig zum Duschen gebraucht(Sparbrause 6l/Min)
Ist das ganze Wirtschaftlich, TROTZ der Grundgebühr der Gastherme, wenn ich zu 90-955 mit der WP heize?
Welche empfehlenswerte WP die eine Phase voll auslasten gibt es? Können die modulieren?
Signatur:
Vaillant VCW CW 196 3-5, 120m² Altbau (1900) keine Fußbodenheizung, normale Heizkörper
Da ich eine überdimensionierte Brennwerttechnik Therme habe, bei bei den jetzigen Temperaturen bis -4 ständig in die Brennersperrfunktion kommen, obwohl ich sie auf 6KW begrenzt habe, hatte ich überlegt das ganze als Hybrid zu betreiben und zwar sehr knapp ausgelegt, damit ich es selber verbauen kann(Was es nochmal wirtschaftlicher macht..)
Das Wasser würde ich vermutlich weiter mit der Gastherme erhitzen, da wird nur wenig zum Duschen gebraucht(Sparbrause 6l/Min)
Ist das ganze Wirtschaftlich, TROTZ der Grundgebühr der Gastherme, wenn ich zu 90-955 mit der WP heize?
Welche empfehlenswerte WP die eine Phase voll auslasten gibt es? Können die modulieren?
Signatur:
Vaillant VCW CW 196 3-5, 120m² Altbau (1900) keine Fußbodenheizung, normale Heizkörper
Zitat von Arno am 25. November 2025, 23:34 UhrMein Bauchgefühl sagt, du wirst besser fahren mit 100% Wärmepumpe, ggf. plus elektrischen Durchlauferhitzer für Warmwasser. Eventuell für die wenigen Tage im Jahr mit Außentemperatur = Auslegungstemperatur noch einen Zuheizer einplanen (die Wärmepumpen haben eh alle einen dabei...).
Wenn du tatsächlich nur 6kW Heizleistung brauchst (was für 120m^2 Altbau sehr gut wäre) sollte das doch locker mit 1phasigem Anschluss machbar sein? Hab gerade Geräte bis 9kW für einphasigen Anschluss gefunden, oft 2x 1phasig für WP und Heizstab getrennt.
Durchlauferhitzer, weil Warmwasser das ganze Jahr hindurch mit einer überdimensionierten Gastherme warmhalten (mit entsprechenden Speicher- und Zirkulationsverlusten), da dürfte alleine die Gas-Grundgebühr und der Schornsteinfeger schon so teuer sein, dass sich ein el. Durchlauferhitzer bald lohnt. Für die Küche dazu noch einen nur bei Bedarf zugeschalteten Untertisch-Boiler...
Aber das steht und fällt natürlich mit der Eigenleistung und der Frage, ob die 6kW+x tatsächlich ausreichen. Welche Vorlauftemperaturen fahrt ihr denn? (=wie warm werden die Heizkörper, wenn ihr bei kaltem Raum das Thermostat voll aufdreht?)
Konkrete Geräte kann ich leider nicht benennen, habe nur allgemein die Empfehlung gehört, sich eher bei klassischen Klimaanlagen-Bauern (Panasonic, LG, Daikin) umzusehen als bei Heizungsherstellern, weil die einige Jahre mehr Erfahrung mit der Technik haben und gerade für die Eigenleistung manchmal etwas pragmatischere Lösungen.
In meinem Umfeld hat jemand sowas ähnliches gemacht, allerdings mit Austausch der Heizkörper gegen das größte was geht. Gut 100m^2, Baujahr in den 1990ern, 5,5kW Luftwärmepumpe (Wärmeleistung). Ungefähr 2000kWh/Jahr Strom statt vorher ~800€ Gas (sind die Zahlen, die ich kenne - ich weiß, dass das ein Vergleich Äpfel-Birnen ist). Finanziell lohnt sich das bei den aktuellen Preisen nie, bzw. allenfalls, weil gleichzeitig 2kW PV und Speicher dazukamen (der jährliche Strombezug sich daher trotz Wärmepumpe nicht verändert hat), alles in Eigenleistung und zudem die Gasheizung so alt war wie das Haus, also in absehbarer Zeit vermutlich irgendwann zu tauschen gewesen wäre.
Viel Erfolg,
Arno
Mein Bauchgefühl sagt, du wirst besser fahren mit 100% Wärmepumpe, ggf. plus elektrischen Durchlauferhitzer für Warmwasser. Eventuell für die wenigen Tage im Jahr mit Außentemperatur = Auslegungstemperatur noch einen Zuheizer einplanen (die Wärmepumpen haben eh alle einen dabei...).
Wenn du tatsächlich nur 6kW Heizleistung brauchst (was für 120m^2 Altbau sehr gut wäre) sollte das doch locker mit 1phasigem Anschluss machbar sein? Hab gerade Geräte bis 9kW für einphasigen Anschluss gefunden, oft 2x 1phasig für WP und Heizstab getrennt.
Durchlauferhitzer, weil Warmwasser das ganze Jahr hindurch mit einer überdimensionierten Gastherme warmhalten (mit entsprechenden Speicher- und Zirkulationsverlusten), da dürfte alleine die Gas-Grundgebühr und der Schornsteinfeger schon so teuer sein, dass sich ein el. Durchlauferhitzer bald lohnt. Für die Küche dazu noch einen nur bei Bedarf zugeschalteten Untertisch-Boiler...
Aber das steht und fällt natürlich mit der Eigenleistung und der Frage, ob die 6kW+x tatsächlich ausreichen. Welche Vorlauftemperaturen fahrt ihr denn? (=wie warm werden die Heizkörper, wenn ihr bei kaltem Raum das Thermostat voll aufdreht?)
Konkrete Geräte kann ich leider nicht benennen, habe nur allgemein die Empfehlung gehört, sich eher bei klassischen Klimaanlagen-Bauern (Panasonic, LG, Daikin) umzusehen als bei Heizungsherstellern, weil die einige Jahre mehr Erfahrung mit der Technik haben und gerade für die Eigenleistung manchmal etwas pragmatischere Lösungen.
In meinem Umfeld hat jemand sowas ähnliches gemacht, allerdings mit Austausch der Heizkörper gegen das größte was geht. Gut 100m^2, Baujahr in den 1990ern, 5,5kW Luftwärmepumpe (Wärmeleistung). Ungefähr 2000kWh/Jahr Strom statt vorher ~800€ Gas (sind die Zahlen, die ich kenne - ich weiß, dass das ein Vergleich Äpfel-Birnen ist). Finanziell lohnt sich das bei den aktuellen Preisen nie, bzw. allenfalls, weil gleichzeitig 2kW PV und Speicher dazukamen (der jährliche Strombezug sich daher trotz Wärmepumpe nicht verändert hat), alles in Eigenleistung und zudem die Gasheizung so alt war wie das Haus, also in absehbarer Zeit vermutlich irgendwann zu tauschen gewesen wäre.
Viel Erfolg,
Arno