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So verkaufe ich meinen Krempel bei eBay – Teil 1: Der optimale Verkaufspreis

Ein Angebot bei eBay einstellen

In einem der letzten Artikel hast du erfahren, warum vieles von dem ganzen Krempel, den du so kaufst oder besitzt, eigentlich nur unnützer Ballast ist. In vielen Fällen wärst du besser damit beraten, diesen zu verkaufen oder zu verschenken.

Dummerweise war nun gerade Weihnachten und wenn du Pech hattest, wurdest du von deinen Verwandten und Bekannten mit jeder Menge überflüssigem Krempel überhäuft, der dir jetzt am Bein klebt. Höchste Eisenbahn also, dass du anfängst deinen Kram loszuwerden.

Am besten nimmst du dir für das neue Jahr gleich mal vor, mindestens 100 Dinge aus deinem Besitz zu verkaufen. Das kann ganz nebenbei auch noch ein netter Verdienst sein. Als ich mich im letzten Jahr von rund 150 meiner Besitztümer getrennt habe, habe ich durch die Verkäufe eine kleine vierstellige Summe eingenommen. Mit dem Geld, das du auf diese Weise verdienst, könntest du zum Beispiel dein erstes kleines Wertpapier-Depot aufbauen.

Verkauft habe ich meinen Krempel meistens auf eBay und eBay Kleinanzeigen, über die Smartphone-App Shpock sowie dem lokalen schwarzen Brett der Stadt Bremen. Dabei habe ich festgestellt, dass ich mit Abstand die meisten Sachen auf eBay absetzen konnte. Selbst für den abstrusesten Unfug fand sich dort immer noch ein Käufer.

Entenhausener Münzsammlung

Mein persönliches Highlight war beispielsweise die Entenhausener Münzsammlung: Ein Pappheftchen mit Blechmünzen aus der Welt von Donald Duck, die es vor 15 Jahren mal als Beilage im Micky Maus Magazin gab. Schon nach kurzer Zeit fanden diese für stolze 8 € einen neuen Besitzer.

Bei eBay habe ich außerdem fast durchgehend höhere Verkaufspreise erzielen können als auf anderen Plattformen – selbst nach Abzug der nicht ganz unerheblichen Verkaufsgebühren von 10 Prozent des Umsatzes. Vermutlich liegt das daran, dass auf eBay einfach mehr potentielle Käufer unterwegs sind als anderswo. Dazu kommt, dass der Kauf bei eBay von den Käufern meistens als verbindlicher angesehen wird. So muss man nicht ständig mit Leuten verhandeln, die am Ende doch nicht kaufen. Das kann bei den Kleinanzeigen-Plattformen mitunter ziemlich viel Zeit und Nerven kosten. Bei eBay habe ich im Regelfall einfach einen Artikel eingestellt, seelenruhig gewartet bis er verkauft wurde und ihn dann verschickt – fertig.

Allerdings gestaltet sich das Verkaufen bei eBay ein wenig komplizierter als auf Shpock oder Kleinanzeigen und es gibt dabei ein paar Dinge zu beachten. Darum will ich dir mit dieser Artikelserie eine kleine Anleitung geben (basierend auf meinen eigenen Erfahrungen), damit du deinen Krempel so einfach und reibungslos wie möglich loswirst und dabei den höchstmöglichen Verkaufspreis erzielst.

In diesem ersten Teil geht es darum, wie du einen Artikel am besten einstellen kannst und einen Preis festlegst. Im zweiten Teil geht es dann um den optimalen Versand.

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1000 Kilometer mit dem Fahrrad zur Arbeit

Der Fahrradstand auf meiner Arbeit

Das da oben auf dem Bild ist der Fahrradstellplatz meiner Firma und der blaue Flitzer ganz links ist mein Fahrrad, mit dem ich jeden Morgen zur Arbeit fahre. Angesichts der überschaubaren Anzahl an Fahrrädern könnte man glatt denken, dass ich in einem kleinen Familienbetrieb arbeite. Aber weit gefehlt: mein Betrieb beschäftigt mehr als einhundert Menschen, von denen die meisten mit dem Auto zur Arbeit kommen, wie der meist rappelvolle firmeneigenen Auto-Parkplatz verrät.

Der Parkplatz auf meiner Arbeit

Alles klar: Meine Arbeit liegt ganz offensichtlich auf dem Gipfel eines schwer zugänglichen Bergs und ist nur über eine steile und hunderte Meilen lange Gebirgsstraße erreichbar. Und die wenigen Fahrradfahrer sind diejenigen, die das Glück haben, kurz unterhalb des Gipfels zu wohnen. Nein, wieder daneben. Tatsächlich befindet sich meine Arbeitsstelle in Stone, einer beschaulichen kleinen Ortschaft mit guter Verkehrsanbindung inmitten der eher wenig bergigen englischen Landschaft. Und wie ich in Gesprächen mit meinen Kollegen mitbekommen habe, wohnt der größte Teil der Belegschaft auch keinen Hundert-Meilen-Ritt entfernt, sondern entweder direkt in Stone oder in den etwa zwölf Kilometer entfernten Orten Stafford und Stoke-on-Trent. Wie aber kann es dann sein, dass 95 Prozent meiner Kollegen mit dem Auto zur Arbeit fahren, obwohl sie kaum weiter als einen Steinwurf entfernt wohnen? Ich habe dafür nur eine Erklärung: Auf dem Weg müssen gefährliche Tiere, Banditen oder Zombies in den Büschen lauern. Denn warum sonst sollten vernünftige Menschen mit zwei gesunden Beinen lieber gelangweilt in einem gigantischen motorisierten Rollstuhl herumsitzen wollen und Benzin und Geld dafür verfeuern, sich vollautomatisch bis vor den Firmeneingang karren zu lassen, statt den Arbeitsweg mit einer entspannten Fahrradtour an der frischen Luft zu verbinden?

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